Hier sind alle Artikel mit der Verschlagwortung Ribbesbüttel aufgeführt.
  • Storchennestbau in Ausbüttel und Ribbesbüttel

    Storch 2Im Rahmen des DorfLEBEN Ribbesbüttel hat sich Ende Januar 2018 ein Arbeitskreis gefunden, der sich den Bau von 2 Storchennestern für die Orte Ausbüttel und Ribbesbüttel zur Aufgabe gemacht hat.

    Nach Tagen der Vorbereitung, Planung und Materialbesorgung ging es für den Arbeitskreis, bestehend aus Klaus Lilie, Harald Schönhoff, Bernd Stieghahn, Albert Plate und Annekatrin Plate, an die Arbeit. Nach Feierabend und am Wochenende wurde sich in der Ausbütteler Werkstatt getroffen, um Schritt für Schritt die Nester zu bauen (siehe Bilder).

    Ein Dank geht an die Gemeinde Ribbesbüttel, die den Kontakt zu Herrn Arlet von der LSW hergestellt und somit dem Arbeitskreis 2 Telegraphenmasten zur Verfügung gestellt wurden. Auf die Masten wurden die fertigen Nester befestigt. Durch den Einsatz von Stefan Löbbecke mit seinem Teleskoplader haben die Nester, in Ausbüttel in der Wiese von Albert Plate und in Ribbesbüttel in der Wiese von Stefan Löbbecke hinter der Grundschule und dem Kindergarten, einen Platz gefunden. Das Aufstellen der Storchennester sowohl in Ribbesbüttel als auch in Ausbüttel lockte erfreulicherweise viele Interessenten und auch schon die ersten Störche an.

    Beide Dörfer fiebern seit dem Wochenende mit, dass die Nester besetzt werden. Auch der Storchenbeauftragte Hans-Jürgen Behrmann hat Kontakt mit dem Arbeitskreis aufgenommen und möchte die Entwicklung gern begleiten. Aufgrund der positiven Resonanz beider Dörfer hat der Arbeitskreis bereits weitere Ideen rund um die Storchennester gesammelt, er ist offen für jede weitere Idee zum Thema Storch - auch von den Bewohnern beider Dörfer ( Kontakt: Teilnehmer des Arbeitskreises oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

     Wir danken allen weiteren Helfern,  besonders die sich um das leibliche Wohl aller gekümmert haben!

     Der Storchnest-Arbeitskreis des

     DorfLEBENS Ribbesbüttel

      

  • Ehrenamtliche wollen sich besser vernetzen

    Der Arbeitskreis „lm Dorfleben“ berät über neue Strukturen.

    von Daniela Burucker

    Ribbesbüttel. Ehrenamtliche Unterstützung erfahren die rund 30 Geflüchteten, die in der Gemeinde untergebracht sind, bereits an vielen Stellen. Anders als in Isenbüttel und Calberlah gibt es aber bislang keinen Helferkreis, der die Aktivitäten strukturiert und koordiniert sowie die Helfer untereinander vernetzt. Die Gründung einer solchen Gruppe hatte der Arbeitskreis „Im Dorfleben“ bei seiner Februar-Sitzung ins Auge gefasst. Darum ging es beim Treffen, zu dem Samtgemeinde- Sozialkoordinator Thorsten Müller ins Gemeindehaus eingeladen hatte. Zudem hatte die Samtgemeinde zuvor einen Aufruf gestartet, um das etwa zwölfköpfige Team zu verstärken. Mit Sozialarbeiterin Elena Fröhlich vom Landkreis Gifhorn hatte er jemanden dazu geholt, der die vielen Fragen rund um die Situation der Geflüchteten beantworten sollte. „Viele wollen schnell in eine eigene Wohnung, sind dort aber sofort auf sich alleine gestellt“, berichtete Fröhlich.

    Die damit verbundenen Probleme beschäftigen auch die Helfer in Ribbesbüttel. Sie fahren ihre Schützlinge regelmäßig zu Sprachkursen nach Isenbüttel, unterstützen sie bei Arztbesuchen und Behördenwegen und stoßen dabei oft an ihre Grenzen. Wo bekommt man was und wo schickt man die Leute hin? Mit Fragen wie diesen fühlt sich Anja Wendland ständig alleingelassen, seit sie versucht, der siebenköpfigen Familie aus Syrien, die in einer von ihr vermieteten Wohnung untergebracht ist, bei Alltagsdingen zu helfen.

    Antworten soll eine „to-do-Liste“ liefern, die alle zu erledigenden Dinge samt Kontaktdaten von Ansprechpartnern auflistet und die Fröhlich für die Helfer erstellen will.

    Eine Erkenntnis des Treffens war, dass es an Sozialarbeitern fehlt und dass das System ohne Ehrenamtliche kollabieren würde. „Zudem scheint klar, dass der Kreis hier nicht größer wird“, stellte Müller beim Blick in die Runde fest. Zu dem Schritt, der Gruppe eine neue Struktur zu geben und einen Koordinator aus ihren Reihen zu benennen, bei dem alle Fäden zusammenlaufen und der wie m Calberlah und Isenbüttel alle weiteren Schritte delegiert, kam es vorerst nicht.

    GR 16.03.2018

    2018 03 16 GR ise Helferkreis Im Dorfleben 3

    Elena Fröhlich und Thorsten Müller im Kreis der Helfer.        Foto: Burucker

  • Von Moses und zwei Steintafeln

    Die zehn Gebote sind Thema beim Projekt von Schule und Kirche.

