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Gemeinde Ribbesbüttel
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  • Klein Vollbüttel

Kleine Loks machen richtig Dampf

In Klein Vollbüttel vereinen sich Eisenbahn-Nostalgie und Bastelspaß.

Christian Franz

Vollbüttel. Hauptbahnhof Vollbüttel: Einfahrt halten am Sonnabend ein Dutzend Modell-Lokomotiven im Maßstab 1:11 bezogen auf die Standardspur. Wie der Name schon sagt: Klein Vollbüttel. Dort betreibt der ebenso kleine, aber feine Dampfmodelltreff mit gerade sechs Mitgliedern eine bewaldete Traumstrecke von 220 Metern Gleisweg.

Zur Saisoneröffnung reisten Modellbauer aus der Region, aus Sachsen und Bayern an. Allerdings mit dem Auto, die Loks im Kofferraum.

 

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Bevor die Dampfrösser auf die Strecke gehen, müssen Steinkohle und Wasser gebunkert werden. FOTO: CHRISTIAN FRANZ

 

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Eitel Moch bedient den maßstabsgetreuen Bagger. FOTO: CHRISTIAN FRANZ

 

 

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In Werkstattgruben kommen die Modellbauer von allen seiten gut an ihre Dampfloks. Besucher bestaunen neue Einblicke.   FOTO: CHRISTIAN FRANZ

Dazu pilgerten begeistert Zuschauer zum sogenannten Andampfen. Sie schauten den Hobby-Feinmechanikern an Werkbänken und Arbeitsgruben unter den Gleisen über die Schulter und teilten ihre Freude, "wenn die Lok läuft". Denn das ist gar nicht so einfach, glaubt man Mathias Herbig vom Sextett des Dampfmodelltreffs. Den archaischen Antrieb mit Anthrazit, also besonders schwefelarmer Steinkohle, und Wasser in Betrieb zu nehmen, steigert noch einmal die Herausforderung im Vergleich zu elektrisch angetriebenen Modellen.

Die originalgetreuen Nachbauten berühmter Dampfloks selbst gibt es als Bausätze und Halbzeuge. Profis trauen sich sogar Maschinen nur nach Vorlagen und Bauplänen ohne vorgefertigte Teile zu. Und dann fahren diese Wunderwerke der Technik tatsächlich. Pfeifend, dampfend, rußend, rauchend, geht es geschmeidig voran. Die Frage nach der Leistung beantwortet Mathias Hertig nicht in PS oder Kilowatt: "Es reicht, bis zu acht Menschen zu ziehen." Auf, nicht in originalgetreuen Modellwaggons.

Die Erfolge winterlicher Werkstattabende präsentierten die Modellbauer bei der großen Lokparade. Eitel Moch vom Dampfmodelltreff, der sich in der Aufwärmphase mit einem funktionstüchtigen Modellbagger durch den Waldboden gebaggert hatte, stellte die großen Namen der Dampflok-Ära vor. Ein besonderer Hingucker allerdings war die metallisch glänzende Reichsbahn-Elektrolok von AEG.

GR 01.04.2019

 


  • Ribbesbüttel
  • Dorfleben

Das Miteinander im Ort beleben

Verein Im Dorfleben Ribbesbüttel hat sich gegründet – Harald Schönhoff ist Vorsitzender

Von Ron Niebuhr

Ribbesbüttel. Mehr Miteinander im Ort – dafür macht sich Im Dorfleben Ribbesbüttel stark. Was 2016 als Initiative startete, ist seit Mittwochabend ein Verein. Den Vorsitz hat Harald Schönhoff übernommen.

„Wir sind total begeistert, wie groß der Zuspruch ist“, sagten Schönhoff und sein Stellvertreter Thorsten Müller, konnten sie den Verein doch mit 22 Gründungsmitgliedern aus der Taufe heben. Ebenso erfreulich war, wie leicht sich alle Posten besetzen ließen. Burglind Schilling ist Kassenwartin und Andreas Schreiber Schriftführer.

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Der Vorstand Im Dorfleben Ribbesbüttel: Harald Schönhoff (v.r.) Andreas Schreiber, Burglind Schilling und Thorsten Müller. Ron Niebuhr

Wunsch des neu gegründeten Vereins ist, das Miteinander im Dorf zu beleben, bestehende Initiativen zu fördern, Ideen für die Dorfgemeinschaft zu unterstützen und nicht zuletzt auch eigene Veranstaltungen beizusteuern, die das Dorfleben bereichern sowie Kontakt und Begegnung ermöglichen. Schönhoff verwies auf bereits erfolgreich angelaufene Projekte und Aktionen wie Bücherschrank und Storchennest, Flüchtlingshilfe und Outdoor Cooking. Oder auch das von allen Vereinen, Feuerwehr, Kita und Schule zusammen gewuppte Kartoffelfest. Angedacht ist, es 2019 zu wiederholen. Viele weitere Ideen, die seit den ersten Workshops in der Schublade schlummern, möchte man nach und nach ebenfalls aufgreifen und verwirklichen.

