Hier sind alle Artikel mit der Verschlagwortung Vollbüttel aufgeführt.
  • Marion Holste ist neue Schützenkönigin

    Die Vollbütteler Schützen feiern vier Tage lang ihr Volksfest.

    Daniela Burucker

    Vollbüttel Geballte Frauenpower beim Schützenverein. Mit Marion Holste als Große Majestät und Michaela Pfeil als Kleine Majestät ist das neue Königshaus jetzt fest in weiblichen Händen. Beim Fest ließen die Schützen und ihre Gäste es auf der Meile zwischen Sporthalle und Raiffeisengebäude vier Tage lang ordentlich krachen.

    Neben dem treffsicheren Damen-Duo komplettieren Leon Holste als Juniorenkönig sowie Janik Heller als Großer Jugendkönig und Philip Plättner als Kleiner Jugendkönig das neue Königshaus.

    Zum Auftakt der tollen Tage tanzte die Festgemeinde bei der Zelt-Disco mit DJ Behme am Freitag ausgelassen durch die Nacht. "Diese Veranstaltung war deutlich besser besucht als im Vorjahr", freute sich Schützen-Vorsitzender Lukas Pfeil.

    2019 08 20 GR VB Schuetzenfest 27e1d64c c267 11e9 87b2 79c6c6984f95

    Das neue Königshaus um Marion Holste (Mitte).   Foto: Daniela Burucker

     

    Tags drauf standen beim Umzug noch einmal die Vorjahres-Majestäten im Fokus. Nach der Proklamation ihrer Nachfolger gab es im Festzelt Kaffee und Kuchen sowie am Abend Tanz und Livemusik mit der Showband Facette.

    An den Festumzug am Sonntag schlossen sich das Katerfrühstück sowie eine erneute Kaffeetafel an. Entgegen dem Trend anderer Schützenfeste, die teils nur noch an zwei Tagen stattfinden, wird in Vollbüttel weiterhin in die neue Woche hinein gefeiert. Das Fest endet am Montag mit dem traditionellen Eieressen auf dem Sportplatz. "Dabei hat die Schützenjugend den Hut auf", berichtete Pfeil.

    GR 20.08.2019

  • Buske übernimmt das Ruder

    Er löst Bürgermeister Heinrich Stieghahn ab, der dem Rat als Mitglied erhalten bleibt.

    Reiner Silberstein

    Ribbesbüttel Die Gemeinde Ribbesbüttel hat seit Donnerstagabend einen neuen Bürgermeister: Hans-Werner Buske (CDU) löst Heinrich Stieghahn (CDU) ab. Die Wahl erfolgte bei drei Enthaltungen.

    "Alles hat seine Zeit", sagte Stieghahn in seiner Abschiedsrede vor rund 25 Zuschauern im Raiffeisengebäude in Vollbüttel. Er wolle wie angekündigt einen Generationswechsel einleiten. Die Gemeinde übergebe er in einem guten Zustand - als Vollblut-Landwirt formulierte Stieghahn das so: "Das Feld ist gut bestellt." Applaus und Blumen erntete der 80-Jährige von Ratskollegen, seinem Nachfolger und Samtgemeindebürgermeister Hans-Friedrich Metzlaff - denen wolle er aber als Ratsmitglied mit seinen Erfahrungen erhalten bleiben. Buske lobte den "guten Demokraten" als Vorbild, weil er immer alle Orte der Gemeinde als gleich wichtig behandelt habe.

    Erich Müller (SPD) übernahm die Wahlleitung - wurde aber jäh unterbrochen. "Darf man sich vorher nicht noch äußern?", fragte Hella Klinge (SPD). Sie erkenne die Leistungen von Stieghahn und die Fähigkeiten von Buske klar an - sie unterstütze dessen Wahl also nicht nur, weil die SPD selbst weder Mehrheit noch Kandidaten vorweisen konnte. Aber: "Ich bin bei der Wahl vor zwei Jahren scharf angegangen worden, weil ich mich zum Alter von Heinrich geäußert und gemutmaßt habe, dass er wohl nach zwei Jahren abtritt. Genauso ist es jetzt gekommen." Deshalb habe die Wahl 2019 für sie ein "gewisses Geschmäckle". "Doch für die Situation der Gemeinde ist es derzeit das Beste." Raimund Heimann (SPD) bedauerte, dass sich keiner der Vertreter zur Wahl gestellt hat.

    2019 08 17 GR G HWB BM 55c5470e c002 11e9 b285 23a0cbb24140

    Buske will jedenfalls auch diejenigen, die sich enthalten haben, mit seiner Arbeit überzeugen. "Ich habe hier nicht den wichtigsten Job", den habe der Gemeinderat. Er freue sich auf eine gute Zusammenarbeit mit diesem Team. Schließlich gebe es auch reichlich zu tun - Buske legte einen Sieben-Punkte-Plan vor. "Gesunde Finanzen" stünden an erster Stelle. Dann plädierte er für die Intensivierung der Dorfbegrünung, den Ausbau der Radwege und den Bau des Samtgemeinde-Rundweges. Auch eine Idee: Wie wäre es mit einem E-Scooter/E-Bike-Weg von Druffelbeck bis zum Bahnhof Rötgesbüttel, um dort in die künftig kürzer frequentierte Regiobahn zu steigen?

    Auch die Fußgängerampel an der Peiner Landstraße in Ribbesbüttel, die Alte Schule und das Neubaugebiet in Vollbüttel forderten noch viel Engagement. Im Projekt Dorfregion zusammen mit Rötgesbüttel sieht Buske großes Potenzial.

    Zur Person:

    Hans-Werner Buske (CDU) ist 60 Jahre alt und verheiratet, hat zwei Kinder, zwei Enkel und einen Hund. Der in Itzehoe geborene Diplom-Ingenieur hat Elektrotechnik studiert. Die Suche nach einem Baugrundstück führte die Familie 1989 nach Vollbüttel. Buske ist auch Mitglied des Samtgemeinderats, in der Gifhorner Hospizarbeit engagiert und Vorsitzender einer Skihütte im Harz.

    GR 17.08.2019

  • Ribbesbüttel: Hans-Werner Buske ist der neue Bürgermeister

    Gemeinderatssitzung in Vollbüttel: Nachfolger von Heinrich Stieghahn mit zehn Ja bei drei Enthaltungen gewählt

    Von Dirk Reitmeister

    Vollbüttel.Hans-Werner Buske ist Ribbesbüttels neuer Bürgermeister. Der Gemeinderat wählte ihn am Donnerstagabend in Vollbüttel mit zehn Ja-Stimmen bei drei Enthaltungen. Buske löst Heinrich Stieghahn ab, mit dem eine Ära in Ribbesbüttel zu ende geht.

    Der Neue präsentierte den mehr als 20 Zuschauern während der Gemeinderatssitzung einen Sieben-Punkte-Plan. Nach der Nummer eins „Gesunde Finanzen“ stieg Buske gleich in konkrete Ideen ein. Er will mehr Grün ins und ans Dorf holen gegen den Klimawandel, endlich einen Standort für die Dunkelampel in Ribbesbüttel und eine Zukunft für die Alte Schule finden und die Bauherren im Neubaugebiet in Vollbüttel bereits im kommenden Sommer bauen lassen.