    Von Daniela Burucker

    Ribbesbüttel. Es ging um Regeln für das Miteinander und um ihren Ursprung. Bei der Neuauflage des „Schik“-Projektes von Grundschule und Kirchengemeinde drehte sich einen Vormittag lang alles um das Thema „Die zehn Gebote“. Zank und Streit unter den Menschen gab es schon zu der Zeit, als das Alte Testament verfasst wurde. Die Überlieferung, wie Gott dem Propheten Moses daraufhin die zehn Gebote als Gesetz mitgab, war das Thema, mit dem Pastor Michael Bausmann in der Klasse 2 b auf gespannte Zuhörer traf. Mit einem Team Ehrenamtlicher aus der Kirchengemeinde tourte er durch alle Klassen, um den Kindern das Thema altersgerecht zu vermitteln. Für die 2b stand nach einem Frage -und-Antwort- Spiel rund ums Gehörte noch eine Bastelaktion auf dem Stundenplan, bei dem Moses aus Karton entstand. Zum Einstieg ins Thema hatten sich alle in der Petri-Kirche versammelt. Im Zusammenspiel mit Diakon Torben Lais hatte Bausmann den Bruch von Regeln und den Umgang damit auf der Kirchenbühne inszeniert. Laut Drehbuch futterte Lais dort eine Banane, telefonierte, fotografierte und tat einiges, was man nicht tun sollte. Nachdem die Kinder sein Verhalten im Auftaktplenum erörtert hatten, gab es Frühstück im Gemeindehaus. „Dazu hatte uns die Kirche eingeladen“ teilte Schulleiterin Gabriele Meiners mit.  Das Abschlussplenum fand wieder in der Kirche statt. Dort präsentierten alle die Ergebnisse der Arbeit in ihren Klassen. Die Viertklässler zeigten zum Thema ein kleines Rollenspiel.

    GR 03.03.2018

     

    2018 03 03 ise Schule in der Kirche Ribbesbuette

    Pastor Michael Baumann erklärte der 2b der Grundschule Ribbesbüttel die Entstehung der zehn Gebote. Foto Burucker

  • Pommes dürfen beim Kinderfasching nicht fehlen

    Kinderfeuerwehr Ribbesbüttel lädt zur Kostüm-Party ein

    Ribbesbüttel.Aschermittwoch ist längst gewesen. Eigentlich sollte der Spuk ja vorbei sein. Doch in Ribbesbüttel ging es am Samstagnachmittag noch einmal hoch her. Dort war – der Kinderfeuerwehr sei Dank – Fasching angesagt. Viele Mädchen und Jungen schauten in der Turnhalle vorbei.

    Dem Nachwuchs war vollkommen Schnuppe, dass die Faschingszeit bereits vorüber war. Er hatte trotzdem Spaß daran, sich zu verkleiden. Als Pirat oder Cowboy, Frosch oder Tiger, Prinzessin oder Hexe, Fee oder Magierin wirbelten die kleinen Ribbesbütteler durch die von der Kinderfeuerwehr, Eltern und aktiven Feuerwehrkameraden kunterbunt geschmückte Turnhalle.

    „Los geht’s mit ganz vielen Spielen“, sagte Kinderfeuerwehrwartin Alicia Schönhoff. Die kostümierten Kinder hüpften in Säcken um die Wette, versuchten sich im Leitergolf, ertasteten Gegenstände in Fühlboxen und warfen Bälle in einen Zielkreis. Wer alle Stationen abgeklappert hatte, bekam einen Preis: „Wir haben eine Kiste randvoll mit kleinen Präsenten. Die Kinder haben die freie Wahl“, sagte Schönhoff.

    Es folgten gemeinsame Ball- und Schwungtuchspiele sowie Tänze. „Und eine Kostümvorführung machen wir auch noch“, erzählte die Kinderfeuerwehr-Chefin. Nebenbei warb sie ein wenig für ihre Nachwuchstruppe. Die trifft sich jeden zweiten Montag im Monat von 16.30 bis 18 Uhr. Alle Kinder zwischen sechs und zehn Jahren können mitmachen.

    Beim Fasching sorgten zunächst fleißige Eltern mit selbstgebackenen Kuchen fürs leibliche Wohl. Zum Abschluss gab es dann im benachbarten Feuerwehrhaus ohne Ende Pommes: „Die dürfen bei unserer Party einfach nicht fehlen“, sagte Schönhoff. rn

    AZ 26.02.2018

    2018 02 26 AZ Fasching

    Verkleiden geht immer: Lange nach Aschermittwoch feierte der Nachwuchs aus Ribbesbüttel Fasching mit der Kinderfeuerwehr. Ron Niebuhr

  • Rollentausch in der Vorstandsriege des SV Ribbesbüttel

    Die Idee, Vorstandsmitglieder und ehrenamtliche Übungsleiter von Vereins- oder Spartenbeiträgen zu befreıen fındet keinen Zuspruch

    Von Daniela Burucker

    Ribbesbüttel. Mit bewährten Köpfen an der Spitze bleibt der SV Ribbesbüttel in der Spur. Bei der Jahreshauptversammlung im Sportheim bestätigen die Mitglieder des 1.Vorsitzenden Andreas Guth und Kassiererin Christina Scharnhorst im Amt. Zu Guths Stellvertreter wählten die Sportler den bisherigen Schriftführer Sebastian Jäger.

    Damit kam es zum Rollentausch, denn die bisherige Vize Katrin Milde wurde zur Schriftführerin gewählt. Die neue Vorstandsriege komplettiert Dietmar Wiegmann, der erneut zum stellvertretenden Schriftführer gewählt wurde. Derzeit sind 216 Sportler in den acht Sparten aktiv. Den leichten Rückgang der Mitgliederzahlen erklärte Scharnhorst mit einer Bereinigung der Listen, in denen Personen geführt wurden, die nicht mehr dabei sind. Großen Zulauf hat die Tanzsparte. „Das ist ein Selbstläufer“, berichtete Guth. „Wu freuen uns, dass viele Jugendliche und etliche Jungen dabei sind.“ Ein Selbstläufer sind auch die Fahrradtouren, an denen Jedermann teılnehmen kann. Um über das bestehende Angebot hinaus weitere Kurse anbieten zu können, fehlen die Hallenzeiten. Kontrovers diskutiert wurde der Antrag, Vorstandsmitglieder und rein ehrenamtlich tätige Betreuer und Übungsleiter vom Vereins- oder Spartenbeitrag zu befreien. Für diese Idee hätte die Satzung geändert werden müssen. Dafür fand sich keine Mehrheit. Guth regte an, stattdessen den Einsatz der Helfer durch mehr gesellige Veranstaltungen auf Kosten des Vereins zu würdigen.

