Hier sind alle Artikel mit der Verschlagwortung Vollbüttel aufgeführt.
  • Verein Stark für Tiere sucht ein neues Zuhause für neun Kaninchen

    Vorbesitzer hielt sieben Tiere in einem Käfig – Jetzt sind Vierbeiner kastriert und durchgeimpft

    Vollbüttel.Balou und Kalle, Papa Paulchen, Mama Carla und ihre fünf Kinder suchen ein Zuhause. Die neun Kaninchen sind vorübergehend bei Jennifer Breit in Vollbüttel, bei Lara Böse in Schwülper und in einer Pflegestelle in Meinersen untergekommen, sollen aber möglichst schnell eine dauerhafte Heimat finden. Der Vollbütteler Verein Stark für Tiere möchte sie gerne vermitteln.

    „Papa Paulchen und Mama Carla haben wir aus einer schlechten Haltung übernommen“, sagt Vereinsvorsitzende Jennifer Breit. „Sie hatten zwei Würfe: drei Jungen, die ungefähr zehn oder elf Wochen alt waren, und zwei ganz Kleine, die noch die Augen zu hatten.“ Alle sieben hockten zusammen in einem gerade mal einen Meter langen Käfig. Balou und Kalle hatten eine Halterin, die nicht bereit war, die Tierarztrechnung zu bezahlen. „Sie hat sie einfach beim Tierarzt gelassen“, berichtet Jennifer Breit.

    Alle neun Kaninchen sind kastriert und durchgeimpft gegen Myxomatose sowie die Chinaseuchen RHD und RHD 2, „bis auf Carla sind alles Böckchen“, sagt Jennifer Breit. Nur Paulchen wird einzeln vermittelt, die anderen sollen zu zweit oder dritt umziehen, „weil sie sich so heiß und innig lieben“. Und sie brauchen ein Zuhause mit viel Platz: „Ein großer Garten ist wichtig.“

    Jennifer Breit hatte alle Kaninchen online inseriert. „Es hat sich niemand gemeldet, der sie haben wollte. Nur einer hat gefragt, ob er uns seine Kaninchen nicht auch noch bringen könnte – er wolle in Urlaub fahren und sie danach auch nicht wieder haben“, schüttelt die Vollbüttelerin den Kopf. „Unglaublich.“

    Der Verein hat die Kosten von 60 Euro pro Tier für die Kastration und weiteren 35 Euro pro Impfung übernommen und gibt die Tiere jetzt gegen eine Schutzgebühr von 45 Euro ab. „Wir sehen uns vorher die Situation vor Ort an, und wir schließen einen Schutzvertrag“, erklärt Jennifer Breit. „Außerdem beraten wir gerne, zum Beispiel über das richtige Futter.“ Trockenfutter kommt in keinen Napf, zur artgerechten Ernährung der Kaninchen gehören Gras, Heu und frisches Gemüse.

    Wer gerne Kaninchen übernehmen möchte oder Fragen hat, erreicht Jennifer Breit unter Tel. 05373-3090023 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. tru

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    Kaninchen suchen ein Zuhause: Lara Böse hofft, dass sich liebevolle Familien für die kleinen Hopser finden. privat

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    Jennifer Breit mit einem der Kaninchen: Der Verein Stark für Tiere sucht für neun Kaninchen ein Zuhause. privat

    AZ 14.07.2018

  • Kultige Möchtegern-Gauner: Kinomuseum feiert die Olsenbande

    Vollbüttel: Dokumentation des Fanclubs zeigt Rettungsaktion für Original-Stellwerk aus dem Film von 1975

    Vollbüttel.Die Olsenbande ist Kult. Das Vollbütteler Kinomuseum zelebriert ihn 50 Jahre nach dem ersten Film um die Möchtegern-Gauner Egon, Benny und Kjeld. Im Freiluftkino ist der Streifen „Die Olsenbande stellt die Weichen“ zu sehen. Passend dazu zeigte das Museum jetzt eine filmische Dokumentation.

    Mit der veranschaulichte Paul Wenzel, der fürs Fernsehen als Cutter arbeitet, eine ungewöhnliche Rettungsaktion des Olsenbanden Fanclubs Deutschland und seines dänischen Pendants. Gemeinsam bewahrten die Clubs einen Originalschauplatz des Films von 1975 vor dem Abriss: das Stellwerk. Die Anlage mit dem „architektonisch einmaligen“ Turm aus dem Jahr 1909 sollte einer Modernisierung zum Opfer fallen. „Den Abriss konnten wir unmöglich zulassen“, sagte Wenzel. Die Idee: den Turm versetzten! Doch wohin?

    „Wir haben Eisenbahnmuseen angeschrieben. Das Interesse war riesig“, erinnerte sich Wenzel an die zwei Jahre zurückliegende Aktion. Den Zuschlag erhielt letztlich das Museum Gedser Remise. Dank privater Spenden sowie Zuschüssen aus Stiftungen in Höhe von insgesamt 1,5 Millionen Kronen (rund 200.000 Euro) war es möglich, den Turm zu versetzen: „Erst mit einem Kran über Oberleitungen hinweg auf einen Tieflader und zum Hafen, dann mit einem Schiff über die Ostsee und wieder mit einem Tieflader bis zum Museum“, erzählte Wenzel. Das ganze Unterfangen hat er gefilmt.

