Hier sind alle Artikel mit der Verschlagwortung Ribbesbüttel aufgeführt.
  • Schüler beweisen beim Benefizlauf viel Ausdauer

    Ribbesbüttels Grundschüler und ihre Besucher aus Brasilien setzen sich für den Förderverein und ein Favela-Projekt ein

    Grundschüler aus Ribbesbüttel, Rötgesbüttel und Curitiba liefen gemeinsam für Förderverein und Favela-Hilfsprojekt. Foto: Ron Niebuhr

    Ribbesbüttel.Kleine Läufer, große Ausdauer: Ribbesbüttels Grundschüler traten zum Sponsorenlauf an. Zehn Austauschschüler aus dem brasilianischen Curitiba und deren Rötgesbütteler Gastgeberkinder schlossen sich an. Alle hatten dasselbe Ziel: zu gleichen Teilen Ribbesbüttels Schulförderverein und ein Favela-Hilfsprojekt unterstützen.

    „Wir freuen uns, dass ihr alle da seid“, rief Schulleiterin Gabriele Meiners den Läufern der Jahrgänge eins bis vier zu. Und natürlich auch den Eltern und Großeltern, die alle Benefiz-Athleten im Start- und Zielbereich Runde für Runde kräftig anfeuerten. Dort sammelten die Kinder fleißig Stempel auf ihren Laufkarten. Jeder Stempel stand für eine Runde, jede Runde ließ die Kasse klingeln, denn „die Kinder haben sich im Vorfeld, vor allem in ihrer Verwandtschaft, Sponsoren gesucht“, erklärte Meiners. Die zahlten pro gelaufener Runde einen festen Betrag in den Spendentopf ein.

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    Auch die kleinen Brasilianer hatten übrigens einen Sponsor: Die Stadtwerke Gifhorn stiegen mit einem Euro pro Runde ein. „Den Kontakt haben vier Schüler der Otto-Bennemann-Schule für uns geknüpft“, berichtete Meiners. Auch darüber hinaus verdienten die Braunschweiger Berufsschüler, die sich beim Lauf und dem folgenden Schulfest als Teil eines Unterrichtsprojektes einbrachten, das Lob der Schulleiterin. Denn sie ermöglichten eine Tombola mit Glücksrad und eine besonders tolle Malaktion. „Das ist klasse von euch“, sagte Meiners.

    Dank galt auch Förderverein und Schulelternrat, die vier Stunden lang den Sportplatz in eine schmucke Festmeile verwandelt hatten. Doch zunächst widmeten alle ihre volle Aufmerksamkeit dem Sponsorenlauf. „Eine Runde ist knapp 400 Meter lang“, sagte Dorothea Radke. Die Lehrerin erinnerte die Kinder daran, es nicht zu schnell anzugehen: „Vergesst nicht, dass ihr möglichst viele Runden laufen wollt. Ihr könnt andere überholen, aber treibt es nicht zu wild“, gab sie als Tipp mit auf dem Weg. Entscheidend für die Wertung der Runden war nämlich nur, dass sie überhaupt liefen. Das Favela-Hilfsprojekt in Curitiba widmet sich der Nachmittagsbetreuung von Kindern.

    AZ 29.05.2019

  • Jugendfeuerwehr-Wettkämpfe:Wettmershagen-Allenbüttel siegt

    Samtgemeinde Isenbüttel: Vier Teams starten beim Vorentscheid zum Kreiswettbewerb

    Von Ron Niebuhr

    Ribbesbüttel.Im sportlich fairen Wettbewerb klärten die Jugendfeuerwehren der Samtgemeinde Isenbüttel jetzt in Ribbesbüttel, wer die Tickets zur Kreismeisterschaft löst. Die wird am Sonntag, 16. Juni, auf dem Gelände der IGS Sassenburg ausgetragen.

    „Es starten leider nur vier Gruppen“, sagte Gemeindejugendfeuerwehrwart Oliver Beyer. Lediglich die Feuerwehren aus Calberlah, Isenbüttel, Wasbüttel und Wettmershagen-Allenbüttel schickten ihren Nachwuchs zum Wettbewerb auf den Ribbesbütteler Sportplatz. Die Gastgeber selbst traten nicht an und auch die zuletzt immer gemeinsam gestarteten Jugendfeuerwehren aus Vollbüttel und Allenbüttel sahen von einer Teilnahme ab. „Sie haben aus Krankheitsgründen kurzfristig abgesagt“, berichtete Beyer.

     

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    Spannend und sportlich fair: Wettmershagen-Allenbüttel siegte im Isenbütteler Vorentscheid zum Kreiswettbewerb der Jugendfeuerwehren. Foto: Ron Niebuhr

    Spannend war der Wettkampf aber auch in kleiner Runde, denn die vier verbliebenen Gruppen legten sich kräftig ins Zeug. Zunächst galt es, im A-Teil einen Löschangriff auf drei Ziele zu meistern. Dabei überwanden die Jugendlichen Hindernisse wie Wassergraben, Sprossenwand, Kriechtunnel und Hürde. Im Ziel legten sie Knoten und Stiche. Am besten schnitt hierbei die Gruppe aus Wettmershagen-Allenbüttel ab.

    Im B-Teil war ein 400-Meter-Staffellauf zu absolvieren. Im Streckenverlauf waren Aufgaben zu bewältigen wie C-Schlauch aufrollen, auf einem Laufbrett balancieren, persönliche Schutzausrüstung anlegen, Schlauch und Strahlrohr kuppeln und einen Leinenbeutel ins Ziel werfen. Auch das klappte am besten beim Brandschutznachwuchs aus Wettmershagen-Allenbüttel, der damit als Sieger aus dem Wettbewerb der Jugenfeuerwehren hervorging.

    Hinter Wettmershagen-Allenbüttel mit einer Gesamtpunktzahl von 1353 lag Isenbüttels Jugendfeuerwehr mit 1321 Punkten. Das dritte Ticket für die Kreismeisterschaft strich Wasbüttel ein mit 1301 Punkten. Den vierten Platz belegte Calberlah mit 1260 Punkten.

    AZ 29.05.2019


  • Alte Schule Ribbesbüttel: Fachleute ermitteln jetzt Sanierungskosten

    Gemeinde kann das Projekt nur mit Fördermitteln stemmen

    Von Hilke Kottlick

    Ribbesbüttel.Es ist beschlossene Sache: Die Gemeinde Ribbesbüttel kauft laut Ratsbeschluss die Alte Schule in Ribbesbüttel von der St. Petri Kirchengemeinde als künftigen Treffpunkt für das Dorf. Umfangreiche Sanierungen und Umbauten sind dafür erforderlich. Aktuell gab es dazu jetzt Gespräche zwischen Vertretern des Gemeinderates, des Vereins Ribbesbüttel Dorfleben und den beauftragten Architekten. Und dabei ging es auch ums Geld, allerdings: Eine fundierte Kostenschätzung kann erst erfolgen, wenn alle Angebote der einzelnen Fachingenieure für Haustechnik, Statik- oder Elektroarbeiten vorliegen.