    GR 05.02.2018

    2018 02 05 GR ise JHV SV Ribbesbuettel 1

    Martina Kirsch (stellvertretende Kassiererin, von links) Christina Scharnhorst, Sebastian Jäger, Katrin Milde und Andreas Guth vom Vorstand der SV Ribbesbüttel.

    Foto: Burucker

  • Bürgerinitiative in Ribbesbüttel hofft auf Querungshilfe gegen Raser

    Auch für eine Ampel rechnen sich die Anwohner aufgrund eines neuen Baugebiets wieder höhere Chancen aus

    Ribbesbüttel.Die Bürgerinitiative Pro Verkehrsberuhigung lässt nicht locker in Ribbesbüttel, auch wenn ihre Vorstöße bisher wenig gefruchtet haben. Sie hofft weiter auf eine Bedarfsampel an der Peiner Landstraße. Oder dass eine Querungshilfe – wie jetzt vom Rat angeschoben – gebaut wird.

    Messungen der Samtgemeinde Isenbüttel aus dem Jahr 2015 kamen auf 57.000 Fahrzeuge innerhalb einer Woche auf der Peiner Landstraße, 41 Prozent fuhren schneller als 55 Kilometer pro Stunde. „Der Spitzenreiter hatte 146 Sachen drauf“, sagten die BI-Sprecher Karsten Dimmler und Dr. Jens Müller. Gemessen worden ist auf Höhe des Friedhofs in Richtung Leiferde.

    Die BI-Sprecher listeten für ihre langjährigen Mitstreiter, vor allem aber für die Neulinge beim Treffen am Donnerstagabend die bisherigen Versuche auf, das Tempo der Autos zu drosseln und die Sicherheit von Fußgängern zu erhöhen. Eine Ampel an der Kreuzung scheiterte an zu geringen Unfallzahlen, eine Bedarfsampel an zu wenig querenden Fußgängern. Zebrastreifen werden in Niedersachsen generell nicht mehr aufgemalt. Und eine Fahrbahnverengung lehnte Ribbesbüttels Verwaltungsausschuss vor einiger Zeit ab.

    Letztere kommt nun vielleicht doch. Bürgermeister Heinrich Stieghahn und Bauausschussvorsitzender Michael Kraft verwiesen auf die vorliegende Planung. Allerdings müsse man mit der Landesbehörde in Wolfenbüttel verhandeln. „Sie beharrt auf einer Maximalforderung. Die ist baulich dort nicht machbar“, sagte Kraft. Etwas schmaler sei eine Querungshilfe auf Höhe der Bushaltestelle aber realisierbar. „Das wäre schon ein Riesenfortschritt“, freuten sich Müller und Dimmler. Und für eine Bedarfsampel könnte sprechen, dass ein neues Baugebiet dazu gekommen ist. rn

    AZ 03.02.2018

    2018 02 03 AZ Tempo

    Neue Hoffnung: Die Gemeinde Ribbesbüttel plant zur Freude der Bürgerinitiative Pro Verkehrsberuhigung nun doch eine Querungshilfe auf der Peiner Landstraße. Ron Niebuhr

  • 26 Grundstücke: Bauausschuss Ribbesbüttel gibt grünes Licht für Wohngebiet „Langen Ehlern“

    Bebauung der 2,4 Hektar großen Fläche soll spätestens 2019 starten – Beratung über Maßnahmen zum Hochwasserschutz

    Vollbüttel.Zur ersten Sitzung dieses Jahres fand sich am Mittwochabend der Bauausschuss der Gemeinde Ribbesbüttel im Raiffeisengebäude zusammen. Der Ausschuss entschied sich einstimmig für eine Bebauung des neuen Wohngebiets „Langen Ehlern“. Außerdem ließ sich der Ausschuss vom Wasserverband Gifhorn über mögliche Baumaßnahmen gegen Hochwasser informieren.

    Das neue Wohngebiet soll auf einer 2,4 Hektar großen Fläche zwischen Franzosenweg im Norden und Steinkamp im Süden entstehen. Der aktuelle Bebauungsplan umfasst 26 Baugrundstücke, weiteres ist jedoch noch offen, beispielsweise ist die Straßenplanung noch nicht fertig. Über die einstimmige Annahme des Aufstellungsbeschlusses freute sich der Ausschussvorsitzende Michael Kraft. Nun gelte es, das Thema weiter voran zu bringen, sodass die Bebauung spätestens 2019 beginnen könne.

    Außerdem berichtete Bürgermeister Heinrich Stieghahn. Um die Schließung des schlecht besuchten Jugendtreffs in Vollbüttel vermeiden zu können und wieder mehr Kinder und Jugendliche zu erreichen, soll nun vermehrt auf die Räumlichkeiten und ihre Öffnungszeiten aufmerksam gemacht werden. Stieghahn berichtete auch von der Erneuerung der Druffelbecker Brücke, die durch Hochwasser unterspült worden war.

    Hochwasser war an diesem Abend auch das Thema von Carmen Otten und Heinrich Wrede vom Wasserverband Gifhorn. In der Vergangenheit hatten Starkregen und gesättigte Böden für Hochwasser und damit verbundene Schäden gesorgt. „Es hat immer mal wieder Extremsituationen gegeben,“ so Diplomingenieurin Carmen Otten. Für zukünftigen Hochwasserschutz sei die Entlastung der bestehenden Kanäle und die Errichtung eines Regenrückhaltebeckens sinnvoll. hb

    AZ 26.01.2018

    2018 01 26 AZ Bauausschuss

    Vollbüttel wächst: Der Bauausschuss der Gemeinde sprach sich einstimmig für das neue Wohngebiet „Langen Ehlern“ aus. Henning Brunkhorst

  • Die Spiele sind auch Training für den Kopf

    Ribbesbüttel: Seit zehn Jahren trifft sich die Spielesparte

    Ribbesbüttel.Schnell ist die Entscheidung gefallen: Rummy-Cup kommt auf den Tisch. Acht Frauen, das ergibt zwei Runden à jeweils vier Spielerinnen. Schnell ist der Neuling in der Runde über die wesentlichen Regeln informiert, dann geht’s los. „Wir spielen eh offen und helfen uns gegenseitig“, sagt Martina Höppner.