    Heraus kam nach einem halben Jahr Nachbearbeitung ein „semiprofessioneller Dokumentarfilm“, dessen Bluray- und DVD-Erlöse ins nächste Projekt fließen: „Wir möchten das Nebengebäude des Turmes nachbauen. Das Original war leider zu baufällig, um es zu retten“, sagte Wenzel, der zusammen mit Clubkamerad Steffen Paatz nach Vollbüttel kam. Den Kontakt zum Kinomuseum stellte Bernd Riechers her: „Wir sind total glücklich, den Fanclub hier zu haben und diesen besonderen Film zu erleben“, sagte er. rn

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    Spannende Doku: Paul Wenzel zeigte in Vollbüttel seinen Film zum Transport des Olsenbande-Stellwerkes. Ron Niebuhr

    AZ 12.07.2018

  • Kinder basteln sich ein richtiges Radio

    Beim Ferienspaß im Kinomuseum Vollbüttel entstehen funktionstüchtige Geräte.

    Von Daniela Burucker

    Vollbüttel. Es sieht aus wie das gute alte Kofferradio- nur deutlich kleiner. Zudem ist das Gehäuse aus Pappe statt aus Plastik wie in den 1970er Jahren. Beim Ferienspaßprogramm der Samtgemeinde Isenbüttel bauten sieben Kinder zwischen neun und elf Jahren im Kinomuseum unter Anleitung mit Museumsdirektor Peter Schade-Didschies aus elektronischen Bausätzen ihre eigenen Radios.

    Das war anfangs sehr fummelig. „Wir bestücken die Platinen mit Kabeln“, erklärte Michael Volckmar von der Jugendpflege. „Das ist ganz schön kniffelig“, sagte Lara Marlen Ramme aus Wasbüttel. „lch hoffe man kann damit Radio Bollerwagen empfangen.“ Der Sender, der häufig Ballermann-Musik spielt, ist Laras Favorit „Wir haben zuhause bereits fünf Radios, aber das hier kommt in mein Zimmer. Bevor Lara und die anderen an den Knöpfen drehen und dem Radio Musik entlocken konnte, war noch allerhand zu tun.

    Die Arbeitsschritte mit dem Lötkolben übernahm der Museumschef selbst, während die jungen Techniker kurz pausierten. Beim Einbau der beiden Lautsprecher und Empfänger sowie beim Anbringen der Knöpfe waren wieder alle dabei. Erst blätterten sie hastig in der Gebrauchsanleitung, dann hantierten sie geschickt mit Zangen und Schraubendrehern.

    „Dieses Angebot hat schon in der Vergangenheit großen Anklang gefunden und war auch dieses Mal ganz schnell ausgebucht“, berichtete Volckmar.

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    Peter Schade-Didschies (rechts) und Michael Volckmar unterstützen die Kinder beim Bau Ihrer Radios.     FOTO: Daniela Burucker

    GR 10.07.2018

  • Er macht’s noch einmal:Steffen Heuke wieder König

    Vorjahressieger holt sich in Vollbüttel erneut den Titel

    Vollbüttel.Hoch her ging es am Wochenende in Vollbüttel. Denn dort war wieder Schützenfest angesagt. Klar, dass die Vollbütteler auch Majestäten ausriefen. Vorjahressieger Steffen Heuke konnte wohl nicht genug davon bekommen, drum führt er die Riege noch eine Saison als Großer König an.

    Schießsportleiter Frank Holste übernahm am Samstagnachmittag unterstützt von seinem Stellvertreter Steffen Heuke die Proklamation. Neue Majestäten sind Leon Holste (Kleiner Juniorenkönig) und Leon Plagge (Großer Juniorenkönig) sowie Florian Harke (Kleiner König) und Steffen Heuke (Großer König).

    Für letzteren hat übrigens Donald Lüchau, der gestern zum Schwarzen König ernannt wurde, eine neue Kette gestiftet. Die Königsscheibe hat Rosi Knupper gemalt.

    Bereits am Freitag hatten die Schützen ihre neuen Nachwuchsmajestäten gekrönt: Phillip Plättner (Kleiner Kinderkönig) und Mina Wulfes (Große Kinderkönigin). Für sie hatte Familie Pfeil eine neue Kette gespendet. Die Kinderkönige feierte Vollbüttel mit Freifahrten für alle Kinder im Autoscooter und auf dem Karussell, die Junioren- und Erwachsenenmajestäten mit Ehrentänzen zur Musik der Kulttruppe Krach und Kaos.

    Bereits die Disco am Freitagabend lief super: „Das Zelt war gut voll, wir haben gut Spaß gehabt. Es war richtig klasse“, sagte Vorsitzender Lukas Pfeil. Am Samstagabend rockten die Steigerwaldrebellen das Festzelt. Und auch das Katerfrühstück gestern Vormittag kam an im Dorf. Nicht zuletzt weil Müdens Dampferband alle musikalisch auf Trab hielt und Settchen & Bawettchen sowie die Schützenjugend um Andrea Köller mit tollen Showeinlagen die Besucher zu begeistern wussten. rn

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    Majestäten ernannt: Als Höhepunkt eines tollen Festwochenendes riefen Vollbüttels Schützen die neuen Würdenträger aus. Ron Niebuhr

    AZ 09.07.2018

  • Noch ’ne Vollsperrung: Auch auf der L 320 läuft nichts mehr

    Straße bekommt zwischen B 4 und Leiferde eine Splittdecke zur Oberflächenbehandlung

    Ribbesbüttel/Leiferde.Eine Vollsperrung kommt selten allein: Ab Montag, 9. Juli, ist auch die L 320 zwischen der B 4 bei Ausbüttel und Leiferde dicht. Die Umleitung läuft nun praktisch umgekehrt zu der des Kreiselbaus auf der B 188.