Kern des Dorflebens bleiben auch nach Vereinsgründung die Treffen des Arbeitskreises am letzten Mittwoch des Monats. Dazu – wie auch im Verein – ist jeder willkommen, der gute Ideen mitbringt und willens ist, sie mit Tatkraft umzusetzen. Die Ansprechpartner der einzelnen Gruppen des Arbeitskreises gehören dem erweiterten Vereinsvorstand als Beisitzer an. Infos zum Verein, in dem die Mitgliedschaft übrigens kostenlos ist, finden sich im Internet auf www.dorfleben-ribbesbuettel.de.

AZ 29.03.2019

 

  • Ausbüttel

Ja zum Neubau des Abfallzentrums

Braunschweiger Planer stellt im Ausschuss das Projekt in Ausbüttel vor

Ribbesbüttel. Der Landkreis Gifhorn plant bei Ausbüttel den Bau eines neuen Abfallwirtschaftszentrums. Dabei ist er darauf angewiesen, dass die Gemeinde Ribbesbüttel einen entsprechenden Bebauungsplan erstellt. Der Bauausschuss gab jetzt sein Okay für die öffentliche Auslegung des Planes.

Der Braunschweiger Planer Hermann Schütz stellte dem Ausschuss zunächst die wesentlichen Eckpunkte der Planes vor.

Demnach wird das neue Abfallwirtschaftszentrum mit einer Kernfläche von gut 1,4 Hektar unweit des derzeitigen Standortes gebaut, also gut 400 Meter nördlich der Siedlung.

Das Zentrum erhält eine Zuwegung von der östlich gelegenen Bundesstraße 4. Die Einfahrt ist mit einer Waage ausgestattet, es gibt mehrere Wege zu den Müllcontainern. Vorgesehen sind teils bis zu 15 Meter hohe Hallen für Weiterverarbeitung und Umladen sowie ein Betriebsgebäude.

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Bebauungsplan auslegen: Ribbesbüttels Bauausschuss machte einen weiteren Schritt hin zum Neubau des Abfallwirtschaftszentrums bei Ausbüttel. Ron Niebuhr

Für das Abfallwirtschaftszentrum werde ein Sondergebiet ausgewiesen. Und zwar in einem „eigentlich sehr schönen Bereich“, wies der Planer auf eine Vielzahl von Biotopen mit diversen Vorkommen seltener Tiere wie Rotmilan und Ringelnatter hin. „Trotz intensiver Nutzung hat sich dort die Natur breit gemacht“, sagte er.

Die vor Ort bereits vorhandene Ausgleichsfläche werde weiter aufgewertet, zwei weitere Ausgleichsflächen seien andernorts geplant.

Bereits im Mai 2017 war die Aufstellung eines B-Planes beschlossen worden. Dass die Auslegung erst knapp zwei Jahre später erfolgen kann, sei den umfangreichen Voruntersuchungen des fraglichen Geländes geschuldet. Man wolle, sofern alles glatt läuft, noch vor der Sommerpause den Satzungsbeschluss fassen.

Der Bauausschuss sprach sich einstimmig für die öffentliche Auslegung der B-Planes aus. rn

AZ 29.03.2019

 

  • Vollbüttel

Regenrückhaltebecken für Vollbüttel löst drei Probleme gleichzeitig

Vollbüttel. Gleich an mehreren Punkten im Dorf gibt es Probleme mit Regenwasser. Die Gemeinde Ribbesbüttel erarbeitete gemeinsam mit dem Gifhorner Wasserverband Lösungen. Was machbar ist, wurde in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses vorgestellt und diskutiert.

Drei Baustellen auf einen Streich könnte man mit dem fürs neue Baugebiet Langen Ehlern geplante Regenrückhaltebecken lösen: die allgemeine Hochwassergefahr im Dorf, den geforderten Einleitungsstopp von Regenwasser in den Mischwasserkanal und die Entwässerung des Baugebietes selbst. „Nebenbei taugt das Becken auch noch als Reserve für kommende Baugebiete“, so Andreas Schmidt.