    Ein besonderes Augenmerk legt der 60-Jährige Nachfolger des 20 Jahre älteren Vorgängers auf die Mobilität. Zum Einen will er sich stark machen für einen Radweg an der L 320 von Ribbesbüttel nach Leiferde. Zum Anderen soll das gemeinsame Gemeinde übergreifende Projekt Dorfregion mit Rötgesbüttel auch eine bessere Verbindung zum dortigen Bahnhof bringen. Buske denkt da an einen akkuraten Weg von Druffelbeck nach Rötgesbüttel, der nicht nur für Fahrräder, sondern für E-Scooter taugt.

    2019 08 16 AZ HWB BGM e5d3116c bf87 11e9 bab3 594114b242e13

    Neuer Bürgermeister für Ribbesbüttel: Hans-Werner Buske (re.) hat das Amt von Heinrich Stieghahn übernommen. Dirk Reitmeister

    „Er hat die drei Orte immer gleich behandelt. Das ist wichtig, wichtig, wichtig“, würdigte Buske seinen langjährigen Vorgänger Stieghahn, der mit Unterbrechung 25 Jahre lang Bürgermeister war. Buske selbst versprach dem Gemeinderat, eine „unparteiische und transparente Ratsarbeit“ zu machen. Er lobte die Zusammenarbeit in dem Gremium in den vergangenen Jahren.

    Das tat auch Stieghahn in seiner Abschiedsrede. „Unsere Gemeinde ist gewachsen, weil wir alle an einem Strang gezogen haben.“ Mit dem biblische Zitat „Alles hat seine Zeit“ begründete er seinen Entschluss, nach dem 80. Geburtstag zurück zu treten. „Dieser Geburtstag war für mich der Zeitpunkt darüber nachzudenken, einen Generationswechsel einzuleiten.“

    Es gab bei der Wahl Buskes drei Enthaltungen, aber kein Nein. Hella Klinge (SPD) bescheinigte dem einzigen Kandidaten, ein fähiger Bürgermeister zu sein, mochte aber die Wahl nicht unkommentiert lassen. Sie sei bei der konstituierenden Sitzung von Buske „sehr scharf angegangen worden, weil ich Bedenken wegen des Alters von Heinrich Stieghahn geäußert hatte“. Ihre Befürchtung von damals, dass Stieghahn vorzeitig ausscheide und somit ein Nachfolger ausreichend Zeit habe, sich vor der nächsten Kommunalwahl zu profilieren, habe sich nun bestätigt. „Genauso ist es heute gekommen. Das hat ein gewisses Geschmäckle.“

    AZ 16.08.2019


  • Freiluftkino in Vollbüttel feiert sich mit Stil und Humor

    Vollbüttel.  Zum 25. Jubiläum läuft erneut der Premierenfilm. Bei der Freiluftveranstaltung schauen Hunderte Besucher eine Komödie aus der Zeit des Mauerbaus.

    Auch Petrus scheint Kinofan zu sein. Wie so oft in der Vergangenheit spielte das Wetter auch beim 25. Freiluftkino auf dem Gelände des Kinomuseums mit. Das Herzstück des Spektakels im Jubiläumsjahr war eine bewusst gewählte Wiederholung. Wie bei Premiere vor 25 Jahren wurde die rasante Billy-Wilder-Komödie „Eins, Zwei, Drei“ gezeigt.

    Der Trubel begann bereits zwei Stunden bevor der legendäre Streifen nach Sonnenuntergang über die Leinwand flimmerte. Wer sich Zuhause noch die Tagesschau anschaute, hatte seine Chance auf einen wirklich guten Platz vor der 40-Quadratmeter großen Leinwand am Raiffeisengebäude vertan. Mit seinem Klappstuhl unterm Arm suchte Jens Mayer aus Gifhorn vergebens nach einer Lücke in den Stuhlreihen. „Wer zu spät kommt, dem bleiben halt nur die billigen Plätze“, sagte er, dirigierte seine vierköpfige Familie in Richtung des Getränkestands und genoss mit einem Bier in der Hand der Musik der Band B and the Rattlesnakes.

    2019 08 13 GR VB Kino d3173ec2 bcdf 11e9 8342 332ce079b28a

    v.l. Peter Schade-Didschies, Petra Dreyer und Tobias Imker. Foto: Daniela Burucker

    Derweil begrüßte Peter Schade-Didschies in der Uniform eines russischen Obersts unter Hunderten Besuchern viele alte Bekannte. „Den Film muss man viele Male gesehen haben, um alle Gags zu registrieren“, sagte der Vorsitzende des Kinomuseumsvereins, der für den Abend äußerlich einen Helden im Film mimte. In gleicher Mission war Vereinsmitglied Tobias Imker in einen Nadelstreifenanzug und in die Rolle des „Kapitalisten“ geschlüpft. Die Hoffnung der Macher, dass weibliche Besucher Schauspielerin Liselotte Pulver kopieren und sich kleiden wie im Film, erfüllte sich nur vereinzelt. Petra Dreyer setzte die Anregung zu akribisch 100 Prozent um. Vom Pünktchenkleid mit Handschuhen, über die blonde Lockenperücke bis zur Strumpfhose mit Naht. „Ich habe alles extra gekauft“, verriet die Vollbüttelerin, die neben dem versprochenen Freigetränk von den Machern mit Handküssen belohnt wurde.

    Mittendrin im Trubel boten Greta Findeiß und Janne Seidel aus einem provisorischen Bauchladen Popcorn an. „Die Geschäfte laufen gut“, berichtete Greta. „Später verkauft mein Bruder mit dem richtigen Bauchladen Eiskonfekt, Erdnüsse und Schokoriegel.“ Frühzeitig hatten sich Carola und Cord Brinkmann einen Logenplatz gesichert. Mit dabei, die beiden Mischlingshündinnen Inka und Raisa. „Wir wohnen ganz in der Nähe und haben jedes Jahr Hunde dabei“, sagten die Vollbütteler. Währenddessen sank die Sonne stetig in Richtung Horizont und für die Kinofans begann die rasante filmische Reise in die Zeit des Berliner Mauerbaus.

    GR 13.08.2019

  • Vollbütteler Vereine wollen ehemaligen Jugendtreff nutzen

    Daniela Burucker

    Vollbüttel.  Aus dem Jugendtreff könnte ein Dorftreffpunkt werden. Spontan haben sich vier Koordinatoren gefunden, die einen Nutzungsplan ausarbeiten wollen.

    Wie und von wem sollen die Räumlichkeiten des ehemaligen Jugendtreffs im Raiffeisengebäude künftig genutzt werden? Mit diesen Fragen beschäftigten sich etwa 20 Vertreter von Vereinen und Gruppen, die der Einladung der Samtgemeinde gefolgt waren.

    Landfrauen, Sportverein und Radfahrer: Interessenten gibt es reichlich, die sich dort künftig für kleinere Veranstaltungen treffen wollen. Auch eine im Aufbau befindliche Dart-Sparte im MTV Vollbüttel meldete Bedarf an. „Seit drei Jahren sind wir auf der Suche nach Räumen“, sagte ein Vertreter dieser Gruppe. „Das hier wäre ideal für uns.“ Andere Teilnehmer regten an, eine Art Dorftreffpunkt zu etablieren, in dem man sich zum Kartenspielen oder Klönen treffen kann.