    Auf der gesamten Strecke nimmt die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr eine Oberflächenbehandlung mit vollflächigem Splitt vor – nur vor der Einmündung kommt eine neue Deckschicht. Henning Schwägermann sagt: „Die Baumaßnahme soll am 17. Juli wieder beendet sein.“ Von da an gilt erst einmal Tempo 40, weil die kommenden Wochen darauf der Verkehr den Splitt festfahren wird. Mitte August, spätestens aber vor Ende der Ferien, werde die L 320 noch einmal für etwa einen Tag gesperrt, um restlichen Splitt abzufegen und die Markierungen aufzubringen.

    Die Umleitung für den Verkehr in Richtung Osten führt ab Leiferde zum neuen Kreisel zur B 188, weiter zur B 4 und dann nach Ausbüttel – für den Verkehr in Richtung Westen umgekehrt.

    Die VLG weist darauf hin, dass sich bei den Buslinien 111 und 157 nichts ändert. „Die Busse fahren mit Ausnahmegenehmigung ohne Umleitung und dürfen den gesperrten Abschnitt befahren.“

    Die Arbeitsschutzrichtlinien hätten sich geändert und räumten der Sicherheit der Straßenbauer ein höheres Gewicht ein, so Schwägermann. „Deshalb haben wir jetzt mehr Vollsperrungen.“ Dafür gehe es auf den Baustellen schneller voran, als wenn der Verkehr noch vorbei fährt.

    Dass sich die Straßenbaumaßnahmen in den Ferien ballten, ist laut Schwägermann kein Wunder.

    VW habe berechnet, dass durch die Werksferien 70 Prozent weniger Fahrzeuge auf den Straßen in der Region unterwegs seien. rtm

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    Ab Montag: Auch die L 320 wird gesperrt. Sebastian Preuß

    AZ 07.07.2018

  • Neues Bauland: Im Osten könnte Ribbesbüttel weiter wachsen

    Planer stellt Bauausschuss ersten Entwurf für Fortschreibung des Flächennutzungsplans vor

    Ribbesbüttel.Wie und vor allem wo sollen sich Baugebiete in der Gemeinde Ribbesbüttel entwickeln? Volkmar Bolze vom Planungsbüro Dr. Schwerdt stellte am Dienstagabend im Umwelt-, Bau- und Wegeausschuss gemeinsam mit Gunnar Windmüller vom Bauamt der Samtgemeinde einen ersten Entwurf vor.

    „Ziel ist die Fortschreibung des Flächennutzungsplans“, erklärte Bolze. Unter anderem Bürgermeister Heinrich Stieghahn (CDU) betonte ausdrücklich: „Wir haben über Generationen hin kein Bauland gehabt, so dass viele junge Leute das Dorf verlassen haben.“ Dabei sei es auch für die Arbeit in den Vereinen dringend nötig, diese Menschen im Ort zu halten.

    Der Ausschuss war sich einig, dass die Wiese im Dorfkern Ribbesbüttels nicht bebaut werden soll. Als „komfortable Fläche“ bezeichnete Bolze hingegen die Ländereien östlich des Dorfs, „da haben Sie eine offene Flanke, die nach Bedarf erschlossen werden kann“. Hans-Werner Buske (CDU) schlug vor, „lieber in Richtung Rötgesbüttel zu bauen“. Sein Argument war der Bahnhof, „wir gehören zu einer Kirchengemeinde“, und seine Vision sei eine Sporthalle für beide Orte.

    Andreas Guth (SPD) fragte nach der Fläche zwischen Ortholz und Tierheim. „Wohnbebauung dort würde einen dörflichen Eindruck schaffen und dazu führen, dass Autos langsamer fahren.“ Bolze war skeptisch: „Dort müsste vermutlich ein Lärmschutzwall hin.“ In diesem Zusammenhang kam die Frage nach der Zukunft des Tierheims, Buske schlug vor: „Zwischen Ausbüttel Siedlung und dem Wertstoffhof wäre doch eine gute Fläche.“

    Für Vollbüttel schlug Bolze vor, den Ort Richtung Druffelbeck zu entwickeln. Auch die Flächen zwischen Raiffeisenstraße und Friedhof könnten langfristig bebaut werden, so Bolze. Buske äußerte die Idee, die Einmündung der Hauptstraße auf die Peiner Landstraße mit einem Kreisel zu entschärfen und die Tankstelle auf die nördliche Seite der Landesstraße zu verlegen. tru

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    Langfristig günstige Flächen für Baulandentwicklung: Am südöstlichen Dorfrand könnte Ribbesbüttel weiter wachsen. Christina Rudert

    AZ 28.06.2018

  • Nächste Baustelle: Peiner Landstraße wird ab 9. Juli gesperrt

    Ribbesbüttel.Die geplagten Vollbütteler und Ribbesbütteler stehen vor der nächsten Verkehrs-Belastung: Michael Kraft (CDU), Vorsitzender des Umwelt-, Bau- und Wegeausschusses, teilte mit, dass die Peiner Landstraße von Montag, 9. Juli, bis Mitte August komplett gesperrt wird, weil sie saniert werden soll. „Das Ganze soll in vier Bauabschnitten passieren“, zählte er die Phasen auf: „Angefangen wird im Westen, zuerst ist der Abschnitt Leiferde bis Vollbüttel dran.“ Dann folgt die Strecke von Vollbüttel nach Ribbesbüttel, anschließend die Strecke Ribbesbüttel bis Ausbüttel, und zum guten Schluss werden die letzten 200 Meter von Ausbüttel zur Kreuzung mit der B 4 gemacht.