    „Wir müssen wissen, was das Ganze kostet“, hatte Ilona Merten, Leiterin des Ribbesbütteler Gemeindebüros,. im Vorfeld betont. „Kosten in Höhe von zwei Millionen Euro können wir uns nicht leisten“.

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    Fest steht, dass die politische Gemeinde das Haus der St. Petri Kirchengemeinde abkaufen wird.

    Klar ist laut Merten auch, dass saniert werden muss, sowohl von außen als auch energetisch. „Das alte Haus soll den heutigen Ansprüchen entsprechen“, sagt sie. 1,4 Millionen betrug dafür vorab eine Kostenschätzung. 400.000 Euro könnte die Gemeinde leisten, für den Rest besteht laut Merten Hoffnung auf Fördermittel in Höhe von rund 920.000 Euro blickt sie in Richtung Ile-Region Südkreis Gifhorn.

    Dort seien zwei Projekte zur künftigen Antragstellung aufgenommen worden, die Alte Schule in Ribbesbüttel gehöre dazu.

    Das jüngste Gespräch mit Architekten, Ratsvertretern und dem Verein Dorfleben konnte noch nicht für Klarheit sorgen.

    „Erst wenn die Ingenieure die Angebote der einzelnen Firmen für alle erforderlichen Arbeiten vorlegen, kann eine detaillierte Kostenschätzung erfolgen“, sagt Merten. „Das kann etwa vier Wochen dauern“, nennt sie eine mögliche Zeitschiene und erläutert: „Um Fördermittel zu beantragen ist es erforderlich, pro Auftrag jeweils drei Angebote einzuholen.“

    Klar ist auf jeden Fall laut Chefin des Gemeindebüros: „Fließt keine Förderung, kann die Gemeinde das Haus nicht erwerben.“

    AZ 23.05.2019

  • Spinsafe: Idee feiert Markteinführung

    Dennis Zappi und Gero Kraus entwickeln den Rasentresor und haben weitere Visionen.

    Christiane Schacht

    Ribbesbüttel. Die Idee entstand im Sommer 2016 beim Baden am Tankumsee. Dennis Zappi (36) aus Gamsen wollte ins Wasser, aber auch seine Wertsachen nicht unbeobachtet an Land lassen. Er erfand einen Rasentresor, den Spinsafe - und feiert jetzt dessen Markteinführung.

     

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    Premiere des Spinsafes: Dennis Zappi führt unserer Zeitung den Rasentresor im Juli 2017 an der Allerwelle vor.

    Foto: Christiane Schacht / BZV

    Seit Zappi unserer Zeitung exklusiv seine Erfindung auf der Rasenfläche der Allerwelle erstmals vorstellte, ist viel passiert. Zusammen mit seinem Geschäftspartner Gero Kraus (26) entwickelte er die Idee des Rasentresors weiter. Die beiden nahmen an Pitches und Ideenwettbewerben teil, ließen Prototypen in 3D drucken, machten Tests. Trotz mehrerer Aufrufe hatte sich kein Hersteller aus der Region gefunden, die beiden fanden ihn dann in Bayern und gründeten die Zeitfrei GmbH mit Sitz in Ribbesbüttel. Hier befinden sich Sitz und Lager, in Braunschweig Büro und Werkstatt.

    Zappi schrieb 2018 seine Masterarbeit über die "Marktanalyse für einen innovativen Outdoor-Tresor" und erhielt ein Exist-Gründerstipendium.

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    Gero Kraus und Dennis Zappi freuen sich über die Markteinführung Ihres Spinsafas

    Foto: Christiane Schacht

    Derweil gingen bereits etwa 150 Vorbestellungen über ein erfolgreiches Crowdfunding im Sommer 2018 ein, vor zwei Wochen wurde erstmals an die Spender ausgeliefert. Inzwischen gibt es den Spinsafe für alle und zwar im eigenen Onlineshop und seit Mitte April in ausgewählten Fachgeschäften in Braunschweig.

    Damit sind Zappi und Kraus aber nicht am Ende ihrer abenteuerlichen Reise als Erfinder angekommen, sondern sie haben Visionen. Sie wollen auf dem stationären Outdoor- und Sicherheitsfachhandel zunehmend präsent sein, den Rasentresor bei Outdoor-Events und Festivals sowie an Freibädern und Seen vorstellen. Zappi: "Und wir entwickeln die Alarm-App fürs Smartphone weiter." Und 2020 soll es dann nicht nur den Rasentresor, sondern auch eine Variante für Sandstrände geben.

    GR 17.05.2019

     

     

  • Nach und nach freies WLAN für die Gemeinde Ribbesbüttel

    Jörg Alpers und Hans-Werner Buske wollen Orte mit Freifunk ausstatten

    Ribbesbüttel/Vollbüttel.Ein Osterfeuer mit WLAN Empfang – in Vollbüttel haben die beiden Freifunk-Enthusiasten Jörg Alpers und Hans-Werner Buske das möglich gemacht, und sie machen weiter: Als nächstes soll das Gemeindebüro in Ribbesbüttel mit Freifunk ausgestattet werden.

    Buske berichtet, dass sie bereits im März das Raiffeisengebäude und den Jugendtreff in Vollbüttel mit Freifunk ausgestattet haben – und Ostern haben sie dann mit Unterstützung der Vollbütteler Feuerwehr eine Richtfunkstrecke zum Osterfeuerplatz aufgebaut. „Über 60 Smartphones waren parallel im Freifunknetz – und das, obwohl keine Werbung gemacht wurde“, freut sich Buske. Diese Richtfunkstrecke war ein Versuch, „um die technischen Herausforderungen in den Griff zu bekommen“. Mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr und von Peter Evers sei diese Richtfunkstrecke aufgebaut worden.

     

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    Freies WLAN: Hans-Werner Buske (l.) und Jörg Alpers statten die Gemeinde Ribbesbüttel nach und nach mit Freifunk aus. privat

    „Seit dem 29. April ist ein Outdoor Router in Vollbüttel im Einsatz, das heißt, der gesamte Außenbereich des Raiffeisengebäudes mit Sportplatz hat freies WLAN“, informiert Buske weiter. „Dies ist die Vorbereitung für das MTV-Vollbüttel-Sportfest.“ Und zum Tanz in den Mai bei der Freiwilligen Feuerwehr in Vollbüttel wurde ein weiterer Outdoor Router eingerichtet.

    Welche Router im Einsatz sind und wie viel Smartphones gerade eingewählt sind, kann auf folgender Seite in Echtzeit gesehen werden: https://map.freifunk-uelzen.de/#/de/map/704f571010cf.

    Als nächstes werden nun Gemeindebüro und der Vorplatz in Ribbesbüttel Freifunk erhalten, eine öffentliche Veranstaltung zum Thema haben Buske und Alpers schon geplant.