    Aus Sicht der Samtgemeinde ist das nebeneinander gut möglich, sofern sich ein Team findet, dass ein Nutzungskonzept entwickelt und umsetzt. „Es bleiben Räume der Samtgemeinde, die wir aber gerne in die Schlüsselgewalt der Vereine überstellen, sobald es ein Konzept und Menschen gibt, die es umsetzen“, sagte Samtgemeindebürgermeister Hans-Friedrich Metzlaff. Als Kopf einer solchen Gruppe stellte sich spontan Kulturausschussvorsitzender Raimund Heimann zur Verfügung.

    2019 08 7 AZ VB Treff Vereine haben Interesse an Jugendtreff Nutzung big teaser article

    Sozialkoordinator Thorsten Müller (3. v.r.) und Samtgemeindebürgermeister Hans-Friedrich Metzlaff hatten zu dem Gespräch eingeladen.  Foto: Daniela Burucker / BZV

    Zu ihm gesellten sich Jörg Alpers, Oliver Jäkel und Betti Neuwirth, die gemeinsam bis September den Entwurf für ein Nutzungskonzept entwickeln wollen. „Wir freuen uns über weitere Mitstreiter“, erklärte Heimann. „Interessenten können sich bei der Gemeinde oder direkt bei mir melden.“

    Sozialkoordinator Thorsten Müller dachte bereits einen Schritt weiter: „Wenn Ihr hier Kaffeetrinken wollt, braucht Ihr mehr Stühle.“ Metzlaff ergänzte: „Die Räume müssen so möbliert werden, dass es für viele Gruppen nutzbar ist.“

    GR 13.08.2019

  • Vereine haben Interesse an Jugendtreff-Nutzung

    Tote Hose im Jugendtreff in Vollbüttel: Jetzt zeigen die Vereine Interesse an den Räumen. Ein Arbeitskreis sammelt Ideen für neue Nutzung des Gebäudes.

    Vollbüttel

    Der Jugendtreff in Vollbüttel ist – abseits von Ferienaktionen der Jugendförderung – nicht mehr gefragt beim Nachwuchs aus dem Dorf. Da liegt es nahe, die Räume am Raiffeisengebäude auch anderweitig zu nutzen. Vertreter aus Politik, Verwaltung und Vereinen sammelten jetzt Ideen.

    „Es freut mich riesig, wie groß das Interesse ist“, sagte Raimund Heimann. Der Vorsitzende des Jugend-, Kultur- und Sportausschusses der Gemeinde Ribbesbüttel hatte den Anstoß dazu gegeben, über die Zukunft des Treffs zu sprechen. Gerechnet hatte er „mit vielleicht vier Interessenten“. Dass dann doch deutlich mehr teilnahmen, „finde ich richtig toll“, sagte Heimann. Es sei angebracht, die Räume auch anderweitig zu nutzen, denn „warum sollen sie grundlos den Spinnen zum Opfer fallen?“, verwies Heimann auf den seiner Einschätzung nach nur noch geringen Bedarf der Jugendförderung. Diesen Eindruck bestätigte Samtgemeindebürgermeister Hans Friedrich Metzlaff. Sämtliche Versuche, den Treff wiederzubeleben, stießen auf nahezu null Resonanz.

    2019 08 7 AZ VB Treff Vereine haben Interesse an Jugendtreff Nutzung big teaser article

    Ideen gefragt: Die Vollbütteler machen sich Gedanken dazu, wie man den bisherigen Jugendtreff auch anderweitig nutzen kann. Quelle: Ron Niebuhr

    Eine Nutzung durch andere Gruppen dürfte besser laufen, meldeten doch gleich mehrere Vereine Interesse an. Die Landfrauen etwa können sich vorstellen, dort Veranstaltungen mit kleineren Gruppen umzusetzen, die sich im benachbarten großen Raiffeisengebäude bisher ziemlich verloren fühlen. Die Schützen könnten dort Vorstandssitzungen abhalten, Radlertreff und Reservisten wollen die Räume ebenfalls nutzen. Die seien auch ideal als Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft geeignet, war sich die Runde einig. Etwa zum Kartenspielen oder Kaffeetrinken.

    Für den MTV Vollbüttel bietet die Öffnung des bisherigen Jugendtreffs für andere Gruppen die Chance, das Sportangebot zu erweitern. „Wir suchen Räume, um Dart zu spielen“, sagte Kai Rinkel. Der MTV-Vorsitzende empfahl, den Kicker im Treff stehen zu lassen, da sich mit ihm prima die Wartezeit auf den nächsten Durchgang im Dart verkürzen lasse.

    Thorsten Müller, Sozialkoordinator der Samtgemeinde, erklärte, dass abseits der Ferien im Jugendtreff tote Hose sei. Zwar wolle man sich weiterhin die Möglichkeit offen halten, den Treff bei Bedarf für die Jugendarbeit im Dorf zu nutzen. Das schließe aber eine Nutzung durch andere Gruppen aus dem Dorf nicht aus, erklärte Metzlaff. Heimann regte an, draußen eine Boulebahn und einen Grillplatz anzulegen. Und er betonte, dass man nicht in Konkurrenz zum Ribbesbütteler Verein Im Dorfleben treten wolle. Im Gegenteil: „Es wäre schön, wenn die eine oder andere Aktion dann auch mal bei uns steigen könnte“, lud er den Verein ins Dorf ein. „Kein Thema, wir kommen gern nach Vollbüttel“, erwiderte Vereinsvorsitzender Harald Schönhoff.

    Ein Arbeitskreis bestehend aus Jörg Alpers, Oliver Jäkel, Betti Neuwirth und Raimund Heimann sammelt jetzt Vorschläge zur Nachnutzung. Weitere Interessenten können sich bei ihnen gern noch melden. Rn

    AZ 07.08.2019

    Von Ron Niebuhr


  • Ferienspaßkinder können jetzt elektronische Schlösser knacken

    Besuch im Kinomuseum Vollbüttel mit Panzerknacker-Augenmasken und brenzligen Kniffen – Ausblick aufs Freiluftkino

    Von Ron Niebuhr

    Vollbüttel.Wie spannend das Vollbütteler Kinomuseum mit seinen Projektoren und Filmrollen auch für die Generation Beamer und Bluray sein kann, erlebten jetzt Kinder als Ferienaktion. Möglich machten das Peter Schade-Didschies und Wolfgang Graewert als Aktion im Rabenspaß der Isenbütteler Jugendförderung.

    Museumsleiter Schade-Didschies und seine rechte Hand Graewert freuten sich, dass immerhin sechs Mädchen und Jungen gemeinsam mit Michael Volckmar von der Jugendförderung zur Ferienaktion im Museum vorbei schauten. Dort erhielten sie zunächst einen Vorgeschmack aufs große Highlight des Sommers: das Freiluftkino am Samstag, 10. August, ab 19 Uhr. „Wir haben eine kurze Vorschau gewährt“, erzählte Graewert.

    In voller Länge zu sehen ist die Farce „Eins, Zwei, Drei“ von Billy Wilder mit dem unvergessenen Horst Buchholz und der nicht minder beliebten Liselotte Pulver dann bei der 25. Ausgabe des Freiluftkinos. Die Kinder allerdings fanden nicht so recht Zugang zu dem noch in Schwarz-Weiß gedrehten Streifen aus dem Jahr 1961. Damit war zu rechnen, daher „haben wir auch nur einen kleinen Ausschnitt gezeigt“, sagte Graewert. Als Einstimmung auf den Nachmittag im Kinomuseum. Und der hatte noch weitaus mehr zu bieten.