    Im Ausschuss stellte sich die Frage, wie man verhindern könne, dass der Umleitungsverkehr sich seinen Weg über Druffelbeck sucht. „Darauf werden wir die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Wolfenbüttel ausdrücklich hinweisen müssen“, betonte Bürgermeister Heinrich Stieghahn.

    Christian Wrede (CDU) merkte an, dass die letzte Sanierung gerade erst sieben Jahre her sei. „Die ist dann wohl nicht ordentlich gemacht – so etwas sollte doch eigentlich länger halten.“ tru

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    AZ 28.06.2018

  • Kommt Rasenmähverbund?
    Einige sind noch skeptisch

    Nicht alle Mitgliedsgemeinden finden die Idee gut

    Isenbüttel.Ein zentraler Bauhof für alle Mitgliedsgemeinden erscheint wenig sinnvoll. Einzelne Aufgaben aber könnten sehr wohl zentralisiert werden. Zum Beispiel die Rasenpflege auf Sportplätzen. Das allerdings stieß nicht bei allen Mitgliedern des Samtgemeinderats auf besonders viel Gegenliebe.

    Es gehe um eine Gesamtfläche von 18,5 Hektar, sagte Bauamtsleiter André Schulz. Die setze sich im Wesentlichen zusammen aus den Sportplätzen der Gemeinden Isenbüttel, Ribbesbüttel und Wasbüttel sowie dem Parkplatz am Freibad in Edesbüttel und dem Bolzplatz an der Calberlaher Sporthalle. Letztere Flächen gehören beide der Samtgemeinde. Die Gemeinde Calberlah sieht keinen Bedarf, dem Rasenmäher-Verbund beizutreten. Sie hat ausreichend Gerätschaften und Mitarbeiter, um die Grünpflege selbst zu leisten.

    Hans-Werner Buske (CDU) wunderte sich, dass aus Ribbesbüttel Bedarf bekundet worden sei, denn Sparpotential sei nicht zu erkennen. „Bei uns ist die Sportplatzpflege nämlich Sache der Sportvereine. Warum sollten wir jetzt dafür aufkommen?“ Und überhaupt hafte dem Vorhaben „so ein Geschmäckle nach Einheitsgemeinde an“, sagte Buske. Aus Wasbüttel dagegen kam Lob für den geplanten Verbund: „Das ist kein Vorgriff auf eine Einheitsgemeinde, sondern eine sinnvolle Sache. Wir hören endlich mit dem Gewurschtel auf und kriegen einen sauberen Schnitt“, sagte Hartmut Jonas (Grüne).

    Angeschafft werden soll dafür ein straßenverkehrstaugliches Rasenmähgerät, sagte Schulz. Denn das muss immerhin 86 Kilometer zurücklegen, um alle Fläche zu erreichen und zu mähen.

    Der Samtgemeinderat sprach sich bei sechs Enthaltungen dafür aus, den Rasenmäh-Verbund auf den Weg zu bringen, sofern auch die fraglichen Mitgliedsgemeinden zustimmen. rn

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    Rasenpflege zentralisieren? Die Samtgemeinde hat angeboten, große Flächen der Mitgliedsgemeinden – etwa die Sportplätze – zu mähen. Ron Niebuhr

    AZ 26.06.2018

  • Waldbrand-Ausbreitung verhindern

    Gemeinsame Übung der Feuerwehren aus Allenbüttel, Calberlah, Isenbüttel, Wasbüttel und Ribbesbüttel

    Vollbüttel.„Die Kolonnenfahrt hat ja schon mal ganz gut geklappt“, stellte Übungsleiter Thomas Stahl am Donnerstagabend fest, als die fünf Einsatzfahrzeuge der Ortsfeuerwehren Allenbüttel, Calberlah, Isenbüttel, Wasbüttel und Ribbesbüttel mit insgesamt 47 Einsatzkräften am angenommenen Einsatzort westlich von Vollbüttel eingetroffen waren.

    Dort galt es laut Übungsplan für den Löschzug, eine Wasserversorgung über eine 400 Meter lange Wegstrecke aufzubauen und mit einer Riegelstellung die Ausbreitung eines Waldbrandes zu verhindern.

    Für den Erstangriff rückten die Tanklöschfahrzeuge aus Isenbüttel und Calberlah vor. Mit den 4300 Litern Wasser aus den beiden Tanks konnten die drei Löschtrupps die Zeit überbrücken, bis das Wasser aus dem Beregnungsbrunnen des ansässigen Gartenbaubetriebs zur Verfügung stand.