    AZ 03.05.2019

     

     

  • Das Mitbringfrühstück in Ribbesbüttel ist ein Dauerbrenner

    Die Alte Schule in Ribbesbüttel war voll wie selten zuvor. Auch Neubürger waren gekommen.

    Daniela Burucker

    Ribbesbüttel. Von Ferienflaute keine Spur. Bei der April-Auflage des monatlich stattfindenden Mitbringfrühstücks in der Alten Schule, platzte der Saal beinahe aus allen Nähten. "Wir haben auf die Schnelle noch einen weiteren Tisch aufgestellt", berichtete Michael Schilling, der die geselligen Frühstücksrunden seit etwa zwei Jahren mit seiner Ehefrau Burglind organisiert.

    "Meistens sind wir etwa 20 Leute", berichtet Schilling. "Dieses Mal waren wir unsicher wegen der Ferien und es sind sogar 30 Leute gekommen." Nach bewährtem Modus hatte jeder Teilnehmer etwas Leckeres fürs Frühstücksbuffet mitgebracht und Burglind Schilling dazu Brot und Kuchen gebacken. Davon war nach einer Dreiviertelstunde nicht mehr viel übrig.

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    Üppige Auswahl: Das letzte Mitbringfrühstück vor Ostern lockte 25 Ribbesbütteler ins Gemeindehaus. Quelle: Christina Rudert

     

    "Jeder ist hier willkommen und eine Anmeldung ist nicht nötig." Die Frühstücksrunde trifft sich stets am 3. Dienstag eines Monats. "Für die Ausbütteler bieten wir einen Fahrdienst an", berichtet Michael Schilling. Wenn alle gesättigt sind, ist noch lange nicht Feierabend. "Wir sitzen meist bis gegen Mittag zusammen."

    Am Dienstag war die knapp einjährige Tabea die Jüngste und Senioren jenseits der Achtzig die Ältesten in der Runde. Zudem waren einige Neubürger gekommen, die auf diesem Wege erste Kontakte knüpfen wollten. Das Mitbringfrühstück war eine der ersten Aktivitäten, die die Interessengemeinschaft "Im Dorfleben" auf den Weg gebracht hatte. Aus der Initiative ist vor Kurzem ein Verein geworden.

    GR 18.04.2019

  • Ribbesbüttelern drohen höhere Grundsteuern

    Christian Franz

    Ribbesbüttel. Trotz steigender Einnahmen reicht in der Gemeinde Ribbesbüttel das Geld nicht mehr. Im einstimmig verabschiedeten Haushalt 2019 tut sich nach den Worten von Finanzausschusschef Hans-Werner Buske ein "Ungleichgewicht" von fast 400.00 Euro auf. Bei einem Gesamtbudget von zwei Millionen Euro ist das schon eine Hausnummer. Für dieses Jahr puffern Rücklagen das Defizit ab, doch damit halbiert sich der Sparstrumpf nahezu.

    Weil das nicht nachhaltig ist und auf Dauer auch keine Zustimmung der Aufsichtsbehörden finden würde, muss die Gemeinde reagieren. Was sich abzeichnet, sind höhere Grundsteuersätze. "Gewerbebetriebe haben wir ja kaum im Ort", sagt Finanzpolitiker Buske. Der Hebesatz liegt zurzeit bei 360 Prozent, das ist im Kreisvergleich zurückhaltend. Dass sich hier etwas tun wird, zeichnet sich im Finanzplan schon ab: Dort steigen die prognostizierten Einnahmen aus Steuern für 2020 um 90.000 Euro. Dennoch wäre selbst nach dieser Lesart 2020 noch ein Defizit von 250.000 Euro zu verkraften.

    Wo das ganze Geld bleibt? Mit der Sanierung und dem Umbau der alten Schule in Ribbesbüttel hat sich die ansonsten solide finanzierte Gemeinde für ein ebenso ambitioniertes wie kostenträchtiges Langzeitprojekt entschieden. Neue Schulden stehen zurzeit allerdings nicht auf der Tagesordnung.

    GR 17.04.2019

  • Ja zum Etat und Ausblick auf viele Aktivitäten

    Ribbesbüttel: Verein Im Dorfleben plant Kalender und Kartoffelfest

    Ribbesbüttel.Kurz und bündig war die Tagesordnung des Ribbesbütteler Gemeinderates am Donnerstagabend. Daher bot es sich an, dass der neue Verein Im Dorfleben einen Ausblick aufs Jahresprogramm gab. Als Highlight enthalten ist eine Neuauflage des 2017 erfolgreich veranstalteten Kartoffelfestes.

    Der Gemeinderat bewilligte zunächst den Haushaltsplan fürs Jahr 2019. „Wir gehen von einem Minus in Höhe von 393.000 Euro aus“, sagte Hans-Werner Buske (CDU). Die Rücklage würde dadurch nahezu halbiert. Man sei daher gut beraten, sich nach möglichen Einnahmequellen umzuschauen, empfahl er. Etwa durch eine Grundsteuererhöhung – oder besser: durch die Ansiedlung von Gewerbe.

    Harald Schönhoff, Vorsitzender von Im Dorfleben, und seine Mitstreiter freuen sich über jeden weiteren Unterstützer des bislang 22-köpfigen Vereins. Für 14. September plant man, das Kartoffelfest in die zweite Runde zu schicken. Man hofft, dass sich neben Vereinen, Feuerwehr, Kindergarten und Grundschule auch der Rat einbringt.

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    Spaß für Kinder: Die Neuauflage des Kartoffelfestes in Ribbesbüttel steht an – am 14. September soll das Fest stattfinden. Ron Niebuhr Archiv

    Zudem möchte der Verein einen Dorfkalender herausgeben, in dem sich alle Vereine vorstellen können und die Termine fürs Dorf finden. Finanziert werden soll er über Werbung der Gewerbetreibenden. Und 2020 wolle man einen Lebendigen Adventskalender fürs Dorf auf die Beine stellen, sagte Schönhoff.

    Für den ehemaligen Vollbütteler Jugendtreff ist denkbar, dass Vereine die Räume nutzen können. Allerdings läuft noch der Gestattungsvertrag mit der Samtgemeinde: „Erst wenn sie die Räume abgibt, können wir darüber verfügen“, gab Ulf Kehlert (SPD) zu bedenken. Parteikollegin Hella Klinge drängte darauf, bei der Deutschen Post Druck zu machen, damit sie endlich wieder eine Filiale in der Gemeinde betreibt.