    Die Ribbesbüttelerin hat die Spielesparte des Sportvereins vor genau zehn Jahren ins Leben gerufen, seinerzeit als Angebot für alle, die aus Alters- oder Gesundheitsgründen die eher auf Bewegung ausgerichteten Sparten nicht mehr so nutzen können, dem Verein aber die Treue halten wollen. „Und Gehirnjogging ist das ja auch“, stellt die 58-Jährige fest. Das bestätigt Roswitha Laun: „Zuhause löse ich auch Kreuzworträtsel“, beim Spielen genießt sie außerdem die Geselligkeit. Wie ihr geht es auch Silke Bistry, die gerade erst neu dazu gekommen ist: „Zuhause spielt niemand mit mir, ich spiele aber leidenschaftlich gerne.“ Sie hat aus dem Flyer der Arbeitsgruppe „Im DorfLeben“ von der Spielerunde erfahren.

    Erika Schönhoff, Hilde Weber und Gerda Jahns, alle Drei von der ersten Stunde an dabei, erinnern sich an die Anfänge, als die Runde noch größer war. „Damals gab es auch einige Männer, die immer Skat gespielt haben“, berichtet Erika Schönhoff. Die blieben irgendwann ebenso weg wie die Grundschüler. „Na ja, da gab es dann die Ganztagsschule“, stellt Ute Rieken fest. Marianne Wiegmann weiß noch, dass sogar aus Rötgesbüttel und Winkel Mitspieler kamen.

    Rummy-Cup, Elfer raus und Skip-Bo haben sich über all die Jahre als Favoriten der Spielesammlung behauptet. Hin und wieder brachte auch mal jemand ein neues Spiel mit, aktuell ist es Triominus. Bislang konnte sich keins davon durchsetzen, „auch die Spielesammlung mit alten Spielen wie Mensch-ärgere-dich-nicht war nie so der Favorit“, lacht Martina Höppner.tru

    AZ 26.01.2018

    2018 01 26 AZ RB Spiele

    Jogging fürs Gehirn: Seit zehn Jahren gibt es die Spielesparte im SV Ribbesbüttel. Christina Rudert

  • 317 Einsatzstunden für Feuerwehr

    Die Ribbesbütteler Brandschützer kämpfen mit Regen und Sturm.

    Ribbesbüttel.Das Jahr 2017 hatte für die Freiwillige Feuerwehr Ribbesbüttel noch in der Silvester­nacht mit einem Brandeinsatz be­gonnen. Zwei Wochen später rückten die Einsatzkräfte zum nächsten aus.

    Insgesamt 317 Einsatzstunden haben die Brandschützer im ver­gangenen Jahr abgeleistet, das sind 56 mehr als 2016. Zudem ab­solvierten sie laut Ortsbrandmeis­ter Jörn Schlüsche 3080 Dienst­stunden. Die Feuerwehr zählt 30 Aktive. Besonders in Erinne­rung geblieben sind den Kamera­den wohl die Hochwasser-Einsät­ze, bei denen sie unter anderem am Rathaus Isenbüttel dafür sorgten, dass das Wasser nicht ins Gebäude eindrang. Anfang Okto­ber dann - beim letzten Einsatz des vergangenen Jahres - ging es an die Beseitigung von Sturm­schäden.

    Obwohl die Jugendfeuerwehr nach eigenen Angaben mit derzeit 14 Mitgliedern eine der stärksten in der Samtgemeinde Isenbüttel ist, ist die Zahl leicht rückläufig: Zwölf Mitglieder sind 2017 ausge­treten. Schlüsche blieb jedoch vollends optimistisch: „Es gibt 71 Jugendwehren im Landkreis, 25 davon haben Personalsorgen.“

    Bei der Teilnahme an Wettbe­werben lief es für den Nachwuchs nicht rund. Dass die Jugendlichen im Mai beim Samtgemeindewett­bewerb den letzten Platz erreich­ten, lag laut Jugendfeuerwehrmit­glied Lea Linnemann daran, dass sie zwei Jahre lang ausgesetzt hat­ten. Und: „Beim Kreisjugend- Orientierungsmarsch erreichten wir den letzten Platz. Das gab es noch nie.“ Schlüsche hob die Be­deutung der Kinderfeuerwehr, der derzeit 21 Kinder angehören, für die Generierung von Nachwuchs

    hervor. Mit 165 Euro hätten die Brandschützer beim Osterfeuer, das als Traditionsveranstaltung gilt, vergleichsweise wenig einge­nommen. Die Feuerwehr bedaue­re, dass einige Besucher ihre eige­nen Getränke mitbrachten und ih­ren Müll achtlos liegen ließen.

    Ehrungen: Eine 25-Jahresspan­ge erhielten Christel Bommer, An­drea und Bernd Lieske, Johanna und Manfred Weber (passiv) sowie Jörn Schlüsche (aktiv). Eine 40- Jahresspange ging an Alfred Fricke, Wolfgang Grüber, Walter Li­lie (passiv) und Heino Schölkmann (aktiv). Für 60 Jahre wurde Hans-Hermann Beins (passiv) ge­ehrt. Zum Hauptlöschmeister wurde Jürgen Hanisch, zum Oberlöschmeister Jörn Schlüsche, zum Oberfeuerwehrmann Nico Dimmler und zum/zur Feuerwehr­mann/-frau Maximilian Krüger und Elena Kramer befördert, dak

    GR 18.01.2018

      2018 01 18 GR feuerwehr ribbesbuettel

    Die Geehrten und Beförderten der Feuerwehr Ribbesbüttel (links: Ortsbrandmeister Jörn Schlüsche).