    Die Ribbesbütteler hatten mit ihrer Pumpe und den ersten Schlauchmetern ihren Einsatzort direkt am Brunnen. Wasbüttels Fahrzeug hat 1200 Meter bereits zusammengekoppelten B-Schlauch geladen, der von dem im Schritttempo fahrenden Wagen nach und nach abgerollt wurde. Und die Allenbütteler sorgten dafür, dass das ankommende Wasser auf die drei Schläuche der Löschtrupps verteilt wurde.

    Schnell stellte sich heraus, dass der Beregnungsbrunnen im Ernstfall nicht genügend Wasser hergegeben hätte. Gemeindebrandmeister Björn Kölsch, der die Übung beobachtete, erklärte: „Hier in der Gegend stehen im Ernstfall weder offene Gewässer noch Löschbrunnen zur Verfügung. Mit 300 Litern Wasser pro Minute aus dem Beregnungsbrunnen kommen wir aber nicht weit – es muss hier also etwas getan werden.“

    Mit der Kommunikation zwischen den Gruppenführern der Ortswehren waren sowohl Kölsch als auch Stahl zufrieden. „Es dauert etwa eine Stunde, bis unser Wagen nach so einer Übung oder einem Einsatz wieder eingeräumt ist“, berichtete Ortsbrandmeister Jens Zirbes – der neu angeschaffte Schlauchwickler kam zum ersten Mal zum Einsatz. „Der erleichtert das sehr“, stellte Kölsch fest, musste doch bislang jeder Schlauch auf dem Boden liegend per Hand aufgerollt werden. Für die Schlauchleitung gab es ein Extra-Lob vom Übungsleiter: „Die Schläuche lagen alle so, dass im Einsatzfall ein Fahrzeug daran vorbei gekommen wäre. tru

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    Erst in Kolonne fahren, dann Wasser über eine lange Wegstrecke heranführen: Der Löschzug Isenbüttel mit 47 Einsatzkräften aus fünf Ortswehren übte am Donnerstagabend. Christina Rudert

    AZ 16.06.2018

  • Poetry Slam, Songs und Improvisationstheater mit Wortspiel

    Poetry Slam, Singer-Songwriting und Improvisations-Theater trafen in Vollbüttel am Samstagabend in der Gruppe Wortspiel aufeinander. Denn das Sportwochenende des MTV Vollbüttel weiß nun schon seit ein paar Jahren auch kulturell zu gefallen. Mehr als 200 Zuschauer hatten Spaß daran.

    2016 beim ersten Auftritt in Vollbüttel war sie noch ein Geheimtipp, inzwischen ist die Gruppe international gefragt. Insofern freute es MTV-Chef Kai Rinkel ganz besonders, dass es glückte, das 14-beinige Sextett – eine Frau, vier Männer und ein Hund – erneut auf die Bühne zwischen Kinomuseum und Raiffeisengebäude zu lotsen. Apropos Bühne: „Die alte ist ja abgerissen worden. Mit der neuen sind wir volles Risiko gegangen“, sagte Rinkel. Es handelte sich um früher im Vollbütteler Saal genutzte und in Ribbesbüttel eingelagerte Elemente – insgesamt 18 Quadratmeter. Obwohl ungewiss war, ob es sonnig bleiben würde, „haben wir die Bühne draußen aufgebaut“, sagte Rinkel. Der Mut zahlte sich aus, denn das Wetter hielt. So erlebten die Besucher den tollen Abend mit Wortspiel im Freien.

    Mitch und Hund (Autor/Poetry), Fabian (Singer/Songwriter), Jan und Jürgen (Impro-Theater 12 Meter Hase) gaben wie schon 2016 Vollgas. Neu an Bord war Lena (Poetry Slam). Wie üblich bezogen sie ihr Publikum immer wieder mit ein, sei es mit Liedvorschlägen („Ode an die Freude“), Gedichtvorträgen („Zicke zacke Hühnerkacke“) oder als Kanon („Yeah, yeah!“ – „Oh, oh, oh!“). Dazwischen streuten sie eigene Beiträge ein. Fabian etwa gab den „postmodernen Trabadour“ mit Versen wie „Baby, Baby, das ist zum Verlieben schön: Der Himmel und ich und deine Augen sind blau“. Im Anschluss spielte die Band Crash Boom Bang um den Volbütteler Gunther Lorch. rn

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    Wieder ein Hit: Die Gruppe Wortspiel gastierte erneut in Vollbüttel. Gut 200 Zuschauer hatten viel Spaß daran. Ron Niebuhr

    AZ 12.06.2018

  • Sportliche Shows und Partyspaß beim Vollbütteler Sportwochenende

    Volles Programm mit Spiel ohne Grenzen, Fahrradrallye und Tombola – 300 Gäste bei Disco im Raiffeisengebäude

    Vollbüttel.Mit der Dorfmeisterschaft im Quidditch (AZ berichtete) erlebte das Vollbütteler Sportwochenende einen bemerkenswerten Höhepunkt. Das umfangreiche Programm erschöpfte sich darin aber noch lange nicht. Es folgte eine Reihe weiterer tollen Aktionen, etwa ein Spiel ohne Grenzen.

    „Alles gut, wir sind glücklich“, fasste MTV-Chef Kai Rinkel das mit Events zum Mitmachen und Mitfiebern randvoll bestückte Sportwochenende zusammen. Die Tischtennis-Show etwa am Samstag war der Hammer: „Das war so was von genial, was die mit Schläger und Ball drauf hatten. Absolut irre.“ Sogar mit Kopf und Füßen lupften sie die kleinen weißen Bälle sauber übers Netz. Und zwar selbst dann noch, wenn sich die Platte im Kreis drehte.