    Bürgermeister Heinrich Stieghahn berichtete vom Gemeindepokalschießen. Es siegten die Ribbesbütteler Schützen vor Vollbüttel und Ausbüttel. Bestes Ratsmitglied war Stefan Löbbecke. rn

    AZ 13.04.2019

     

  • Das Miteinander im Ort beleben

    Verein Im Dorfleben Ribbesbüttel hat sich gegründet – Harald Schönhoff ist Vorsitzender

    Von Ron Niebuhr

    Ribbesbüttel.Mehr Miteinander im Ort – dafür macht sich Im Dorfleben Ribbesbüttel stark. Was 2016 als Initiative startete, ist seit Mittwochabend ein Verein. Den Vorsitz hat Harald Schönhoff übernommen.

    „Wir sind total begeistert, wie groß der Zuspruch ist“, sagten Schönhoff und sein Stellvertreter Thorsten Müller, konnten sie den Verein doch mit 22 Gründungsmitgliedern aus der Taufe heben. Ebenso erfreulich war, wie leicht sich alle Posten besetzen ließen. Burglind Schilling ist Kassenwartin und Andreas Schreiber Schriftführer.

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    Der Vorstand Im Dorfleben Ribbesbüttel: Harald Schönhoff (v.r.) Andreas Schreiber, Burglind Schilling und Thorsten Müller. Ron Niebuhr

    Wunsch des neu gegründeten Vereins ist, das Miteinander im Dorf zu beleben, bestehende Initiativen zu fördern, Ideen für die Dorfgemeinschaft zu unterstützen und nicht zuletzt auch eigene Veranstaltungen beizusteuern, die das Dorfleben bereichern sowie Kontakt und Begegnung ermöglichen. Schönhoff verwies auf bereits erfolgreich angelaufene Projekte und Aktionen wie Bücherschrank und Storchennest, Flüchtlingshilfe und Outdoor Cooking. Oder auch das von allen Vereinen, Feuerwehr, Kita und Schule zusammen gewuppte Kartoffelfest. Angedacht ist, es 2019 zu wiederholen. Viele weitere Ideen, die seit den ersten Workshops in der Schublade schlummern, möchte man nach und nach ebenfalls aufgreifen und verwirklichen.

    Kern des Dorflebens bleiben auch nach Vereinsgründung die Treffen des Arbeitskreises am letzten Mittwoch des Monats. Dazu – wie auch im Verein – ist jeder willkommen, der gute Ideen mitbringt und willens ist, sie mit Tatkraft umzusetzen. Die Ansprechpartner der einzelnen Gruppen des Arbeitskreises gehören dem erweiterten Vereinsvorstand als Beisitzer an. Infos zum Verein, in dem die Mitgliedschaft übrigens kostenlos ist, finden sich im Internet auf www.dorfleben-ribbesbuettel.de.

    AZ 29.03.2019

     

  • Erstes eSoccer-Turnier in Ribbesbüttel

    Ribbesbüttel.Während wegen des Wetters draußen selbst Fritz Walter seine Fußballschuhe in der Tasche gelassen hätte, waren die Bedingungen auf dem virtuellen Grün drinnen ideal für die Teams, die in Ribbesbüttel um den ersten Samtgemeinde-eSoccer-Cup zockten.

    Neun Mannschaften traten zum FIFA-Turnier auf der Playstation im Sportheim an, wobei der Spaß bei der von der SG Vollbüttel/Ribbesbüttel organisierten Veranstaltung eindeutig im Vordergrund stand. „Egal ob Die Rasensprenger, Winterstute oder Beate Uhse, alle Mannschaften haben sich vorbildlich und fair verhalten,“ freut sich Organisator und SG-Jugendleiter Sebastian Jäger. „Besonders haben wir uns über die vielen vereinsexternen Anmeldungen gefreut.“

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    So sehen Sieger aus: Das erste eSoccer-Samtgemeindepokal-Turnier war ein großer Erfolg. privat

    Gespielt wurde im altehrwürdigen Estadio San Silo oder im Hexenkessel der Birkenarena – virtuell auf Leinwand. Im packenden Endspiel setzten sich Steven und Aaron Soppart (KingCity FC) mit 2:1 gegen Leon Schwarz und Valentine Sebastian Colhon (JSG Gifhorn Nord) durch und holten sich den Pokal. Bis tief in die Nacht wurde noch über die Leistungen am Controller gefachsimpelt. „Eine runde Sache, die wir neben dem Mitternachtsturnier als weitere feste Institution etablieren wollen“, so Jäger.

    AZ 18.03.2019

     

  • 60.000 Euro im Ribbesbütteler Haushalt: Planung für Sanierung der Alten Schule beginnt

    Finanzausschuss: Überschuss war 2018 höher als erwartet – 2020 soll der Umbau des neuen Dorftreffpunkts beginnen

    Ribbesbüttel.Über den Haushaltsplan sprach Ribbesbüttels Finanzausschuss am Donnerstagabend. Das Jahr 2018 endete besser als erwartet für die Gemeinde. Und 2019 stehen einige Ausgaben an – unter anderem 60.000 Euro, um Sanierung und Umnutzung der Alten Schule zu planen.

    2018 hatte man ursprünglich mit einem Überschuss von knapp 60.000 Euro gerechnet, tatsächlich sind es wohl gut 209.000 Euro. „Wir können nicht alles selbst beeinflussen, ein bisschen Glück gehört auch dazu“, räumte Vorsitzender Hans-Werner Buske ein. Dennoch seien diese „gesunden Zahlen“ sehr erfreulich für die Gemeinde. Der Kassenbestand lag zum Jahreswechsel übrigens bei 866.300 Euro, berichtete der Ausschussvorsitzende.

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    Großes Bauprojekt: Ribbesbüttels Finanzausschuss bewilligte 60.000 Euro, um 2019 mit der Planung für die Alte Schule zu beginnen. Ron Niebuhr Archiv

    Im Haushaltsplan fürs Jahr 2019 sieht man 10.000 Euro fürs Erstellen eines gemeinsamen Dorfentwicklungsplanes mit der Nachbargemeinde Rötgesbüttel vor. 6700 Euro sind für Aushangkästen eingeplant, insgesamt 50.000 Euro fürs Schottern von Wittenkämpeweg und Mühlenweg, 1900 Euro für die Laubentsorgung, 4000 Euro zum Ausbessern und Schleifen des Parketts im Raiffeisengebäude, 3000 Euro für eine neue Küche im Gemeindebüro und 2500 Euro für einen Defibrillator im Raiffeisengebäude.

    Die Planung für die Alte Schule soll für 60.000 Euro ebenfalls in diesem Jahr erfolgen. Ab 2020 soll dann der Umbau des noch kirchlichen Gemeindehauses in einen Treffpunkt fürs Dorf erfolgen. Die Kostenschätzung liegt insgesamt bei 1,4 Millionen Euro, wovon wohl 920.000 Euro als Fördermittel fließen. Mobiliar für die Alte Schule soll 2021 angeschafft werden.