     

    2019 08 07 AZ VB Kino 8b38d030 b52c 11e9 94a0 4c56f33bdde83

    Spannender Nachmittag: Viel Spaß hatten die Kinder jetzt bei einer Ferienaktion des Vollbütteler Kinomuseums.  Foto: Ron Niebuhr

    So versuchten sich die Kinder unter anderem darin, ein elektronisches Schloss zu knacken. Zuvor erläuterte Schade-Didschies den Mädchen und Jungen anhand eines Modells die Funktionsweise: Wie kodiert man es? Wie lässt es sich öffnen? Mit einer Autobatterie und einem Draht veranschaulichte der Museumsleiter ihnen danach, warum manches Fahrzeug ohne Fremdeinwirkung in Flammen aufgeht.

    Wie irrsinnig hell die Bogenlampe eines alten Kinoprojektors leuchtet, erlebten die Kinder ebenfalls. Dafür allerdings mussten sie erst einmal Schutzbrillen basteln: „In das Licht sollte man mit bloßen Augen nicht schauen“, sagte Graewert. Mit einer Schablone schnitten sie aus Lederresten Augenmasken, in die sie zwei Schweißerbrillengläser setzten. „Damit sehen wir aus wie die Panzerknacker“, fanden die Kinder. Ob man damit wohl auch eine Sonnenfinsternis gefahrlos betrachten kann? „Dafür sind die Brillen nicht geeignet“, warnte Schade-Didschies davor, es auszuprobieren.

    Alles in allem war der Museumsleiter zufrieden, wie aufmerksam die vom Alter und den Interessen her doch sehr gemischte Gruppe mitmachte. Für sein Team und ihn geht es nach der Ferienaktion mit der Vorbereitung des Freiluftkinoabends weiter. Am morgigen Donnerstag baue man bereits das Gerüst für die Leinwand und die Buden auf, erklärte Graewert. „Den Freitag haben wir auch voll verplant. Denn am Samstag möchten wir, wenn alles glatt läuft, höchstens noch ein paar kleine Restarbeiten erledigen“, sagte er. Beim Jubiläum des Freiluftkinos wartet das Museum übrigens mit einer besonderen Aktion auf: „Wer wie Liselotte Pulver ein gepunktetes Kleid trägt, erhält eine kleine Überraschung“, kündigten Schade-Didschies und Graewert an.

    AZ 07.08.2019

  • Bürgermeister Stieghahn legt sein Amt nieder

    Ribbesbütteler leitet Generationswechsel ein. Bei der Ratssitzung am 15. August soll ein Nachfolger gewählt werden.

    Daniela Burucker

    Ribbesbüttel Die politische Sommerpause endet mit einem Paukenschlag. Ribbesbüttels langjähriger Bürgermeister Heinrich Stieghahn legt sein Amt zwei Jahre vor dem Ende seiner Amtszeit nieder. Bereits bei der Ratssitzung am 15. August soll ein Nachfolger gewählt werden.

    Als der älteste Bürgermeister im Landkreis Gifhorn vor zwei Monaten mit Weggefährten seinen 80. Geburtstag feierte, war von einem Rückzug noch keine Rede. Jetzt hat er auch die Mitglieder seiner CDU-Fraktion überrascht. Der Brief, mit dem Heinrich Stieghahn seine Parteifreunde und alle Ratsmitglieder informiert hat, ging erst kurz vor der Veröffentlichung der Tagesordnung für die Sitzung raus, bei der die Neuwahl eines Bürgermeisters der zentrale Punkt ist. Warum jetzt und warum so plötzlich? Amtsmüde, überlastet oder gesundheitlich angeschlagen? Der Bürgermeister schüttelte beim Rundschau-Überraschungsbesuch in seinem Büro energisch den Kopf. "Meine Aufgaben sind größer, vielfältiger und komplexer geworden", sagte er. "Ich möchte einem Jüngeren den Vortritt lassen und meine Energie während der verbleibenden Zeit bis zur nächsten Wahl nutzen, ihn mit Rat und meiner Erfahrung einzuarbeiten und zu unterstützen." Sein Ratsmandat wird Heinrich Stieghahn also behalten.

    Bei der Entscheidung spielte das Dorferneuerungsprogramm, in das die Gemeinde gemeinsam mit Rötgesbüttel aufgenommen wurde, eine wichtige Rolle. "Diese Sache ist auf fünf Jahre ausgerichtet und deshalb möchte ich sie von Beginn an in jüngeren Händen sehen."

     

    2019 08 07 GR RB Heini 825fdf1c b847 11e9 ab78 f6cb212f36c4

    Rund um seinen 80. Geburtstag hatte Stieghahn persönlich Bilanz gezogen und sich mit der Familie beraten. "Alle haben mich in dieser Entscheidung bestärkt", sagte er. "Besonders meine Frau freut sich, denn sie kam immer zu kurz."

    Der Ribbesbütteler gehört dem Rat seit 35 Jahren an, davon mehr als 25 Jahre als Bürgermeister. In seine Amtszeit fallen Projekte wie der Bau des Gemeindezentrums. Am 15. August endet diese Ära unwiderruflich. "Dann ist für mich Schluss, ohne Wenn und Aber", erklärte er.

    Als möglicher Nachfolger stellt sich CDU-Fraktionsvorsitzender Hans-Werner Buske zur Wahl.

    GR 07.08.2019

  • Vollbütteler Kinomuseum zeigt Stummfilmklassiker

    Vollbüttel.  Es war ein ganz besonderer Streifen, den Wolf-Hermann Otte am Sonntagvormittag in den Projektor im Kinomuseum Vollbüttel einlegte.

    Es war ein ganz besonderer Streifen, den Wolf-Hermann Otte am Sonntagvormittag in den Projektor im Kinomuseum Vollbüttel einlegte – und zwar in doppelter Hinsicht. Es handelte sich nicht nur um den Stummfilmklassiker „Das Cabinet des Dr. Caligari“ aus dem Jahr 1920 von Regisseur Robert Wiene, sondern er hatte auch noch ein ganz besonderes Format: 9,5 Millimeter.

    „Das Format hatte sich in den 30er Jahren zwar durchgesetzt, war aber immer ein Außenseiter“, erklärte Otte den rund 30 Zuschauern. Etliche Ufa-Filme seien damals auf dieses Format kopiert worden – der Hildesheimer sammelt sie. „Manche kritisierten, es sei zu anfällig. Ist es aber nicht, man muss es nur richtig handhaben.“ Das macht Otte offensichtlich – der Film feiert bald seinen 100. Geburtstag.