    Auch die Neuauflage des Sommerbiathlon am Freitagabend lief rund. „Es ist nach wie vor beliebt im Dorf“, freute sich Rinkel. Und zur Disco mit DJ Soundmaster steuerten rund 300 Partyfreunde das Raiffeisengebäude an. „Wir haben wohl so viel Umsatz gemacht wie noch nie“, erzählte Rinkel.

    Am Sonntagvormittag startete der MTV mit seinen Gästen zur Fahrradrallye, nachmittags konnten sich die Kinder schminken lassen, während das Eltern-Kind-Turnen zeigte, warum seine Übungsstunden so viel Laune machen. Abends verteilte der MTV als Finale die Preise der großen Tombola.

    Zuvor legten sich die Vollbütteler noch beim Spiel ohne Grenzen ins Zeug. Dabei stellten sich vier Teams mit je sechs Akteuren – Feuerwehr, MTV, Gemeinderat, Schützen, Bewegungsgruppe und Jugendclub – lustigen Disziplinen wie Mülltonnen-Rennen, Fische füttern und Nase-Kopf-Knie. rn

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    Lustiger Mehrkampf: Der MTV Vollbüttel rief beim Sportwochenende auch wieder zum Spiel ohne Grenzen auf. Ron Niebuhr

    AZ 12.06.2018

  • Wer den Schnatz stibitzt, gewinnt: Dorfmeisterschaften im Quidditch

    Sportwochenende des MTV Vollbüttel kommt im Harry-Potter-Style daher – Sechs Mannschaften gehen an den Start

    Von Ron Niebuhr

    Vollbüttel.Im Harry-Potter-Style kam Vollbüttels Sportwochenende in dieser Saison daher. Denn der MTV als Veranstalter holte die Braunschweiger Broomicorns an Bord – das Quidditch-Top-Team schlechthin aus der Region. Gemeinsam trugen sie die Dorfmeisterschaft aus.

    Quidditch ist ein noch recht junger Sport, der in Anlehnung ans Vorbild aus den Harry-Potter-Romanen seinen Ursprung in den USA fand. „Es ist grob gesagt ein Mix aus Handball, Rugby und Völkerball“, erklärte Olaf Stork vom MTV Vollbüttel. Quidditch spricht bisher vor allem jene an, die mit anderen Ballsportarten wenig bis gar nichts anfangen konnten. Und zwar obwohl es den Spielern viel Konzentration, Geschicklichkeit, Schnelligkeit und auch Ausdauer abverlangt. „Quidditch ist sehr beliebt bei Studenten“, sagte Stork.

    Sechs aus Vollbütteler Straßenzügen rekrutierte Mannschaften mit je sieben Spielern trugen die Dorfmeisterschaft aus. „Es gibt Angreifer, Verteidiger und einen Torwart. Man erkennt sie an den farbigen Stirnbändern“, erläuterte Stork. Mit zwei Bällen verteidigt man die eigenen drei Tore, mit einem versucht man, eines der drei gegnerischen Tore zu treffen. Geworfen und gefangen wird einhändig. Die andere Hand umklammert ständig einen zwischen die Beine geklemmten Besenstil – eine Hommage an Harry Potter.

    Die Spiele entschieden sich auf zwei Arten. Gewinner war, wer nach zehn Minuten Spielzeit mehr Punkte erzielt hatte. Oder wer dem Gegner einen Puschel von der Hose stibitzt hatte, den Schnatz. Auch das war Harry-Potter-Lesern ein Begriff. Spaß konnten aber alle Zuschauer und Akteure haben, selbst wenn die Romanreihe spurlos an ihnen vorübergezogen ist. „Die Regeln allerdings sind unfassbar komplex“, sagte Stork. Umso mehr überraschte es ihn, dass die Teams nahezu fehlerfrei Quidditch spielten. rn

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    Nur scheinbar chaotisch: Der MTV Vollbüttel trug mit den Braunschweiger Broomicorns die Dorfmeisterschaft im Quidditch aus. Ron Niebuhr

    AZ 11.06.2018

  • MTV Vollbüttel holt Harry-Potter-Sport in die reale Welt

    Vollbüttel. Beim Sportwochenende des Vereins wird ein Quidditch-Turnier gespielt. Profis geben Anleitung. Die Mannschaft aus dem Neubaugebiet wird Dorfmeister.

    Von Daniela Burucker

    Vollbüttel. In der Zauberwelt von Harry Potter ist Quidditch die Sportart schlechthin. Statt auf Besen fliegend wie im Film und in der Literatur dargestellt, spielt man diesen Sport mittlerweile auch im realen Leben. Und zwar auf dem grünen Rasen. Wie der Mix aus Hand- und Völkerball sowie Rugby funktioniert, zeigten die Braunschweig Broomicorns beim Sportwochenende des MTV Vollbüttel.

    Das Runde muss ins Runde – so viel war den Zuschauern bei der Präsentation der Quidditch-Bundesliga-Mannschalt schnell klar.

    Allein mit Zuschauen war es für viele Vollbütteler aber nicht getan.