    Kritisch sah Buske, dass die Gemeinde fürs Regenrückhaltebecken im geplanten Baugebiet Langen Ehlern 79.000 Euro bezahlen soll: „Vollbüttel brauchte bisher kein Becken. Es ist Teil der Erschließung.“ Und für die komme die Samtgemeinde auf. Auch bei der Ansatzerhöhung von 60.000 auf 180.000 Euro für die Verrohrung des Schmiedeberges bestehe Klärungsbedarf. rn

    AZ 16.03.2019

     

  • Outdoor-Cooking beliebt:

    39 Teilnehmer sind dabei

    Ribbesbüttel.Zum Kochen braucht man keine Küche: Das zeigte sich beim Outdoor-Cooking von „Im DorfLeben“ in Ribbesbüttel. Harald Schönhoff, Andreas Schreiber und Thorsten Müller zauberten Leckeres im Dutch Oven. 39 Teilnehmer ließen sich den kulinarischen Spaß nicht entgehen.

    „Gerechnet hatten wir mit vielleicht zehn bis 15 Interessierten“, sagte das Trio. Doch den Ansturm flaute nicht ab, so standen letztlich 15 Ribbesbütteler auf der Warteliste und 39 weitere im Garten an der Alten Schule. Dort empfingen Müller, Schreiber und Schönhoff die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen mit einer ersten, süßen Köstlichkeit aus dem Dutch Oven: frisch gebackenem Apfelkuchen. Dazu gab es Vanille-Eis. „Das Rezept dafür und für die anderen Gerichte verteilen wir später“, sagte Schönhoff.

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    Super angekommen: „Im DorfLeben“ rief zum Outdoor-Cooking im Dutch Oven auf. 39 Ribbesbütteler machten mit. Ron Niebuhr

    So kann es jeder nachkochen. Vorausgesetzt er nennt einen Dutch Oven sein Eigen. Der gusseiserne Topf wird von unten und oben mit Eierkohlen kräftig angeheizt. In den USA und in Australien wird er seit dem 18. Jahrhundert zum Kochen, Braten und Backen genutzt. In Ribbesbüttel bereitete „Im DorfLeben“ mit seinen Gästen darin zwei Mal Schichtfleisch und ein Mal Chili con carne zu. „Wer in welche Gruppe kommt, losen wir aus. So bilden sich nicht immer die gleichen Cliquen“, sagte Schönhoff. Die Idee des gemeinsamen Kochens: neue Leute kennenlernen.

    Da passte es wunderbar, dass „nicht nur die üblichen Verdächtigen hier sind, sondern auch viele neue Gesichter“, freute sich Schönhoff. Ebenso klasse war, dass die Aktion alle Generationen ansprach. Übrigens: „Wir haben auch ein paar Nieten im Lostopf. Wer sie zieht, ist mit Abwaschen dran“, scherzten Schönhoff, Schreiber und Müller. rn

    25.02.2019 AZ

  • Die Vereinsgründung "Im Dorfleben" fällt heute aus

    Die Gemeindeverwaltung konnte satzungsrechtliche Fragen nicht rechtzeitig klären.

    Ribbesbüttel. Der Arbeitskreis im Dorfleben Ribbesbüttel teilt mit, dass irrtümlich für den heutigen Mittwoch, 13. Februar, im Gemeindehaus "Alte Schule" ein Spieleabend für Familien angekündigt worden war. Diese Terminierung war falsch, wie Thorsten Müller vom Fachbereich Bürgerdienste, Ordnung und Jugend - Jugend & Soziales - der Samtgemeinde Isenbüttel mitteilt.

    Geplant gewesen sei an diesem Tag die Vereinsgründung "Im Dorfleben". Allerdings müsse die für den 13. Februar um 18.30 Uhr geplante Gründung des Vereins "Im Dorfleben" verschoben werden, heißt es in der Pressemitteilung.

    Zur Begründung heißt es, dass satzungsrechtliche Fragen vorher nicht abschließend geklärt werden konnten. Ein neuer Termin zur Vereinsgründung werde über die Tageszeitung bekannt gegeben, kündigt Thorsten Müller an.

    Die Veranstaltung "Draußen Kochen" am Samstag, 23. Februar, sei erfreulicherweise ausgebucht.

    Weitere Anmeldungen können deshalb nicht mehr berücksichtigt werden, so die Samtgemeindeverwaltung.

    Es sei geplant, diese Veranstaltung im zweiten Quartal dieses Jahres zu wiederholen. Details seien der Tageszeitung oder einem Flyer zu entnehmen.

    Ferner müsse der Spieleabend am Samstag, 23. Februar, um 18 Uhr aufgrund der Veranstaltung "Draußen Kochen" ausfallen, so die Pressemitteilung.

    Der nächste Spieleabend findet dann am Freitag, 29. März , von 18?Uhr an im Gemeindehaus "Alte Schule" statt, heißt es abschließend. red

    13.02.2019 GR

  • Ribbesbüttel: Rat stoppt Hausbau an Dorfstraße

    Veränderungssperre: Politiker befürchten, dass Mehrfamilienhaus nicht ins Ortsbild passt – Bebauungsplan wird erstellt

    Ribbesbüttel.Ein Bauvorhaben im historischen Kern von Ribbesbüttel hat den Rat in Aufruhr versetzt. Die Politiker befürchteten, dass sich das geplante Mehrfamilienhaus nicht mit dem Dorfbild verträgt. Sie veranlassten eine Veränderungssperre. Auch ein Bebauungsplan wird aufgestellt.

    Ursprünglich hatte die Gemeindeverwaltung für das Bauvorhaben ihr Okay gegeben, da es sich um „ein gewöhnliches Gebäude mit drei Eingängen“ handelt, das sich dort „gut einfügt“. Diesen Eindruck teilten Anwohner und Ratsmitglieder nicht. Der Bauausschuss hatte empfohlen, sich der Sache anzunehmen (AZ berichtete), der Gemeinderat kam dem jetzt nach. Die Verwaltung hat ihr Einvernehmen zum Bau inzwischen zurückgezogen.

    Derzeit sehe es so aus, als ob der Abriss der alten Gebäude auf dem Grundstück an der Dorfstraße ruht, berichtete Bürgermeister Heinrich Stieghahn. Der Rat beschloss einstimmig, eine Veränderungssperre zu verhängen. Sie gilt mit der amtlichen Bekanntmachung am 31. Dezember für zunächst zwei Jahre. „Das reicht, um einen Bebauungsplan aufzustellen“, sagte Planer Hans Lindenlaub vom Braunschweiger Büro Schwerdt.

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    Einstimmiges Votum: Ribbesbüttels Rat hat fürs Baugrundstück in der Dorfstraße eine Veränderungssperre erlassen. Ron Niebuhr

    Parallel dazu wird noch eine Erhaltungssatzung erstellt. Sie sorgt dafür, dass das Erscheinungsbild des historischen Dorfkerns gewahrt bleibt. Man wolle sich schließlich der Gestaltungsfragen in Gänze annehme und nicht etwa eine Verhinderungsplanung gegen ein einzelnes Bauprojekt betreiben, erklärte der Rat dazu. Letztere wäre baurechtlich unzulässig.

