Ausbüttel

Ab Montag, 16. Oktober, saniert die Bahn den Bahnübergang der B 4 bei Ausbüttel. Die VLG teilte am Freitag mit, dass alle zwischen Ausbüttel und Rötgesbüttel fahrenden Buslinien bis voraussichtlich Anfang Dezember umgeleitet werden. Betroffen sind die Linien 157 (VW-Werksverkehr Müden - Wolfsburg) und 185 ( Vollbüttel - Ausbüttel) sowie eine morgendliche Fahrt der Linie 114 (Hillerse – Meine), die in beiden Richtungen ab Ausbüttel Siedlung über die L 292 (Bornsiek) umgeleitet werden. Die Haltestelle Ausbüttel Siedlung/B 4 kann von diesen Linien in beiden Richtungen nicht bedient werden.

Nur in südlicher Richtung umgeleitet werden muss die Linie 191 (Gifhorn – Meine – BS Wenden). Die Busse fahren ab Haltestelle Waldriede (Linie 191) in Fahrtrichtung Rötgesbüttel über L 292 (Bornsiek) – Lindenstraße – Ausbüttel Ort. Die Haltestelle Ausbüttel Siedlung/B 4 in Richtung Rötgesbüttel kann während der Umleitung nicht bedient werden.

Insbesondere auf der Linie 191, die wegen der Sperrung Bechtsbüttel von einer weiteren Umleitung betroffen ist, muss während der Umleitungsphase laut VLG mit größeren Verspätungen gerechnet werden. Wegen des Linienübergangs von 191 zu 102 am Steinweg können sich die Verspätungen auch auf die Linie 102 Richtung Wesendorf auswirken.

Von unserer Redaktion

Aller Zeitung Online 21.10.2017

 

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Vollbüttel

Eine Kreuzfahrt soll Entspannung bringen, kann aber auch für Spannung sorgen. Zumindest wenn sie so verläuft wie im Krimi „Moffenkind“. Den stellte Autor Jörg Böhm am Freitagabend im Vollbütteler Raiffeisengebäude auf Einladung der Landfrauen aus Meinersen und Ribbesbüttel vor.

Die Meinerser Landfrauen-Chefin Ilse-Marie Brennecke begrüßte Böhm und die Zuhörer im voll besetzten Saal gemeinsam mit ihrer Ribbesbütteler Kollegin Ute Löbbecke. Böhm stellte zunächst seinen Aida-Kreuzfahrt-Krimi „Moffenkind“ vor und las später aus Landhaus-Krimis der Reihe um Ermittlerin Emma Hansen. Eine Fragerunde schloss sich an. Und wer wollte, konnte Bücher signieren lassen.

Seit vier Jahren macht Böhm Lesereisen auf Aida-Kreuzfahrtschiffen. „Nun werden Sie vielleicht sagen, dass ich da leichtes Spiel habe. Es kann ja niemand weg. Aber man glaubt gar nicht, wie schnell sie da die Rettungsboote zu Wasser lassen können“, scherzte er. Besonders freute sich der 37-jährige Journalist, Soziologe und Philosoph, immerhin zwei Männer im Vollbütteler Publikum zu entdecken. „Ich hoffe mal, Sie sind nicht nur wegen des Käses hier“, sagte er mit Blick auf die Pausen-Snacks.

Vorab erklärte Böhm, was ein „Moffenkind“ ist: „Moffe“ ist ein Schimpfwort der Holländer für Deutsche. „So nennt man dort das Poloch eines Affen“, verriet Böhm. Und ein Moffenkind ist ein während der Besetzung im Zweiten Weltkrieg gezeugtes Kind einer Holländerin und eines Deutschen. Damit war klar: Auch in Böhms Kreuzfahrtkrimi ging es wie in den meisten seiner Werke um ein Ereignis in der Vergangenheit, das sich bis in die Gegenwart tödlich auswirkt.
 

Von Ron Niebuhr

Aller Zeitung Online 21.10.2017

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Klein Vollbüttel

Damit endet die Saison traditionell. Und auch diesmal scharrte sich um Mathias Herbig, Eitel Moch, Wolfgang Ziener, Sascha Schwarz und Manfred Schmidt rasch eine illustre Truppe von Dampfmodellbauern und Hobby-Lokführern mit ihren teils zweckmäßig, überwiegend aber sehr detailgetreu gefertigten Eisenbahnmodellen. „Wir haben Besucher aus Paderborn, Dresden und Hannover hier. Manche kommen von noch weiter zu uns“, sagte Herbig.