    „Es ist Tradition, dass wir unsere Dorfmeisterschaften beim Sportwochenende stets in einer anderen und möglichst wenig bekannten Sportart austragen“, erklärte Olaf Stork, der das Turnier an der Seite von Vereinsvorsitzenden Kai Rinkel organisiert hatte.

    Im Modus jeder gegen jeden traten sechs Mannschaften zum Wettstreit gegeneinander an. Spielmaterial und Schiedsrichter stellten die Broomicorns, die Teams mit je sieben Spielern die Ortsteile Druffelbeck, Klein Vollbüttel, Über-, Mittel- und Unterdorf sowie das Neubaugebiet

    Beim Turnier ging es sofort zur Sache. Statt auf einen Besen schwangen sich die Spieler auf eine leichte PVC-Stange. Ziel war es, Bälle in die Torringe zu werfen, die von Hütern bewacht wurden.

    In der Endabrechnung bekam die Mannschaft aus dem Neubaugebiet das am besten hin und wurde zum Dorfmeister gekürt.

    Zahlreiche Zuschauer verfolgten das ungewöhnliche Treiben auf dem Spielfeld oder saßen am Raiffeisengebäude zusammen, wo die Folk-Band Wortspiel im Rahmen des Sportwochenendes aufspielte.

     

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    Beim Sportwochenende des MTV Vollbüttel wurde Quidditch gespielt. Statt eines Besens gab es PVC-Stangen. Beim Turnier hieß es jeder gegen jeden. Foto: Daniela Burucker

    GR 11.06.2018

  • Reise nach früher zeigt Filme der 1950er Jahre

    Mit der Matinee unter dem Motto „Reise nach Früher“ setzte das Kinomuseum seine Reihe „Im Rückspiegel“ fort. Bei der Premiere ging es um den Marshall-Plan, diesmal um den Alltag der Menschen in den 1950er Jahren. Das Interesse daran war groß.

    Vollbüttel. Museumsleiter Peter Schade-Didschies veranschaulichte die Situation der Deutschen kurz nach Kriegsende anhand von ein paar Filmen.

    Zeitreise in bewegten Bildern

    Mit dieser Zeitreise in bewegten Bildern rückte er in den Fokus, was mittlerweile fast schon verloren gegangen ist: die Erzählkultur. „Kinder informieren sich heute doch nahezu ausschließlich übers Internet. Dass der Opa mal von früher erzählt, wo gibt es das heute noch?“, bedauerte Schade-Didschies.

    Parallelen zur Gegenwart

    „Nicht vergessen“ etwa rückte den Umgang der Deutschen mit ihren Flüchtlingen nach dem Zweiten Weltkrieg in den Fokus. „Den Film hat Thomas Garzke mitgebracht. Die Parallelen zur Gegenwart sind schon erschreckend“, sagte Schade-Didschies.

    Den englischen Zeichentrickfilm „Der Schuhmacher und der Hutmacher“ widmete der Museumsleiter dem US-Präsidenten Donald Trump. Nach dem Weltkrieg kehrte man sich unter Regie der Engländer und Amerikaner vom Protektionismus ab, unter Trump sind die Amerikaner Vorreiter bei Schutzzöllen. Der Film zeigte, wohin so etwas führt.

    „Müllerstraße 3“ von 1953 entpuppte sich als ein heute noch wertvolles „Lehrstück in Sachen Demokratie“, denn der Film erklärt, wie wichtig es ist, das Wahlrecht wahrzunehmen.

    Jammern auf hohem Niveau

    Und der 1954 ursprünglich zur Verkehrserziehung gedrehte Streifen „Achtung, Bahnübergang!“ zeigte, wie typisch deutsch das Jammern auf hohem Niveau ist. „Das gab es schon damals – keine zehn Jahre nach Kriegsende“, sagte der Museumsleiter. Die Reihe „Im Rückspiegel“ möchte er in loser Folge mit vielen weiteren tollen Filmen fortsetzten.

    Von Ron Niebuhr

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    „Im Rückspiegel": Das Vollbütteler Kinomuseum setzte seine Reihe jetzt mit der Matinee „Reise nach Früher" fort.

    Quelle: Ron Niebuhr

  • Fahrer (62) stirbt nach schwerem Unfall

    Tödlich verletzt wurde ein Autofahrer bei einem Verkehrsunfall am frühen Mittwochmorgen auf der Landesstraße 320 bei Vollbüttel.

    Vollbüttel

    Der 62-jährige aus Lehrte fuhr mit seinem Mercedes von Leiferde nach Ribbesbüttel. Dort überholte er mehrere Fahrzeuge, ehe unmittelbar vor ihm ein Auto ausscherte. Der Lehrter versuchte auszuweichen und kam mit seinem Pkw nach links von der Fahrbahn ab, wo er gegen einen Baum prallte. Hierbei erlitt er tödliche Verletzungen.

    Nur wenig später landete der Notarzt mit dem Rettungshubschrauber Christoph 4 aus Hannover. Dieser konnte jedoch auch nur noch den Tod des Verunfallten feststellen.

    Zur genauen Klärung des Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger aus dem Landkreis Celle hinzugezogen.

    Für die Dauer der Bergungsarbeiten musste die L 320 voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde über Hillerse/Rolfsbüttel und Ribbesbüttel/Rötgesbüttel örtlich umgeleitet. Die Autofahrer wurden durch eine Rundfunkdurchsage hierüber informiert. Dennoch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, da die Landesstraße derzeit als Umleitungsstrecke wegen einer Baustelle auf der Bundesstraße 188 genutzt wird.