  • Start mit Würstchen und Kartoffelsalat  

    Ribbesbüttels Landfrauen treffen sich zur Jahreshauptversammlung. Es gab Ehrungen und die Neuaufnahme von Christina Sonnenfeld.

    Alle Jahre wieder kommen zuerst Würstchen und Kartoffelsalat auf den Tisch. Dieser Speisen-Klassiker ist bei der Jahresversammlung der Landfrauen ebenso gesetzt, wie das gemeinsame Trällern des flotten Landfrauen-Liedes von Heike Schrader. Auch in diesem Jahr war die Tagesordnung so gestrickt, dass erst nach Gesang und Schmaus der administrative Part startete. Die Versammlung bestätigte die 2. Vorsitzende Anke Wiegmann, Kassiererin Marita Will sowie Schriftführerin Sabine Schlüsche in den Ämtern. In ihrem kurzen Jahresbericht ging Vorsitzende Ute Löbbecke auf das 70. Vereinsjubiläum ein, das der 69 Mitglieder   zählende Verein intern mit einer Floßfahrt gefeiert hatte. Dieses Jahr sind sechs Veranstaltungen geplant. Dazu zählen Vorträge über pflanzliche Arzneimittel im Februar und über das Entrümpeln des Lebens im März.

    Auf der Tagesordnung stand auch die Ehrung dreier langjähriger Mitglieder. Mit Urkunden und Blumen dankte Löbbecke ihnen für ihre Treue. Eveline Fahr und Hannelore Hirsch gehören dem Verein seit 40 Jahren an, Hilde Weber seit 50 Jahren. Ebenso lange zählt Frieda Wehmann zu den Mitgliedern. Ihr wird der Vorstand bei einem Hausbesuch gratulieren. Zudem begrüßte Löbbecke an diesem Abend mit Christina Sonnenfeld ein neues Mitglied.

    Gifhorner Rundschau 12.01.2018

     

    2017 01 11 GR ise Landfrauen Ribbesbuettel 2

    Vorsitzende Ute Löbbecke (links) mit Vorstand, Geehrten und dem neuen Mitglied.

    Foto: Daniela Burucker

  • Zwei Hobby-Astronomen beleuchten Legende des Sterns von Bethlehem

    Karsten Richter und Jörg Anrecht referieren in der St. Petri-Kirche in Ribbesbüttel

    Von Ron Niebuhr

    Ribbesbüttel.Der Stern von Bethlehem - was ist dran an der biblischen Legende vom himmlischen Wegweiser? Dieser Frage widmeten sich Karsten Richter und Jörg Anrecht am Samstagabend in Ribbesbüttels St. Petri-Kirche. Sie sind nicht etwa Historiker oder Theologen sondern Hobby-Astronomen.

    „Der Stern von Bethlehem hat mit der Geburt von Jesus Christus zu tun. Und da geht die Misere schon los“, sagte Karsten Richter. Denn um ein Datum zu benennen, braucht man einen Kalender: „Wir haben einen, die Babylonier nicht“, sagte Richter. Warum Babylonien? Von dort kamen die biblischen Weisen aus dem Morgenland. Und nicht etwa aus Asien, Afrika und Europa, wie es Darstellungen im Kölner Dom nahelegen.

    Die so genannten Heiligen Drei Könige waren übrigens gewiss keine Könige, sondern Gelehrte, Sternkundler höchstwahrscheinlich. „Damals waren Astronomie und Astrologie noch sehr eng miteinander verwoben“, erklärte Richter. Wer die Sterne erforschte, versuchte auch, sie zu deuten. Heute trennt man dazwischen strikt. „Wir sind Astronomen, keine Astrologen“, versicherte er. Mit Horoskopen haben beide nichts am Hut.

    Gemeinsam mit Kollege Anrecht stellte er verschiedene Theorien vor, was die Weisen damals am Himmel gesehen haben könnten: einen Kometen, einen neuen Stern oder eine Supernova? Pastor Michael Bausmann freute sich, dass die beiden Experten zu diesem spannenden Vortrag vorbeischauten. Den Kontakt zwischen Gifhorner Sternwarte und Ribbesbütteler Kirche hatte Küsterin Nicole Richter geknüpft. An den Vortrag schloss sich bei allerhand Snacks und Getränken eine offene Gesprächsrunde über den Stern von Bethlehem an.

    AZ 08.01.2018

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    Stern von Bethlehem: Karsten Richter (l.) und Jörg Anrecht aus Gifhorns Sternwarte referierten in Ribbesbüttels Kirche. Ron Niebuhr

  • Ribbesbüttel: Gospelkonzert für den guten Zweck

    In Ribbesbüttel: Der Müdener Gospelchor gestaltet das Konzert zugunsten der Diakonenstelle. privat

    Ribbesbüttel.Das Gospelkonzert in der Petri-Kirche in Ribbesbüttel ist eine wichtige Säule zur Finanzierung der Diakonenstelle der Kirchengemeinde Ribbesbüttel-Rötgesbüttel. Und so hat der Verein für Innere Mission für Samstag, 16. Dezember, wieder ein attraktives Programm auf die Beine gestellt.

    Um 17 Uhr geht es los, der Kindergospelchor unter Leitung von David Brylka liefert den Beweis, was für begabte Nachwuchssänger es in der Region gibt. Im Anschluss stimmt der beliebte Müdener Gospelchor Rejoice unter Leitung der Diakonin Anja Mannel auf die Weihnachtszeit ein. Traditionelle Gospels sowie schwungvolle afrikanische Rhythmen in englischer und auch in deutscher Sprache werden für ein lebendiges Konzert sorgen. Mitsingen ist ausdrücklich erlaubt.