    Die Beschlüsse zum Aufstellen eines B-Planes und zum Erstellen einer Erhaltungssatzung traf der Rat einstimmig. Über den Geltungsbereich der Erhaltungssatzung entscheidet er zu einem späteren Zeitpunkt. „Unser Ziel ist, den dörflichen Charakter zu bewahren und keine städtische Bebauung zuzulassen“, so Stieghahn. rn

    AZ 14.12.2018

     

  • Zum Schluss singen alle „Stille Nacht“

    Seniorenadventsfeier in Ribbesbüttel: Besinnliches Programm mit vielen Akteuren

    Ribbesbüttel.Adventlich geschmückte Sporthalle, adventlich gedeckte Tische und adventliches Programm aus Musik, Gesang und Geschichten, dazu Kaffee, Kekse und Kuchen - das ließ nur einen Schluss zu: Die Gemeinde Ribbesbüttel lud einmal mehr zur Seniorenadventsfeier ein.

    „Es ist richtig voll heute. Für 100 Gäste haben wir gedeckt, aber das reicht wohl noch nicht“, freute sich Bürgermeister Heinrich Stieghahn über den kaum nachlassenden Strom von Besuchern. Übrigens nicht nur Senioren, sondern auch viele Eltern, die den Auftritt ihrer Sprösslinge erleben wollten. Denn - so ist es guter Brauch - der Chor der Grundschule um Silvia Becker und Imke Wiekhorst trat natürlich wieder auf. „Die Kinder haben extra für uns ganz fleißig ein paar Lieder eingeübt“, erzählte Stieghahn.

    Daneben trug der Posaunenchor der Kirchengemeinde mit seinem Spiel zur adventlichen Atmosphäre bei. „Die Musiker sind schon an allen Ecken und Enden im Advent gefragt, haben aber noch Zeit für uns gefunden“, sagte Stieghahn. Der Gesangverein Vollbüttel-Ribbesbüttel steuerte unter Leitung von Daniel Sattelmaier ebenfalls einige schöne Lieder zum Nachmittag bei. Kräftige Verstärkung erfuhren die erfahrenen Sänger dabei durch die Chorklasse der Ribbesbütteler Grundschule.

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    Kleine Sänger, großer Auftritt: Der Schulchor der Grundschule bereicherte die Ribbesbütteler Seniorenadventsfeier. Ron Niebuhr

    Die Landfrauen um Ute Löbbecke hatten die Sporthalle dekoriert, versorgten alle mit Kaffee und Kuchen, überraschten sie mit Kekstüten und trugen weihnachtliche Geschichten vor. Pastor Michael Bausmann sei auf einem Lehrgang, berichtete Stieghahn. Pastor Norbert Schwarz vertrat ihn bei der Seniorenadventsfeier. „Auch das freut uns sehr“, sagte Stieghahn. Mit „O du fröhliche“ leiteten die Senioren die Feier selbst musikalisch ein. Und zum Abschluss sangen alle „Stille Nacht, heilige Nacht.“ r n

    AZ 11.12.2018

     

  • Problemlöserin geht in Rente

    Renate Finke war 35 Jahre lang Gemeindesekretärin in Ribbesbüttel.

    Reiner Silberstein

    Ribbesbüttel. Wenn Renate Finke kommende Woche Freitag die Tür des Gemeindebüros in Ribbesbüttel hinter sich zuschließt, dann tut sie das zum letzten Mal. 35 Jahre lang war sie die Gemeindesekretärin - jetzt geht sie in den wohl verdienten Ruhestand. Ilona Merten ist ihre Nachfolgerin.

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    Renate Finke (rechts) lernt Nachfolgerin Ilona Merten im Büro schon seit Anfang Oktober an. Foto: Reiner Silberstein

    Finke weiß noch genau, wie alles angefangen hat: "Bürgermeister Joachim Pahlmann kam eines Abends zu uns nach Hause und wollte mich unbedingt stundenweise beschäftigen." Wegen der beiden Kinder Timo und Dennis hatte sie ihren Job bei Volkswagen aufgegeben. Nun startete sie mit einer elektrischen Schreibmaschine zehn Stunden wöchentlich im Dienste der Gemeinde - "ich habe viel von zuhause gemacht. Aber einmal in der Woche hatte ich eine Sprechstunde im Büro". Heute gebe es so viel Arbeit in der Gemeinde, dass sie zehn Stunden täglich dort sitzen könnte. Seit zehn Jahren arbeitet sie in Vollzeit.

    Die heute 63-Jährige hat mehrere Bürgermeister kommen und gehen sehen: Nach Pahlmann kam Otto Traichel, dann Heinrich Stieghahn, Ulf Kehlert und wieder Stieghahn. "Mit Heinrich bin ich nun insgesamt 25 Jahre lang ein Team." Und in der ganzen Zeit habe sich einiges getan in der Gemeinde: "Ich habe anfangs den Ausbau des Vollbütteler Saals erlebt." Der war von der Gemeinde für 30 Jahre gepachtet worden - "und die sind schon wieder vorbei!"

    In Erinnerung sind Finke aber auch der Aufbau des Kinomuseums geblieben und der Ausbau des Raiffeisengebäudes. "Besonders schön fand ich die 1000-Jahr-Feier in Ribbesbüttel. Die Bewohner haben gezeigt, was Kante ist. Der Umzug war ein einschneidendes Erlebnis."

    Aber auch einige Anekdoten aus ihrer Arbeitswelt gehen ihr nicht mehr aus dem Kopf: "Ich musste manches Mal über den Acker laufen, um Unterschriften von Heinrich zu holen." Einmal habe sie auch im Stall erst einmal warten müssen, bis das Kälbchen geboren war. "Ich hatte Tränen in den Augen, so was habe ich ja noch nie gesehen."

    Auch daran erinnert sie sich: Einmal habe eine ältere Dame angerufen, der eine fremde Katze ins Haus gehuscht sei. Dann habe der ungebetene Gast den Sessel des Haushundes besetzt, der sich wohl nicht traute, den Stubentiger zu verjagen. "Nun sollte ich etwas machen!"

    Und Finke hat etwas getan: Per Telefon die Schwiegertochter der Dame alarmiert, die dann zum rettenden Einsatz eilte. "Probleme zu lösen, das ist meine Berufung gewesen", sagt die baldige Rentnerin. Das habe sie so gern gemacht, weil sie so gern mit Menschen zusammenkommt, viele Freunde habe sie durch ihren Job gefunden - das werde ihr fehlen.

    Langweilig wird ihr aber sicherlich nicht: Sie werde ihren Sohn Dennis unterstützten, der eine Firma gegründet hat (mit dem "Spinsafe", wir berichteten), viel Zeit mit ihrer Enkeltochter Lilli und mit Segelfreunden auf der Nordsee verbringen. Einen zusätzlichen Termin hat sie gleich im Dezember: im Fitnessstudio.