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Mehr Hochwasserschutz: Vom fürs neue Baugebiet geplanten Regenrückhaltebecken profitiert Vollbüttel mehrfach. Ron Niebuhr

Der Geschäftsführer des Wasserverbandes erklärte, mit welchen Kosten zu rechnen sei: rund 79.000 Euro. Der Betrag ergebe sich daraus, welche Flächen der Gemeinde in welchem Umfang Wasser ins Becken einleiten. Bei Gesamtkosten von 180.000 Euro fürs Regenrückhaltebecken bringt die Samtgemeinde als Erschließungsträgerin weitere 80.000 Euro auf. Den Rest übernimmt der Wasserverband – zuzüglich 135.000 Euro für einen Regenwasserkanal unter der Hauptstraße.

Eine kleinere Lösung würde die Gemeinde 70.000 Euro kosten, aber den Hochwasserschutz im Dorf nicht verbessern, sagte Ulf Kehlert (SPD). Für den Bauausschuss war unstrittig, dass man mit der großen Lösung, die für nur 9000 Euro mehr auch zum Hochwasserschutz beiträgt, besser fährt. Er sprach sich einstimmig dafür aus. André Schulz, Bauamtsleiter der Samtgemeinde, versicherte, dass man Leerrohre für Glasfaserkabel mit verlege.

Der Bauausschuss empfahl auch, eine 1983 angelegte, zuletzt aber zugeschüttete Mulde am Schmiedeberg durch den die Ackerfläche bewirtschaftenden Landwirt wieder herstellen zu lassen. Auch das soll Überflutungen durch Regenwasser verhindern. rn

AZ 25.03.2019


  • Ribbesbüttel
  • Vollbüttel
  • Gemeinde

60.000 Euro im Ribbesbütteler Haushalt: Planung für Sanierung der Alten Schule beginnt

Finanzausschuss: Überschuss war 2018 höher als erwartet – 2020 soll der Umbau des neuen Dorftreffpunkts beginnen

Ribbesbüttel. Über den Haushaltsplan sprach Ribbesbüttels Finanzausschuss am Donnerstagabend. Das Jahr 2018 endete besser als erwartet für die Gemeinde. Und 2019 stehen einige Ausgaben an – unter anderem 60.000 Euro, um Sanierung und Umnutzung der Alten Schule zu planen.

2018 hatte man ursprünglich mit einem Überschuss von knapp 60.000 Euro gerechnet, tatsächlich sind es wohl gut 209.000 Euro. „Wir können nicht alles selbst beeinflussen, ein bisschen Glück gehört auch dazu“, räumte Vorsitzender Hans-Werner Buske ein. Dennoch seien diese „gesunden Zahlen“ sehr erfreulich für die Gemeinde. Der Kassenbestand lag zum Jahreswechsel übrigens bei 866.300 Euro, berichtete der Ausschussvorsitzende.

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Großes Bauprojekt: Ribbesbüttels Finanzausschuss bewilligte 60.000 Euro, um 2019 mit der Planung für die Alte Schule zu beginnen. Ron Niebuhr Archiv

Im Haushaltsplan fürs Jahr 2019 sieht man 10.000 Euro fürs Erstellen eines gemeinsamen Dorfentwicklungsplanes mit der Nachbargemeinde Rötgesbüttel vor. 6700 Euro sind für Aushangkästen eingeplant, insgesamt 50.000 Euro fürs Schottern von Wittenkämpeweg und Mühlenweg, 1900 Euro für die Laubentsorgung, 4000 Euro zum Ausbessern und Schleifen des Parketts im Raiffeisengebäude, 3000 Euro für eine neue Küche im Gemeindebüro und 2500 Euro für einen Defibrillator im Raiffeisengebäude.

Die Planung für die Alte Schule soll für 60.000 Euro ebenfalls in diesem Jahr erfolgen. Ab 2020 soll dann der Umbau des noch kirchlichen Gemeindehauses in einen Treffpunkt fürs Dorf erfolgen. Die Kostenschätzung liegt insgesamt bei 1,4 Millionen Euro, wovon wohl 920.000 Euro als Fördermittel fließen. Mobiliar für die Alte Schule soll 2021 angeschafft werden.

Kritisch sah Buske, dass die Gemeinde fürs Regenrückhaltebecken im geplanten Baugebiet Langen Ehlern 79.000 Euro bezahlen soll: „Vollbüttel brauchte bisher kein Becken. Es ist Teil der Erschließung.“ Und für die komme die Samtgemeinde auf. Auch bei der Ansatzerhöhung von 60.000 auf 180.000 Euro für die Verrohrung des Schmiedeberges bestehe Klärungsbedarf. rn

AZ 16.03.2019

 

  1. Erstes eSoccer-Turnier in Ribbesbüttel
  2. Grünes Licht für den soliden Etat
  3. Korbflechter bauen ihren Stand Ende März auf
  4. Vollbüttel: Der Seniorennachmittag ist stets ein starkes Stück Teamarbeit

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