    In der Pause werden für die Besucher wieder Brezeln und Glühwein angeboten. Der Eintritt ist frei.

    Um Spenden werden die Zuhörer gebeten. Der Erlös dient der Finanzierung der Diakonenstelle der Kirchengemeinde Ribbesbüttel-Rötgesbüttel.

    Allerzeitung 11.12.2017

    2017 12 11 AZ Gospelkonzert

  • Gifhorn Schon wieder vier Einbrüche

    Kein Tag ohne Einbruch: Gleich vier Taten, die sich am Mittwoch ereigneten, meldet die Gifhorner Polizei. Überwiegend Schmuck und Bargeld fielen den Einbrechern in die Hände. Die Ermittler hoffen auf Zeugenhinweise.

    Die Serie geht weiter: Gleich vier Einbrüche im Südkreis meldet die Gifhorner Polizei.

    Kreis Gifhorn. Bislang unbekannte Täter brachen am Mittwoch in insgesamt vier Wohnhäuser im Gifhorner Südkreis ein. Die Tatorte lagen in Meine, Didderse, Wasbüttel und Ribbesbüttel. Erbeutet wurde überwiegend Schmuck und Bargeld.

    Zwischen 18.30 Uhr und 20 Uhr drangen die Täter durch eine Terrassentür in ein Zweifamilienhaus an der Neuen Straße in Meine ein. In der Erdgeschosswohnung entwendeten sie nach ersten Erkenntnissen nichts. Bei der Wohnung im Obergeschoss wurde nur die Wohnungstür aufgehebelt, betreten wurde diese von den Einbrechern offenbar nicht.

    Zwischen 13.30 Uhr und 19.45 Uhr hebelten die Täter ein rückwärtiges Terrassenfenster eines Einfamilienhauses am Katzenberg in Didderse auf und gelangten auf diesem Weg ins Gebäude. Nach dem Durchsuchen sämtlicher Räume erbeuteten die Diebe schließlich Schmuck und Bargeld im Gesamtwert von mehreren Tausend Euro.

    Ebenfalls durch eine Terrassentür stiegen die Einbrecher in ein Einfamilienhaus am Gänsegrund in Wasbüttel ein. Dort durchsuchten sie das Schlafzimmer nach Wertsachen und entwendeten Schmuck im Wert von rund 1.000 Euro. Vermutlich wurden die Täter dann durch die heimkehrende Hauseigentümerin gestört und flüchteten unerkannt. Der Einbruch ereignete sich in der Zeit zwischen 17 Uhr und 18 Uhr.

    In ein Einfamilienhaus im Rosenweg in Ribbesbüttel stiegen die Täter gleichermaßen durch eine zuvor gewaltsam geöffnete Terrassentür ein. Dort durchsuchten sie alle Zimmer und entwendeten letztlich mehrere Parfümflaschen, diverse Stangen Zigaretten sowie einige Schlüssel. Der Gesamtwert der Beute beträgt mehrere Hundert Euro. Der Einbruch ereignete sich in der Zeit zwischen 7 Uhr und 20 Uhr.

    Um sachdienliche Hinweise zu allen Fällen bittet die Polizei in Gifhorn, Telefon 05371/9800.

    Von Redaktion Aller Zeitung 14.12.2017

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  • Fachausschuss tagt – Pläne für Abfallwirtschaftszentrum vorgestellt

    Ein Großprojekt steht in Ausbüttel an. Der Landkreis Gifhorn baut dort ein neues Abfallwirtschaftszentrum für voraussichtlich bis zu 4,2 Millionen Euro. Die Gemeinde ihrerseits hat für die kommenden Jahre ebenfalls eine Reihe von Baumaßnahmen vorgesehen.

    Antje Präger und Torsten Möllenbernd vom Landkreis stellten Ribbesbüttels Bauausschuss vor, was in Ausbüttel geplant ist. „Wir errichten eine moderne Anlage“, sagte Präger. Die Jugendwerkstatt des Kirchenkreises wolle man gern als „schöne soziale Komponente“ an Bord behalten, betonte Präger.

    Nach Celler Vorbild ist auf 11.000 Quadratmetern unter anderem eine große Anlieferzone für staufreies An- und Abfahren vorgesehen, sagte Möllenbernd. Elektroschrott soll in einer Wertstoffhalle gesammelt, demontiert oder instand gesetzt werden. „Wir können dort alle Arten von Elektrogeräten annehmen“, sagte Möllenbernd. Dazu kommen neue Betriebsgebäude mit Sozialräumen und eine bessere Anbindung an die B4. Als Bauzeit geplant ist Juni 2018 bis Januar 2019.

    In Ribbesbüttel baut die Gemeinde in der Heerstraße Gehweg und Gosse aus, in der Masch erneuert sie einen Wassersammelschacht. Vorm Imbiss soll auf der Peiner Landstraße eine Querungshilfe errichtet werden. Am Kirchenhaus und dem Fußweg davor ist auch einiges zu tun. Und in Ausbüttel werden Absackungen in der Gartenstraße behoben.

    In Vollbüttel soll der Maschplatz umgestaltet und an der Peiner Landstraße von der Hauptstraße aus nach Osten ein Gehweg gebaut werden. Der Hochwasserschutz soll sich durch Entlastung des Mischwasserkanals, Freispülen von Leitungen sowie Freiräumen von Abflüssen der Klärteiche verbessern. Im Obergeschoss des Raiffeisengebäudes könnte man ein Archiv für historische Dokumente aus der Gemeinde einrichten. rn

    Aller Zeitung 09.11.2017

     

    Baumaßnahme vorgesehen: In Ribbesbüttels Heerstraße sollen Gehweg und Gosse ausgebaut werden – in der Gemeinde stehen weitere Baumaßnahmen an. Ron Niebuhr Archiv

  • Unser Leser Hartmut-Hildebrandt aus Ribbesbüttel fragt:

    Warum wird die B-4-Umleitung in Ribbesbüttel durch Bauarbeiten auf eine Fahrspur verengt?