    Nachfolgerin Ilona Merten aus Triangel sitzt schon seit 1. Oktober neben Finke im Ribbesbütteler Gemeindebüro und wird von ihr angelernt. Sie hat vorher in der Gemeinde Brome gearbeitet.

    GR 04.12.2018

  • Der Umbau der alten Schule würde 1,4 Millionen Euro kosten

    Finanzausschuss der Gemeinde Ribbesbüttel will vor endgültiger Entscheidung die Fördermöglichkeiten klären


    Ribbesbüttel.60.000 Euro Planungskosten und geschätzt 1,4 Millionen Euro für Sanierung und Umbau der alten Schule in Ribbesbüttel in ein Gemeindezentrum – so sieht die Kalkulation aus. „Wir werden dieses Geld in den Haushalt einstellen, aber damit ist noch keine Entscheidung darüber getroffen, ob wir Umbau und Sanierung tatsächlich wollen“, formulierte Hans-Werner Buske als Vorsitzender des Finanzausschusses vorsichtig.

    Die Posten im Haushalt dienen zunächst nur dazu, die verschiedenen Fördermöglichkeiten abzuklopfen. „Eine endgültige Entscheidung ist erst möglich, wenn wir genau wissen, welche Fördermittel wir bekommen und welche Kosten auf die Gemeinde zukommen“, betonte Buske. „Aber“, so Bürgermeister Heinrich Stieghahn, „für die Förderanträge sind die Haushaltsansätze erforderlich.“ Als Maximalförderung sprach Buske von bis zu 620.000 Euro.

    In der Kostenschätzung sind bereits Preissteigerungen einkalkuliert, Außenanlagen und Ausstattung hingegen fehlen noch in der Summe. Als nächstes steht jetzt ein Gespräch mit der Kirche an, der das Gelände und das Gebäude gehören.

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    Alte Schule Ribbesbüttel: Umbau und Sanierung würden geschätzt 1,4 Millionen Euro kosten. Christina Rudert Archiv

    Im Entwurf des Haushaltsplans stehen auch 45.000 Euro für eine Dunkelampel auf der Hauptstraße. „Das wird nicht reichen, denn der zunächst vorgesehene Platz an der Bushaltestelle kommt ja nicht in Frage“, stellte Michael Kraft (CDU) fest. Etwas weiter westlich müsste allerdings ein Gehweg gepflastert und ein Graben verrohrt werden. „Trotzdem belassen wir es erstmal bei dieser Summe“, schlug Buske vor. Ihm geht es um das Prinzip: „Der Bornsiek hat eine Ampel bekommen, und wir wollen Gleichbehandlung.“ tru

    AZ 01.12.2018


  • Plan für 1,4 Millionen: Alte Schule umbauen

    Der Finanzausschuss berücksichtigt mit Weitsicht 60.000 Euro Planungskosten im Haushalt.

    Reiner Silberstein

    Ribbesbüttel. Die Gemeinde Ribbesbüttel hat im kommenden Jahr einige Investitionen auf der Agenda, wie während der jüngsten Sitzung des Finanzausschusses zu hören war. 60.000 Euro sind für Hochwasserschutzmaßnahmen in den Vollbütteler Straßen Schmiedeberg und Hauptstraße vorgesehen, 45.000 Euro für den dortigen Düker. 26.000 Euro sollen für die Sanierung des Mühlenwegs, 8000 Euro in die des Wittekämpewegs und 15.000 Euro in die der Heerstraße in Ribbesbüttel ausgegeben werden. 3000 Euro sind für den Ausbau von Radwegen vorgesehen.

    Ein großes Fragezeichen steht noch hinter dem Projekt Dunkelampel an der Peiner Landstraße in Ribbesbüttel: "Weder Landkreis noch die Verkehrsbehörde in Wolfenbüttel haben die Anfrage bisher beantwortet", sagt Ausschussvorsitzender Hans-Werner Buske (CDU). Vorsorglich habe man aber 45.000 Euro im Haushaltsentwurf eingestellt.

    Obendrauf kommen noch 60.000 Euro Planungskosten - die Alte Schule in Ribbesbüttel soll möglichst als festes Domizil für das Projekt Dorfleben saniert und umgebaut werden. Buske: "Dazu braucht es noch Gespräche mit der Kirche und Förderanträge sind zu stellen, bevor der Beschluss fällt." Er rechne mit rund 1,4 Millionen Euro Baukosten, für die die Gemeinde später einen Kredit aufnehmen müsste. Immerhin seien auch bis zu 600.000 Euro als EU-Förderung denkbar - "theoretisch", sagt Buske, "aber die EU hat nicht mehr so viel Geld."

    Der Gesamtetat der Gemeinde beläuft sich wie im vergangenen Jahr auf rund 1,6 Millionen Euro.

    GR 01.12.2018

  • Doppel-Behandlung mit Rollsplit statt Kernsanierung für Heerstraße

    Bauausschuss der Gemeinde Ribbesbüttel verzichtet auf Grundausbau – so entstehen für Anlieger keine Kosten

    Ribbesbüttel.Die Heerstraße in Ribbesbüttel wird instand gesetzt. Dafür sprach sich der Umwelt-, Bau- und Wegeausschuss nun einstimmig aus. Kosten für die Anwohner entstehen nicht, da es sich um eine Unterhaltungsmaßnahme handelt, nicht um eine Sanierung.

    Ausschussvorsitzender Michael Kraft erläuterte, was geplant ist: „Wir haben dort eine doppelte Oberflächenbehandlung vorgesehen.“ Dabei werde eine Bitumenschicht aufgebracht, die zwei Mal mit Rollsplit abgestreut wird – erst grob, dann fein. „Das doppelte Verfahren ist etwas teurer als ein einfaches. Dafür ist es auch wesentlich haltbarer“, sagte Kraft. Die Bauzeit betrage zwei bis drei Tage. Von der Idee eines grundhaften Ausbaus habe man sich verabschiedet: „Das würde 300.000 bis 500.000 Euro kosten“, sagte Kraft. Und dabei wären Anliegerbeiträge fällig gewesen.

    Anwohner sprachen sich in der Sitzung mit großer Mehrheit für eine Einbahnstraße aus. Nur so lasse sich dort der Durchgangsverkehr verringern – die Heerstraße ist eine beliebte Ausweichroute bei Staus auf der B 4. Da sie aber für Begegnungsverkehr zu schmal ist, werde immer wieder die Gosse kaputt gefahren, so die Anwohner. Der Ausschuss signalisierte, dass man prüfen wolle, ob eine Einbahnstraße möglich ist.

    Ebenfalls ohne Gegenstimme empfahl der Ausschuss, den Mühlenweg sowie ein Teilstück des Wittenkämpeweges in Vollbüttels Feldmark auszubauen. Kosten: 34.000 Euro. Die Verwaltung soll prüfen, ob Zuschüsse zu bekommen sind.