    2019 07 29 GR VB Kino a04fd296 b155 11e9 9f58 83ab27007013

    Wolf-Hermann Otte zeigte im Kinomuseum Vollbüttel ein besonderes Kleinod im 9,5 mm Format: den Robert- Wiener-Film von 1920, "Das Cabinet des Dr. Caligari" Foto: Reiner Silberstein

    Aber ein Stummfilm ist kein Stummfilm, wenn er nicht auch live von Musik begleitet wird. Olaf Voigt aus Gifhorn sorgte für eine jazzige Untermalung – „eine Premiere für mich“. Er bediente die amerikanische Wurlitzer-Orgel aus den 50er Jahren, die Kinomuseumsvorsitzender Peter Schade-Didschies vor mehr als 15 Jahren für 20 Euro bei Ebay ersteigert hatte. „Wir mussten sie aber aus Dortmund abholen.“

    Voigt beklagte sich ungern, dass der ein oder andere Bass nicht mehr funktioniert. Aber dafür hatte Schade-Didschies schnell Ausreden mit einem Lächeln auf den Lippen parat: „Hier sind eben nicht alle Töne erwünscht.“ Oder aber: „Das Gerät muss öfter bespielt werden.“

    Voigt umging geschickt die Defekte und zauberte mit viel Spontanität musikalische Spannung zum Geschehen auf der Leinwand. Ein Freund von Noten ist er nicht. Und so wäre schon eine nächste Vorstellung ein völlig anderes Klangerlebnis. Voigt: „Mit anderer Musik ist es ein anderer Film.“

    GR 29.07.2019

     

  • Gifhorner Team gewinnt Spaß-Turnier

    18 Mannschaften sind in Ribbesbüttel dabei.

    Burkhard Ohse

    Ribbesbüttel. FC K pinnacken gegen Glashoch Rangers, Wacker Durchsaufen gegen 1. FC Rostiger Nagel. Die meisten Namen der Mannschaften gaben einen kleinen Hinweis darauf, dass es beim traditionellen Mitternachtsturnier der SG Vollbüttel/Ribbesbüttel nicht nur um das runde Leder ging. Denn es gab außer dem Wanderpokal für den Turniersieg auch den Bierpokal zu gewinnen. Und den bekam das Team mit dem größten Bierverbrauch während des Turniers.

    Eine Rekordzahl von 18 teilnehmenden Mannschaften meldete SG-Präsident Sebastian Jäger in der Nacht zum Samstag im Estadio San Silo, und dort ging es für jedes Team mit sieben Spielern auf dem Platz in mindestens fünf Spielen neun Minuten zur Sache. "Es sind von Vereinsspielern bis Hobbykickern alles dabei, ab 18 Jahren", freute sich Jäger. Und obwohl es ein Spaßturnier war, gekämpft wurde um jeden Ball, der Ehrgeiz war für die rund 300 Zuschauer zu spüren.

    2019 07 02 GR RB Fussball 5b9cb05e 9b36 11e9 85b7 a45fae21d215

    Am Freitagabend war es wieder soweit: das weit über die Grenzen des Landkreises hinaus bekannte Mitternachtsturnier hat die Nacht auf dem Ribbesbüttler Sportplatz zum Tag gemacht.

    Foto: Florian Krüger / SG Vollbüttel/Ribbesbüttel

    Außer Dauergästen wie der Mannschaft Inzucht Gifhorn waren auch Neulinge dabei, wie die Mannschaft Ibu800 aus dem Ort, die zur Hälfte junge Frauen in der Mannschaft hatte. Und auch wenn es sich so anhörte, ab ob der Moderator einen Lieblingsverein hatte, eine Mannschaft hatte sich den Namen "Mein persönliches Lieblingsteam" gegeben.

    Für das Turnier hatten die Veranstalter das System der derzeit laufenden U-21-Europameisterschaften kopiert. Die drei Gruppensieger und der beste Gruppenzweite spielten das Halbfinale aus. Die spielten um die Nachfolge von Lokomotive Moskau aus, die diesmal fehlten.

    Den Sieg und den Wanderpokal errang diesmal spät in der Nacht im Flutlichtschein Inzucht Gifhorn, die sich gegen Alarm für Krombacher 11 durchsetzte. Im Spiel um Platz Drei siegte Arminia Bierfehlt gegen Mirinda FC. Für die Versorgung standen Helfer aus dem Ort bereit. Die Feuerwehr, die auch eine Mannschaft stellte, betreute den Grillstand, die Schützendamen versorgten Gäste wie Spieler mit Getränken.

    GR 02.07.2019

     

  • Kino-Abend zum Thema Bildung
     

    Vollbüttel.Es geht um die Themen Schule, Bildung und das Leben: Der Kino-Film Caraba ist am Samstag, 29. Juni, um 18 Uhr im Raiffeisengebäude zu sehen. Dazu lädt Lutz Deneke Alt und Jung ein.

    Der langjährige Tischtennistrainer im Kinder- und Jugendbereich beschäftigt sich intensiv mit der Frage, wie man Lernprozesse bei Kindern fördern kann. Daher hat er das Kino-Event auf die Beine gestellt. Der Kinofilm Caraba zeigt eine Welt ohne Schulen. Fünf junge Menschen finden in dieser neuen Bildungslandschaft ihren ganz eigenen Weg. Phantasievoll untersucht der Coming-of-Age-Film, wie das Leben selbst zum fortwährenden Bildungserlebnis wird. Für Kinder ist der Eintritt frei, Erwachsene werden um eine Spende gebeten, um die Vorführgebühr zu finanzieren. apo

    AZ 26.06.2019

  • Bauhof erledigt Anbau in Vollbüttel, Spielplatz in Ribbesbüttel wird aufgepeppt

    Der Schulausschuss der Samtgemeinde Isenbüttel sieht sich vor Ort um

    Von Ron Niebuhr

    Vollbüttel/Ribbesbüttel.Vollbüttels Friedhof und Ribbesbüttels Schulhof steuerte der Bauausschuss der Samtgemeinde Isenbüttel unter Vorsitz von Marianne Marschhause am Donnerstagnachmittag an. Die Runde machte sich ein Bild vom Baufortschritt an der Kapelle und auf dem Spielplatz.

    Die Friedhofskapelle wird um eine Toilette erweitert. Den erforderlichen Anbau errichtete man weitestgehend in Eigenregie, sprich durch den Bauhof. „Das ist doch sehr schön geworden“, fand Hans Friedrich Metzlaff. Dass man auf den Bauhof setzte, dürfte die meisten Baufirmen kaum stören. „Ihre Auftragsbücher sind derzeit ja eh voll“, sagte Metzlaff. Abwarten, bis eine Firma Zeit für den Anbau findet, wollte man nicht.

    2019 06 18 AZ VB SG Friedhof 38902fc4 8e97 11e9 92be f0179bec58703

    Voll im Zeitplan: Der größtenteils durch den Bauhof realisierte Anbau an die Vollbütteler Friedhofskapelle kommt gut voran. Foto: Ron Niebuhr

    Und das war auch gut so, denn „unsere Bauhofmitarbeiter leisten tolle Arbeit. Wir liegen voll im Zeitplan“, betonte Metzlaff. In Vertretung für Bauamtsleiter André Schulz erklärte Gunnar Windmüller, dass man Erd-, Sanitär- und Dacharbeiten für den barrierefreien Toilettenanbau an Firmen vergeben habe. Den Rest wuppe der Bauhof. Derzeit trockne der Estrich, danach könne gefliest werden. Der Bereich vorm Anbau und ein Lückenschluss zum vorhandenen Weg sollen mit Betonplatten befestigt werden.