    Die Antwort recherchierte Christian Franz.

    Das Ribbesbütteler Umleitungs-Problem durch die Reparatur des Bahnübergangs Ausbüttel an der Bundesstraße 4 ist noch immer nicht gelöst.
    Laut Anwohnern wie Hartmut Hildebrandt wälzt sich der Verkehr samt Schwerlastern nach dem Durchfahrverbot für die Heerstraße inzwischen zwei Abfahrten weiter durch den Sonnenweg  auf die Dorfstraße. Der Sonnenweg ist eine Wohnsiedlung mit Tempo 30, teilweise wie eine Spielstraße gepflastert und mit engen Kurven.
    Die Anwohner erklären sich das Verhalten der Auto- und LKW-Fahrer damit, dass die Umleitungstrecke der Landesstraße 320 in Höhe der Abfahrt Winkler Straße durch eine zweiseitige Baustellenampel auf eine Fahrspur verengt wird, so dass der Verkehrsfluss auf der offiziellen Umleitungsstrecke zum Erliegen kommt. Grund der Baustelle ist die Sanierung der beiden gegenüberliegenden Bushaltestationen Lindenhof/Ribbesbüttel.
    Das soll sich jetzt ändern, verspricht Fachbereichsleiter Michael Funke von der Kreisverwaltung. Zwar sei die Bus-Baustelle Sache der Gemeinde Ribbesbüttel. Der Kreis sei nur für die Verkehrsregelung zuständig. Und die war bis 20. Oktober befristet. Allerdings war die Haltestelle da noch nicht fertig. Bei der Verlängerung gab es wegen der beginnenden Sanierung des Bahnhofs Ausbüttel die Auflage die Baustellenampeln in Ribbesbüttel nicht während des Berufsverkehrs einzuschalten, also frühestens ab 9 Uhr und längstens bis 16.30 Uhr.
    Funke räumt ein: „Die Baufirma hat nicht darauf geachtet. Sie wird sich künftig daran halten.
    Außerdem werde die Verkehrsbehörde die Situation in Ribbesbüttel kontrollieren und beraten, ob weitere Maßnahmen vergleichbar der Sperrung der Heerstraße nötig seien, sagt Funke zu.

    Gifhorner Rundschau 03.11.2017

  • From Address:

     

    Der Kindergarten in Ribbesbüttel wird von der Samtgemeinde Isenbüttel betreut.

     

     

     

  • Ribbesbüttel

    Eine erfolgreiche Premiere erlebte Ribbesbüttel am Samstag mit dem ersten Kartoffelfest. Selbst der Regen konnte dem von allen Vereinen, Kirche, Kita und Schule gestalteten sowie von Gemeinde und Samtgemeinde unterstützten Fest nichts anhaben. Den Gästen machte es viel Spaß.

    Anfang Juli spielte man in Ribbesbüttel mit dem Gedanken, vielleicht mal ein Dorffest auf die Beine zu stellen. „Daraus entwickelte sich dann die Idee fürs Kartoffelfest“, berichtete Jörn Schlüsche. Beim Ortsbrandmeister liefen die Fäden zusammen, zig Helfer beteiligten sich an der Planung und Umsetzung. Das Ergebnis des dörflichen Teamworks konnte sich sehen lassen.

    Den Anfang machte ein Gottesdienst, danach gab Bürgermeister Heinrich Stieghahn den Startschuss fürs bunte Treiben. Die Landfrauen sorgten für Kaffee und Kuchen, die Feuerwehr für Gegrilltes, Schützen- und Sportverein für Getränke. Der Tierschutzverein war mit Dosenwerfen dabei, Schule und Kindergarten mit Mal-, Bastel- und Experimentiertischen.

    Die Jugendförderung der Samtgemeinde ermunterte die kleinen Besucher dazu, Kartoffeln zu ernten wie zu Opas und Omas Zeiten: „Da können die Kinder mal richtig schön mit der Hacke in der Hand auf Knien durch den Dreck rutschen“, sagte Schlüsche. Ein weiteres Highlight war – neben allerhand Gerichten rund um die tolle Knolle – der Kartoffelwettbewerb. Den Mehrkampf aus urigen Disziplinen für sechs Teams hatten Thorsten Müller und Harald Schönhoff ausgetüftelt: „Wir haben nächtelang gefeilt“, sagten sie. Die Mühe lohnte sich, Zuschauer und Akteure hatten ihre helle Freude.

    Mit der Resonanz am Nachmittag war Schlüsche zufrieden: „Wenn die Disco heute Abend genauso gut läuft, ist alles okay“, sagte er. Ob und wann es eine Neuauflage gibt, ließ er offen: „Es steckt ja ein Riesenaufwand dahinter.“

    Von Ron Niebuhr

    Aller Zeitung Online 22.10.2017

     

  • Isenbüttel

    Die SPD-Fraktion hatte beantragt, eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft zu gründen. Der Rat folgte dem Antrag am 16. Juni 2016 – wohl auch vorm Hintergrund der damals hohen Flüchtlingszahlen. Inzwischen sei es aber so, dass ein erhöhter Bedarf für günstigen Wohnraum in der Samtgemeinde nicht mehr besteht, sagte Samtgemeindebürgermeister Hans Friedrich Metzlaff. Auch in Nachbarkommunen wie der Samtgemeinde Meinersen und der Gemeinde Sassenburg werde das Thema derzeit nicht mehr mit Nachdruck verfolgt.

    Metzlaff verwies zudem auf bereits erfolgte und laufende Projekte wie die Fertighäuser in Ribbesbüttel und die Wohnungen am Isenbütteler Wendehof. Sehr stark werde weiterhin in Gifhorn in Wohnungsbau investiert. Die kommunalen Wohnungen in der Samtgemeinde dagegen ließen sich schwieriger vermieten als erwartet, berichtete Metzlaff. Er riet daher davon ab, bei der Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft die „Vorreiterrolle“ zu übernehmen. Man sollte mindestens das Konzept des Landkreises abwarten.