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    Sanierung steht an: Ribbesbüttels Bauausschuss empfiehlt eine neue Oberfläche aus Bitumen und Rollsplitt für die Heerstraße. Ron Niebuhr

    „Wir müssen künftig wohl noch mehr Feldwege ausbauen“, sagte Bürgermeister Heinrich Stieghahn. Denn die landwirtschaftlichen Fahrzeuge würden immer schwerer. Dafür seien die alten Wege einfach nicht ausgelegt. rn

    AZ 27.11.2018

     

  • Furcht vor Machtverlust überwiegt

    Bei der Abstimmung zum Thema Einheitsgemeinde gibt es in den Gemeinden mehr Argumente dagegen.

    Daniela Burucker, Daniela König und Reiner Silberstein

    Isenbüttel. Das Kapitel Einheitsgemeinde ist in Isenbüttel erst einmal beendet - drei Gemeinderäte haben dagegen gestimmt, nur Wasbüttel war dafür. So verliefen die Diskussionen dazu:

    Isenbüttel: Ein derart eindeutiges Votum hatte kaum jemand im Saal erwartet. Von Redner zu Redner wich die zu Beginn der Beratungen spürbare Anspannung. Bei seiner Stellungnahme arbeitete Gemeindedirektor Klaus Rautenbach die Beschlussvorlage der Samtgemeinde ab. "Bislang hat keiner belegt, dass die Arbeit für die Ortsräte weniger wird", sagte er. Auf der Habenseite sah er einzig eine spürbare Entlastung der Gemeindebürgermeister und echte Einsparungen lediglich durch den Wegfall der Fachausschüsse. Die Beschreibung etlicher Vorteile in der Vorlage bezeichnete er als "nicht ganz seriös." Rautenbach erinnerte an das hohe Niveau etwa bei der Sportförderung. "Ich wage die Prognose, dass wir das nicht halten könnten", sagte er.

    Jeder, der das Wort ergriff, tat das, um sein Nein zu begründen. Eine Lanze für die Einheitsgemeinde brach niemand. Einzig Elisabeth Krull (IWG) zählte Vorteile auf und hinterließ den Eindruck, dass sie bis zum Schluss mit sich rang.

    Zum Abschluss der Diskussion sprach sich auch Bürgermeisterin Tanja Caesar gegen die Aufnahme von Verhandlungen aus. Wie alle Vorredner widerstrebe ihr, dass der Gemeinde Entscheidungsbefugnis und Gestaltungsmöglichkeiten verloren gingen. "Ich bin für das jetzige Konzept", erklärte Ralf May (SPD). Trotz deutlicher Vorzeichen waren dennoch viele am Tisch erstaunt, das sich mit 15 von 17 Stimmberechtigten eine so überwältigende Mehrheit gegen den Vorschlag der Samtgemeinde aussprach. Das Bürgerinteresse war überschaubar. Nur etwa zehn Zuhörer folgten der Sitzung.

    Calberlah: Für Jochen Gese (CDU) war der Fall klar: "Ortsräte einer Einheitsgemeinde sind bestenfalls noch als Ausschüsse zu bewerten." Deshalb gab es vor den rund zehn Zuschauern im Gemeindebüro eine klare Absage der ganzen CDU-Riege. Annegret Langbein (CDU): "Wir wollen lieber selbstbestimmt bleiben als fremdbestimmt werden." Für Jörg Baronick (UWG) war klar: Man solle kein Geld mehr für etwas ausgeben, "was sowieso nicht kommt". Die Diskussion habe schon im Vorfeld viel Geld gekostet.

    Dabei hatte die SPD noch für die Umwandlung plädiert: "man sollte sich wenigstens nicht den Verhandlungen verwehren", sagte SPD-Sprecher Phillip Passeyer. Er beantragte die geheime Wahl.

    Mit Aufnahme von Verhandlungen sei noch keine Entscheidung gefallen und es gebe noch viele Ideen, sagte Monika Worgul (SPD). "Wir haben ja schon viel zentralisiert, weil wir es allein nicht mehr schaffen."

    Wasbüttel: Eine "harmonische Ratssitzung" sei es in Wasbüttel gewesen, bescheinigte Bürgermeister Hartmut Jonas der Diskussion im Wasbütteler Dorfkrug auf Rundschau-Nachfrage - mit Pro und Contra. Den Gegnern aus SPD und von den Grünen sei vieles noch "zu vage" gewesen. Es habe die Befürchtung bestanden, dass eine kleine Gemeinde wie Wasbüttel künftig in einem Einheitsrat überstimmt werde, weil sie nicht viele Stimmen erhalte.

    Die Befürworter - aus dem Lager der CDU - plädierten trotz vieler noch offenen Punkte dennoch dafür, erst einmal überhaupt Verhandlungen zu beginnen.

    Über allem habe aber bei der Beratung ohnehin die Überzeugung mitgeschwungen, dass die größeren Gemeinden gegen die Umwandlung seien. Der Eindruck trügte schließlich nicht. "Es ist, wie es ist", sagte Jonas, "wir nehmen das zur Kenntnis, das ist Demokratie."

    Ribbesbüttel: In der Gemeinde Ribbesbüttel hielten sich Pro und Contra die Waage. Hans-Werner Buske (CDU) befürchtete, dass gewisse Ansprüche aus den einzelnen Dörfern gar nicht mehr nach Isenbüttel gelangten. Und er rechnete mit mehr statt weniger Kosten. Zudem gab er zu bedenken, dass 44 Straßennamen, die in der Samtgemeinde doppelt vorkommen, umbenannt werden müssten. "Es bringt für Ribbesbüttel keinerlei Vorteile."

    Auch Andreas Guth (SPD) glaubte, dass die Belange der Gemeinde im Vergleich weniger berücksichtigt werden könnten. "Im Moment werden die Entscheidungen hier vor Ort getroffen. Bei einer Einheitsgemeinde wird der Arm länger. Wenn es später darum geht, Prioritäten abzuarbeiten, glaube ich, dass wir relativ weit nach hinten rücken werden."

    Ulf Kehlert (SPD) hingegen sah in einer Einheitsgemeinde unter anderem die Chance, Vereine besser fördern zu können. Seiner Meinung nach habe bislang in der Politik immer der Anspruch bestanden, für alle Mitgliedsgemeinden gleiche Rahmenbedingungen zu schaffen.

    Während Heimann Raimund (SPD) zufrieden sei, wie es derzeit in den Fachausschüssen laufe und keine Veränderung wolle, zeigte sich Hella Klinge (SPD) noch unentschlossen. Wenn verhandelt werde, müsse dies bis zum Schluss offen passieren. "Damit wir nicht das Gefühl haben, dass wir zu etwas genötigt werden, das wir nicht mittragen wollen." Zudem solle man das Gefühl, "die da oben machen doch eh, was sie wollen", das viele Bürger ohnehin schon hätten, nicht unterschätzen.

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