    Auf dem Pausenhof der Ribbesbütteler Grundschule soll der Spielplatz „etwas aufgepeppt werden. Das hat sich die Schule gewünscht“, sagte Marschhause. Ein neues Spielgerät steht bereits, „und eine Rutsche wird in der kommenden Woche aufgestellt“, sagte Windmüller. Ansonsten sei die Schule zufrieden mit Geräteangebot und Gestaltung des Außengeländes. Der Ausschuss regte an, mit der Schulleitung zu klären, ob eine Hütte – allem Anschein nach ein ausrangiertes Buswartehäuschen – erhalten bleiben soll. „Teile der Dachkante sind abgebrochen“, wies Hans-Joachim Höpfner (Grüne) auf ein mögliches Asbest-Risiko hin. Der Weg zwischen Grundschule und DRK-Kindertagesstätte weist eine Senke auf, in der sich Regenwasser sammelt. Da das Wasser einen Spielberg der Kita hinabläuft, „dürfte es nicht ausreichen, bloß den Weg anzuheben“, sagte Windmüller. Zumal es von dort nicht ablaufen kann. Er empfahl daher, eine Sickermulde am Fuß des Spielberges anzulegen.

    AZ 18.06.2019

     

  • Drei Tage Sport und Musik in Vollbüttel

    Der MTV verdoppelt durch eine kluge Entscheidung mal eben die Zuschauerzahl beim Konzert.

    Burkhard Ohse

    Vollbüttel. Drei Tage Sport - da hatten sich die Freunde des MTV Vollbüttel und ihre Gäste am vergangenen Samstagabend auch ein schönes Konzert verdient. "Tierisch irisch" hieß es zwischen Kinomuseum und Raiffeisen-Gebäude mit der Band Clonmac Noise.

    "Wir waren für drinnen schon ausverkauft, mehr als 200 Karten durften wir aus Sicherheitsgründen nicht herausgeben. Aber da das Wetter passt, tritt die Band draußen auf, statt in dem Gebäude", erklärte der zweite Vorsitzende des MTV, Björn Mertins.

    2019 06 17 GR VB MTV 974c0fca 9053 11e9 a2c4 b030e289fd98

    Clonmac Noise begeisterten am Samstagabend die Gäste.   Foto: Burkhard Ohse

    Und das bedeutete, dass zusätzlich Karten an der Abendkasse zu haben waren. So hatte sich die Zahl der Gäste glatt verdoppelt, es wurde geschunkelt und gesungen, geswingt und getanzt zu den fetzigen Rhythmen von der grünen Insel.

    Ebenfalls ein voller Erfolg war die Zeltdisco am Freitagabend, zu der Gäste aus dem gesamten Umkreis kamen. Mehr unter sich waren die Vollbütteler dagegen bei den sportlichen Veranstaltungen ihrer Sportwoche.

    Aber auch da war die Resonanz sehr ordentlich. Die Jugendfußballspiele und die Spiele der Altliga hatten einen sehr guten Zuschauerzuspruch. Aber auch das Krebsfußballturnier für die Dorfgemeinschaft, Fußball im Krebsgang, war sowohl am Spielfeldrand als auch bei der Beteiligung gefragt.

    Fahrradrallye und die 4. Meisterschaft des Sommer-Dorf-Biathlons waren weitere Höhepunkte aus sportlicher Sicht. Den absoluten Knaller gab es dann am Sonntagnachmittag, als die erste Herrenmannschaft der SG Vollbüttel/Ribbesbüttel um den Aufstieg gegen den MTV Wasbüttel antrat. Dazu gab es für alle am Sonntag das Spiel ohne Grenzen und die große Abschluss-Tombola.

    GR 17.06.2019


  • Dirk Bösenberg zeigt im Kinomuseum die Felsenkirchen von Lalibela

    Matinée in Vollbüttel – Meinerser berichtet per Film über seine Reise nach Ostafrika

    Vollbüttel.„Eine Reise in eine fremde Welt“ erlebten die Besucher der jüngsten Matinee des Vollbütteler Kinomuseums. Unter diesem Titel war dort Dirk Bösenbergs Film über Äthiopien zu sehen. Der Meinerser ist fasziniert von dem ostafrikanischen Land.

    Das Dach Afrikas – die Berge dort sind bis zu 4500 Meter hoch – „steckt voller Weltkulturerbe und pflegt seine uralte christliche Geschichte“, sagte Bösenberg. Die Geschichte ist dort allgegenwärtig, der Glaube wird aktiv gelebt. Im Norden des Landes. Im Süden dagegen leben Naturvölker.

    2019 06 05 AZ VB Kino efe7eff4 839d 11e9 a6f8 83bcd8c3d38a3 

    Fremde Welt: Peter Schade-Didschies (l.) freute sich, dass Dirk Bösenberg seinen Film über Äthiopien im Kinomuseum zeigte. R Niebuhr

    Besonders beeindruckten Bösenberg im Norden die Felsenkirchen von Lalibela. Elf Kirchen, die im 13. Jahrhundert als Monolithen aus dem sie umgebenen Gestein gehauen wurden. „In einem Stück! Mit all den Verzierungen! Das ist unglaublich!“, schwärmte er von den Meisterwerken religiöser Architektur.

    Ähnlich begeistert war er von den riesigen Stelen in Aksum. Der christliche Glaube ist fest verankert – mit 35 kirchlichen Feiertagen pro Jahr: „Davon können wir hier nur träumen“, sagte Bösenberg.

    Die Naturvölker des Ostafrikanischen Grabenbruchs leben unter einfachsten Bedingungen wie vor 500 Jahren in kleinen Dörfern aus drei bis fünf Familien und ihren Tieren. Die Dörfer sind umgeben von Pallisaden. „Sie haben kein Geld und versorgen sich selbst mit allem, was sie brauchen“, erzählte Bösenberg. Aber: „Alle Kinder haben Schulbücher, auch die Ärmsten gehen in Äthiopien zur Schule“, berichtete er. Seine Frau und er bereisten das Land bewusst auf eigene Faust: „Wir wollten das wahre Leben kennenlernen, nah bei den Menschen sein“, betonte er. Wie sehr ihnen das gelang, veranschaulichte der Film. rn

    AZ 05.06.2019

     

  • Nach und nach freies WLAN für die Gemeinde Ribbesbüttel

    Jörg Alpers und Hans-Werner Buske wollen Orte mit Freifunk ausstatten

    Ribbesbüttel/Vollbüttel.Ein Osterfeuer mit WLAN Empfang – in Vollbüttel haben die beiden Freifunk-Enthusiasten Jörg Alpers und Hans-Werner Buske das möglich gemacht, und sie machen weiter: Als nächstes soll das Gemeindebüro in Ribbesbüttel mit Freifunk ausgestattet werden.

    Buske berichtet, dass sie bereits im März das Raiffeisengebäude und den Jugendtreff in Vollbüttel mit Freifunk ausgestattet haben – und Ostern haben sie dann mit Unterstützung der Vollbütteler Feuerwehr eine Richtfunkstrecke zum Osterfeuerplatz aufgebaut. „Über 60 Smartphones waren parallel im Freifunknetz – und das, obwohl keine Werbung gemacht wurde“, freut sich Buske. Diese Richtfunkstrecke war ein Versuch, „um die technischen Herausforderungen in den Griff zu bekommen“. Mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr und von Peter Evers sei diese Richtfunkstrecke aufgebaut worden.

     

    2019 05 03 AZ VB Freifunk cba458e6 6ab9 11e9 91a8 4e3097f164c12

    Freies WLAN: Hans-Werner Buske (l.) und Jörg Alpers statten die Gemeinde Ribbesbüttel nach und nach mit Freifunk aus. privat

    „Seit dem 29. April ist ein Outdoor Router in Vollbüttel im Einsatz, das heißt, der gesamte Außenbereich des Raiffeisengebäudes mit Sportplatz hat freies WLAN“, informiert Buske weiter. „Dies ist die Vorbereitung für das MTV-Vollbüttel-Sportfest.“ Und zum Tanz in den Mai bei der Freiwilligen Feuerwehr in Vollbüttel wurde ein weiterer Outdoor Router eingerichtet.