    Hans-Werner Buske (CDU) erklärte, dass der Schwerpunkt für sozialen Wohnungsbau eh in den Städten liege, sprich „in Gifhorn, Gifhorn und noch mal Gifhorn“. Aktuell bestehe kein Bedarf an einer Wohnungsbaugesellschaft. Es sei aber auch kein Problem, das Vorhaben wieder aufzugreifen, sollte sich das ändern. Jannis Gaus (SPD) regte an, die bereits errichteten Gebäude in eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft zu überführen. Der Rat beschloss letztlich auf Gaus’ Antrag, das Thema auf die nächste Sitzung zu vertagen.

    Von Ron Niebuhr

    Aller Zeitung Online 29.09.2017

  • Tankumsee: 250 Besucher bei Taufgottesdienst

    Mit Wasser aus dem Tankumsee wurden am Samstagnachmittag 20 Täuflinge der Kirchengemeinden Ribbesbüttel-Rötgesbüttel getauft. Zu dem Gottesdienst unter freiem Himmel kamen 250 Besucher.

    Einen Gottesdienst unter freiem Himmel feierten am Samstagnachmittag am Tankumsee gut 250 Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Für 20 von ihnen war er etwas ganz Besonderes: Sie ließen sich von den Pastoren Julia Kettler und Michael Bausmann taufen – im See!

    „Das ist eine sehr ursprüngliche Art. Ungefähr so muss es gewesen sein, als sich die ersten Christen taufen ließen“, sagte Bausmann. Wohl 3000 Menschen versammelten sich damals. Am Tankumsee waren es jetzt zwar etwas weniger, aber dennoch eine stolze Zahl. „Ich habe nicht nachgezählt, aber wir sind vielleicht 250 heute. Das ist große Klasse“, freute sich Pastor Bausmann.

    Darunter 20 Täuflinge. Und zwar keineswegs nur Säuglinge, sondern auch Kinder und sogar ein paar Konfirmanden und ihre jüngeren Geschwister. Alle stiegen nacheinander mit ihren Eltern und Paten zusammen zu Bausmann und seiner Kollegin Kettler hinab ins witterungsbedingt doch recht kühle Nass des Tankumsees. Dort empfingen sie durch die Pastoren mit Wasser des Sees ihre Taufe. „Sie macht uns zu Söhnen und Töchtern Gottes. Sie ist die Adoption durch Gott“, sagte Kettler. Die Erinnerung an die Taufe gebe Halt in schweren Zeiten. Das Wasser stehe für Gottes lebensspendende Kraft, erklärte die Pastorin.

    Den Taufgottesdienst auf der Wiese nahe der Wasserrutsche feierten die Kirchengemeinden Ribbesbüttel-Rötgesbüttel und Meine gemeinsam nun schon zum zweiten Mal. „Die besondere Atmosphäre am See macht ihn so attraktiv für viele Familien“, sagte Bausmann. Die Kirchenband aus Ribbesbüttel und der Posaunenchor aus Meine trugen mit ihrem Spiel wesentlich dazu bei. Von der Mückenplage am See blieben die Besucher verschont: „Wir können dankbar sein für den starken Wind. Er vertreibt die Mücken“, sagte Bausmann.

    Von Ron Niebuhr

    Aller Zeitung Online 21.08.2017

  • Ribbesbüttel/Rötgesbüttel

    Wir bütteln gemeinsam“ oder „Gemeinsames Wir nach der B 4“? Darüber werden sich die Politiker aus Ribbesbüttel und Rötgesbüttel jetzt ein paar Tage intensiv Gedanken machen, denn für den Antrag auf Aufnahme der frisch installierten Dorfregion ins Dorferneuerungsprogramm braucht es ein griffiges Motto.

    „Und am besten auch ein Logo, das gibt Punkte“, gab Holger Broja vom Amt für Landentwicklung den beiden Gemeinderäten beim Antrags-Workshop als Hausaufgaben mit. Drei Stunden lang waren er und Volker Warnecke vom gleichnamigen Planungsbüro mit den Räten den Antrag Schritt für Schritt durchgegangen, hatten Schwächen und Stärken, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Gemeinden herausgearbeitet.

    Klammer für die Dorfregion ist die Infrastruktur. Die neue B 4-Trasse wird gravierende Auswirkungen auf die Ortsdurchfahrten Rötgesbüttel und Ausbüttel haben. „Und wegen des Umleitungsverkehrs bei kaputter Schranke auch auf Ribbesbüttel“, ergänzte Rötgesbüttels Bürgermeister Hermann Schölkmann. Schon bei der Anbindung der Dörfer an Gifhorn, Braunschweig und Wolfsburg durch Nahverkehr hapert es, von einer Vernetzung der Dörfer untereinander ganz zu schweigen. „Deshalb muss in diesen Antrag ein Radweg von Druffelbeck nach Rötgesbüttel zum Bahnhof“, meinte Hans-Werner Buske (Ribbesbüttel). „Schreiben Sie so viele Projekte wie möglich in den Antrag“, ermunterte Warnecke, „je mehr desto besser.“

    Buskes Ratskollegin Hella Klinge verwies darauf, dass zwar durch die Verlegung der B 4 die enorme Verkehrsbelastung entfällt, „aber es gibt ja womöglich auch negative Auswirkungen, zum Beispiel für die Gewerbebetriebe“. Auch Tourismus, Klimaschutz, soziales Leben und Denkmalschutz sind Themen der Dorferneuerung. Eine Woche lang haben die beiden Räte nun Zeit, den Antrags-Entwurf Warneckes mit konkreten Punkten zu füttern. Denn „am 1. August muss der Antrag beim Landwirtschafts-Ministerium vorliegen, viel Zeit haben wir also nicht“, so Broja.

    Von Christina Rudert

    Aller Zeitung Online 08.07.2017