Das Abdampfen ist ein Treffen von Gleichgesinnten und offen für alle, die das Hobby Dampfmodellbau kennen lernen möchten. „Der größte Reiz liegt darin, eine funktionsfähige Lokomotive zu bauen“, sagte Moch. Das allein ist schon sehr aufwendig, zieht sich je nach verfügbarer Freizeit über viele Jahre hin. Mancher sei „beruflich vorbelastet“, etwa durch Jobs bei der Eisenbahn oder im Maschinenbau, erzählte Moch. Andere verwirklichen sich als Erwachsene mit dem Hobby, das sie sich in der Kindheit als Beruf wünschten.

Dampfmodellbau in der Spurweite 127 Millimeter ist allerdings ein sehr aufwendiges Hobby. „Das ist nicht wie Modellbau in H0. Da hat jeder 20 Loks, bei uns in aller Regel nur eine“, sagte Moch. Eine ganze Reihe dieser Modelle war beim Abdampfen zu bestaunen. Zum Beispiel ein Nachbau der Kult-Lok überhaupt: Emma aus Michael Endes „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“.

Von Ron Niebuhr

Aller Zeitung Online 16.10.2017

 

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Das Norddorf rast im Internet voraus, der Süden folgt 2018

Die Telekom schaltet den Verteilerkasten für die Vektoring-Technik an der Hauptstraße frei.

Von Reiner Silberstein

Vollbüttel. Ab sofort sind die Bür­ger im nördlichen Teil Vollbüttels schneller im Internet unterwegs: Gestern gaben Erster Samtgemeinderat Jürgen Wisch, Rats­herr Hans-Werner Buske sowie Sabine Köhler und Oliver John von der Telekom das Startsignal dafür. Mit der Vektoring-Technik steige das Tempo nun auf 100 Me­gabit pro Sekunde im Download und 40 MBit/s im Upload. Die Te­lekom habe für die jetzt rund 120 bedienten Haushalte etwa 800 Meter Glasfaserleitung neu ver­legt und einen Verteiler mit mo­dernster Technik an der Hauptstraße aufgestellt, berichtete der Breitbandbeauftragte im Fest­netz, Oliver John. „Wir begrüßen es, dass Vollbüttel damit aus dem Dornröschen-Schlaf geweckt wird“, so Buske. Nun fehle nur noch der südliche Teil des Dorfs inklusive Klein Vollbüttel.

Der soll schon im kommenden Jahr aufgerüstet werden, so die Regio-Managerin Köhler. Im sel­ben Zug könnte das ganze Dorf dann auch auf das Super-Vektoring umgeschaltet werden, das bis zu 250 MBit/s erlaube. Wisch: „Die Technik stellt einen großen Schritt dar.“ Später müsse aber Glasfaser bis an die Häuser gelegt werden.

Gifhorner Rundschau 19.10.2017

 

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Oliver John (von links), Sabine Köhler, Hans-Werner Buske und Jürgen Wisch drücken den Start-Button für das schnelle Internet in Vollbüttel.

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Ribbesbüttel

„Die Herbstkatzen“ nennt Heimleiterin Janina Bieling sie und hofft, dass sich zügig ein neues Zuhause für die Kleinen findet. „Sie sind in einem Alter, in dem sie vermittelt werden können.“

Die Kätzchen sind gechipt, geimpft und entwurmt und können stubenrein an ihre neuen Besitzer abgegeben werden. Ein Teil von ihnen ist Nachwuchs von verwilderten Hauskatzen, die der Tierschutzverein bei den Kastrationsaktionen aufgelesen hat. Andere stammen von zahmen, aber ebenfalls nicht kastrierten Hauskatzen ab. Katzenbesitzer, die ihre Freigänger-Katzen nicht kastriert haben, wollen ihren Nachwuchs los werden.

„Dafür ist das Tierschutzzentrum eigentlich nicht zuständig, denn würden die Katzenbesitzer verantwortungsvoll ihre Katzen kastrieren lassen, würde es diesen Nachwuchs gar nicht geben“, heißt es auf der Homepage des Tierschutzvereins.

Trotzdem hilft der Verein bei der Vermittlung und präsentiert die Tiere auf der Homepage und bei Facebook. „Nur im äußersten Notfall übernehmen wir die Kleinen, dann allerdings nur gegen eine Abgabegebühr.“ Denn da die Katzenbabys, die auf diesem Weg in Ribbesbüttel landen, selten entwurmt, entfloht oder gar geimpft sind, bliebe der Verein sonst auf den Kosten sitzen.

Janina Bieling appelliert immer wieder an die Katzenbesitzer: „Gehen Sie verantwortungsvoller mit Ihren Lieblingen um und lassen Sie Ihre Katze und auch Ihren Kater kastrieren. Nur so können Sie vor ungewolltem Nachwuchs sicher sein und vermeiden weiteres Katzenleid.“

Von unserer Redaktion

Aller Zeitung Online 16.10.2017

 

 

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