    Welche Router im Einsatz sind und wie viel Smartphones gerade eingewählt sind, kann auf folgender Seite in Echtzeit gesehen werden: https://map.freifunk-uelzen.de/#/de/map/704f571010cf.

    Als nächstes werden nun Gemeindebüro und der Vorplatz in Ribbesbüttel Freifunk erhalten, eine öffentliche Veranstaltung zum Thema haben Buske und Alpers schon geplant.

    AZ 03.05.2019

     

     

  • Besondere Filmtechnik im Kinomuseum zu sehen

    Vollbüttel.Das Kinomuseum in Vollbüttel widmet seine Sonderausstellung in dieser Saison der IMAX-Technik. Passend dazu drehte sich bei der jüngsten Matinee alles um den Besuch von Museumsleiter Peter Schade-Didschies und Mitstreiter Bernd Riechers im IMAX Dome des Technikmuseums Speyer.

    Bernd Riechers, der auch bei den Gifhorner Videoaktiven mitmischt, zeigte die im Technikmuseum selbst gedrehten Filme, Peter Schade-Didschies erzählte zwischendrin, wie beide den Besuch dort erlebt hatten. Parallelen lassen sich durchaus ziehen zwischen den Technikmuseen in Speyer und Sinsheim und dem Kinomuseum in Vollbüttel. „Aber das Technikmuseum erreicht natürlich völlig andere Dimensionen“, sagte Schade-Didschies. Finanziell und auch vom Kreis der Unterstützer her: „Der Verein hinterm Technikmuseum hat weltweit mehr als 3000 Mitglieder“, ergänzte Riechers.

    2019 04 20 AZ VB Kino 174cecfc 612a 11e9 a357 70076fe0ab662 

    Eindrücke: Bernd Riechers (v.r.) und Peter Schade-Didschies erzählten von ihren Erlebnissen im Technikmuseum Speyer. Ron Niebuhr

    Während man sich in Vollbüttel auf Kino-, TV- und Radiotechnik beschränkt, hat es in Speyer eher etwas von einem Sammelsurium. „Da steht eine Jahrmarktorgel neben einer Lokomotive zwischen lauter alten Autos“, sagte Schade-Didschies.

    Höhepunkt für die Kinofreunde war aber, im einzigen bespielten IMAX Dome Deutschlands hinter die Kulissen schauen zu können. Dessen Aufbau erinnert an die Kuppel eines Planetariums. Die Technik selbst ist dank des riesigen Speicherplatzes für Bildinformationen klassischen Filmformaten haushoch überlegen: „Das ist so, als ob man Bilder einer Vier- und einer 36-Megapixel-Kamera gegenüber stellt“, erklärte Schade-Didschies. Aus Speyer mitgebracht haben der Museumsleiter und sein Mitstreiter eine 15.000-Watt-Xenon-Lampe und eine ausrangierte IMAX-Rolle von „The Magic of Flight“. Beide sind Teil der Sonderausstellung. rn

    AZ 20.04.2019


  • Ein Garten voll glücklicher Hühner

    Vorsitzende des Vereins "Stark für Tiere" versorgt 20 Hühner und viele andere Tiere.

    Dirk Kühn

    Vollbüttel. Fräulein Ella springt gern mal auf den Tisch - aus Neugier und aus purer Lebensfreude. Überlebensfreude! Fräulein Ella war Legehenne, eine von rund 45 Millionen in Deutschland. Und ihr Leben bestand einzig aus Eier legen, tagein, tagaus. Ostern, Weihnachten, 365 Tage im Jahr.

    Bis ihre Legeleistung nicht mehr ausreichte. Ihr drohte die Entsorgung. Das heißt im Klartext: der Tod. Doch dann kam Jennifer Breit aus Vollbüttel. Sie rettete Fräulein Ella, machte sie zu einer glücklichen Henne, die zusammen mit 19 weiteren Hühnern im großen Garten das Leben genießt - und ja, gelegentlich legt sie auch mal ein Ei.

    Es gibt sie also, die glücklichen Ostereier von glücklichen Hühnern. Aber diese schlichte Erkenntnis, die einfach nur schön zum Osterfest passt, gerät zur Nebensache, wenn Jennifer Breit, Vorsitzende des Vereins "Stark für Tiere", beginnt zu erzählen. Hühner rings um sie herum, eins im Arm, eins, das zaghaft an ihrer glitzernden Kette pickt, andere, die genüsslich den Salat fressen.

     

    2019 04 20 GR VB Huehner 1bcb939e 62b2 11e9 964f 0ffb81403594

    Glückliche Tierschützerin, glückliche Hühner: Jennifer Breit inmitten ihrer 20 Hühner, die sie vor dem sicheren Tod rettete. Foto: Dirk Kühn

    2015 gründete die Vollbüttelerin den Verein. Schnell fanden sich Unterstützer, mittlerweile sind die Tierschützer bundesweit aktiv. Es gibt Gruppen in Hamburg, Leipzig, Köln und anderen Städten. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, Tiere, deren Leben bedroht ist, in Obhut zu nehmen, sie medizinisch zu versorgen, ihnen ein tiergerechtes neues Zuhause zu vermitteln. Und das gelingt ihnen mit großem Erfolg. Tausende Hühner haben sie so gerettet, haben die manchmal federlosen, geschundenen Tiere aus Zuchtbetrieben getragen, zu Treffpunkten gefahren, wo die neuen Besitzer schon warteten.

    "Ende Mai ist die nächste Rettung geplant, wir suchen noch Paten für bis zu 1000 Hühner", erzählt sie. Erst wenn sich genug Tierfreunde gemeldet haben, die die Hennen artgerecht halten, kann auch die Rettung beginnen. Das läuft nicht in einer Nacht und Nebelaktion, sondern in Zusammenarbeit mit Mast- und Zuchtbetrieben. Ende Mai werden die Tiere aus Nordrhein-Westfalen geholt. Auch mit Betrieben im Landkreis Gifhorn arbeiten die Tierschützer zusammen. In etwa zehn Tagen werden aus einem Betrieb im Landkreis 600 Freilandlegehennen abgeholt, die allesamt schon vermittelt sind, wie Breit erläutert - mit einem strahlenden glücklichen Lächeln. Und nicht nur Hühner werden gerettet. Auch Lämmer gehören dazu. Deshalb arbeitet der Verein mit einem Schäfer zusammen. Kein Wunder also, dass die 38-Jährige auf einer Weide in Druffelbeck auch vier Schafe hat. Wie wichtig das Tierwohl der Grundschullehrerin ist, zeigt ihre vegane Lebensweise. Die glücklichen Eier ihrer glücklichen Hühner isst sie nicht, verschenkt sie vielmehr an Freunde, Bekannte und Kollegen. Und die freuen sich darüber - nicht nur zum Osterfest!

    GR 20.04.2019

     

  • Ribbesbüttelern drohen höhere Grundsteuern

    Christian Franz

    Ribbesbüttel. Trotz steigender Einnahmen reicht in der Gemeinde Ribbesbüttel das Geld nicht mehr. Im einstimmig verabschiedeten Haushalt 2019 tut sich nach den Worten von Finanzausschusschef Hans-Werner Buske ein "Ungleichgewicht" von fast 400.00 Euro auf. Bei einem Gesamtbudget von zwei Millionen Euro ist das schon eine Hausnummer. Für dieses Jahr puffern Rücklagen das Defizit ab, doch damit halbiert sich der Sparstrumpf nahezu.

    Weil das nicht nachhaltig ist und auf Dauer auch keine Zustimmung der Aufsichtsbehörden finden würde, muss die Gemeinde reagieren. Was sich abzeichnet, sind höhere Grundsteuersätze. "Gewerbebetriebe haben wir ja kaum im Ort", sagt Finanzpolitiker Buske. Der Hebesatz liegt zurzeit bei 360 Prozent, das ist im Kreisvergleich zurückhaltend. Dass sich hier etwas tun wird, zeichnet sich im Finanzplan schon ab: Dort steigen die prognostizierten Einnahmen aus Steuern für 2020 um 90.000 Euro. Dennoch wäre selbst nach dieser Lesart 2020 noch ein Defizit von 250.000 Euro zu verkraften.

    Wo das ganze Geld bleibt? Mit der Sanierung und dem Umbau der alten Schule in Ribbesbüttel hat sich die ansonsten solide finanzierte Gemeinde für ein ebenso ambitioniertes wie kostenträchtiges Langzeitprojekt entschieden. Neue Schulden stehen zurzeit allerdings nicht auf der Tagesordnung.

    GR 17.04.2019

  • Kleine Loks machen richtig Dampf

    In Klein Vollbüttel vereinen sich Eisenbahn-Nostalgie und Bastelspaß.

    Christian Franz

    Vollbüttel. Hauptbahnhof Vollbüttel: Einfahrt halten am Sonnabend ein Dutzend Modell-Lokomotiven im Maßstab 1:11 bezogen auf die Standardspur. Wie der Name schon sagt: Klein Vollbüttel. Dort betreibt der ebenso kleine, aber feine Dampfmodelltreff mit gerade sechs Mitgliedern eine bewaldete Traumstrecke von 220 Metern Gleisweg.

    Zur Saisoneröffnung reisten Modellbauer aus der Region, aus Sachsen und Bayern an. Allerdings mit dem Auto, die Loks im Kofferraum.

     

    2019 04 01 GR KVB Loks knieend IMG 0076

    Bevor die Dampfrösser auf die Strecke gehen, müssen Steinkohle und Wasser gebunkert werden. FOTO: CHRISTIAN FRANZ

     

    2019 04 01 GR KVB Loks Bagger IMG 0076

    Eitel Moch bedient den maßstabsgetreuen Bagger. FOTO: CHRISTIAN FRANZ

     

     

    2019 04 01 GR KVB Loks kinder IMG 0076

    In Werkstattgruben kommen die Modellbauer von allen seiten gut an ihre Dampfloks. Besucher bestaunen neue Einblicke.   FOTO: CHRISTIAN FRANZ

    Dazu pilgerten begeistert Zuschauer zum sogenannten Andampfen. Sie schauten den Hobby-Feinmechanikern an Werkbänken und Arbeitsgruben unter den Gleisen über die Schulter und teilten ihre Freude, "wenn die Lok läuft". Denn das ist gar nicht so einfach, glaubt man Mathias Herbig vom Sextett des Dampfmodelltreffs. Den archaischen Antrieb mit Anthrazit, also besonders schwefelarmer Steinkohle, und Wasser in Betrieb zu nehmen, steigert noch einmal die Herausforderung im Vergleich zu elektrisch angetriebenen Modellen.

    Die originalgetreuen Nachbauten berühmter Dampfloks selbst gibt es als Bausätze und Halbzeuge. Profis trauen sich sogar Maschinen nur nach Vorlagen und Bauplänen ohne vorgefertigte Teile zu. Und dann fahren diese Wunderwerke der Technik tatsächlich. Pfeifend, dampfend, rußend, rauchend, geht es geschmeidig voran. Die Frage nach der Leistung beantwortet Mathias Hertig nicht in PS oder Kilowatt: "Es reicht, bis zu acht Menschen zu ziehen." Auf, nicht in originalgetreuen Modellwaggons.

    Die Erfolge winterlicher Werkstattabende präsentierten die Modellbauer bei der großen Lokparade. Eitel Moch vom Dampfmodelltreff, der sich in der Aufwärmphase mit einem funktionstüchtigen Modellbagger durch den Waldboden gebaggert hatte, stellte die großen Namen der Dampflok-Ära vor. Ein besonderer Hingucker allerdings war die metallisch glänzende Reichsbahn-Elektrolok von AEG.

    GR 01.04.2019

     


  • Regenrückhaltebecken für Vollbüttel löst drei Probleme gleichzeitig

    Vollbüttel.Gleich an mehreren Punkten im Dorf gibt es Probleme mit Regenwasser. Die Gemeinde Ribbesbüttel erarbeitete gemeinsam mit dem Gifhorner Wasserverband Lösungen. Was machbar ist, wurde in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses vorgestellt und diskutiert.

    Drei Baustellen auf einen Streich könnte man mit dem fürs neue Baugebiet Langen Ehlern geplante Regenrückhaltebecken lösen: die allgemeine Hochwassergefahr im Dorf, den geforderten Einleitungsstopp von Regenwasser in den Mischwasserkanal und die Entwässerung des Baugebietes selbst. „Nebenbei taugt das Becken auch noch als Reserve für kommende Baugebiete“, so Andreas Schmidt.

    2019 03 25 AZ VB Neubaugebiet c9e557d4 4d73 11e9 829b 01513c4365e92

    Mehr Hochwasserschutz: Vom fürs neue Baugebiet geplanten Regenrückhaltebecken profitiert Vollbüttel mehrfach. Ron Niebuhr

    Der Geschäftsführer des Wasserverbandes erklärte, mit welchen Kosten zu rechnen sei: rund 79.000 Euro. Der Betrag ergebe sich daraus, welche Flächen der Gemeinde in welchem Umfang Wasser ins Becken einleiten. Bei Gesamtkosten von 180.000 Euro fürs Regenrückhaltebecken bringt die Samtgemeinde als Erschließungsträgerin weitere 80.000 Euro auf. Den Rest übernimmt der Wasserverband – zuzüglich 135.000 Euro für einen Regenwasserkanal unter der Hauptstraße.

    Eine kleinere Lösung würde die Gemeinde 70.000 Euro kosten, aber den Hochwasserschutz im Dorf nicht verbessern, sagte Ulf Kehlert (SPD). Für den Bauausschuss war unstrittig, dass man mit der großen Lösung, die für nur 9000 Euro mehr auch zum Hochwasserschutz beiträgt, besser fährt. Er sprach sich einstimmig dafür aus. André Schulz, Bauamtsleiter der Samtgemeinde, versicherte, dass man Leerrohre für Glasfaserkabel mit verlege.

    Der Bauausschuss empfahl auch, eine 1983 angelegte, zuletzt aber zugeschüttete Mulde am Schmiedeberg durch den die Ackerfläche bewirtschaftenden Landwirt wieder herstellen zu lassen. Auch das soll Überflutungen durch Regenwasser verhindern. rn

    AZ 25.03.2019