    Von unserer Redaktion AZ 02.05.2018

    2018 05 02 AZ VB Fahrer 62 stirbt nach schwerem Unfall big teaser article 

    Unfall bei Vollbüttel: Ein 62-jähriger Autofahrer erlag am Mittwochmorgen seinen schweren Verletzungen.

    Quelle: Sebastian Preuß

  • Leichte Liebeskomödie statt anspruchsvollem Roman

    Die Vollbütteler Autorin Gesa Walkhoff hat unter ihrem Pseudonym Emmi Ruprecht ihren vierten Roman veröffentlicht: Er heißt „Der Schundfilm meines Lebens“. Walkhoff-Kenner werden schmunzelt – weißt die Handlung doch erstaunliche Parallelen zu ihrem eigenen Leben auf.

    Vollbüttel

    Eigentlich will sie anspruchsvolle Drehbücher schreiben – schließlich ist ihr Erstling über eine Gruppe von Menschen, die in Italien auf der Suche nach sich selbst sind, ja auch angenommen worden. Aber nun muss Drehbuchautorin Hanna Wupper aus wirtschaftlichen Gründen doch klein beigeben und eine leichte Liebeskomödie zu Papier bringen. „Der Schundfilm meines Lebens“ heißt der gerade erschienene vierte Roman der Vollbüttelerin Gesa Walkhoff, die unter dem Pseudonym Emmi Ruprecht schreibt.

    Plott lässt Walkhoff-Kenner schmunzeln

    Schon dieser Plott auf den ersten Seiten des Romans lässt Emmi-Ruprecht-Kenner schmunzeln, handelte doch deren erster Roman „Ein Ort in Italien“ genau von dieser Gruppe von Menschen, die in Italien auf der Suche nach sich selbst sind. Wobei Leser der Ruprecht-Romane vermutlich bislang nie den Eindruck hatten, dass sich psychologischer Tiefgang und humorvoller Schreibstil widersprechen müssen.

    Liebeskomödie für die Quoten

    Hier läuft es anders: Fernseh-Produzent Andreas Hansen macht der Drehbuchautorin Hanna Wupper unmissverständlich klar, dass mit „die Psyche erforschenden Filmen“ keine Quotenerfolge zu erzielen sind. Rosamunde Pilcher zieht mehr. „Ich soll romantische Komödien schreiben? Liebesfilme? TV-Schmachtfetzen? Das ist schlimmer, als nicht unterhaltsam zu sein. Das ist vernichtend“, lässt Gesa Walkhoff ihre Romanheldin Hanna Wupper schimpfen.

    Drehbuchautorin lenkt ein

    Aber die Drehbuchautorin lenkt ein und entwickelt eine Story um Sibille, deren intakt geglaubte Ehe in die Brüche geht, als sie ihren Mann mit ihrer besten Freundin erwischt. Macht sich Hanna Wupper anfangs noch über die ihrer Meinung nach völlig unrealistische Handlung lustig, wird ihr nach und nach bewusst, dass ihr Drehbuch erschreckend genau ihre eigene Realität abbildet.

    Der Schundfilm meines Lebens

    „Der Schundfilm meines Lebens“ ist Emmi Ruprechts vierter Roman, erschienen bei epubli als Taschenbuch, und hat 371 Seiten. Für 12,99 Euro ist er sowohl im Internet als auch im Buchhandel erhältlich, außerdem als eBook bei fast allen Online-Buchhändlern für 2,99 Euro. Die ISBN lautet 978-3-7467-1521-6.

    Wer möchte, kann Gesa Walkhoff auch unter www.emmi-ruprecht.de zu einer Lesung ins eigene Wohnzimmer einladen.

    Von Cristina Rudert

    AZ 18.04.2018

    2018 04 18 AZ VB Leichte Liebeskomoedie statt anspruchsvollem Roman big teaser article

    „Der Schundfilm meines Lebens": Die Vollbütteler Autorin Gesa Walkhoff, die unter dem Pseudonym Emmi Rupprecht schreibt, hat ihr viertes Buch veröffentlicht. Quelle: privat

  • Vollbütteler haben die Nase vorn

    Die Schützenvereine der Gemeinde Ribbesbüttel wollten es mal wieder wissen: Wer hat die besten Schießsportler in seinen Reihen? Mannschaften aus Ribbesbüttel und Vollbüttel traten gegen die Gastgeber aus Ausbüttel an. Und der Gemeinderat mischte auch mit.

    Ausbüttel

    „Früher gab es mal ein Samtgemeindepokalschießen. Das ist dann leider irgendwann eingeschlafen“, erinnerte sich Erich Müller, Vorsitzender des Ausbütteler Schützenvereins. Die drei Schützenvereine aus der Gemeinde zogen als Ersatz fürs Samtgemeindepokalschießen einen vergleichbaren Wettbewerb auf Gemeindeebene auf. Und der erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Müller übernahm bei der jüngsten Ausgabe die Leitung, Heinz Plagge die Standaufsicht.

    Die Schützenvereine können nahezu immer davon ausgehen, nicht das Schlusslicht zu sein. Schließlich ist der Gemeinderat mit von der Partie. Dessen Mannschaftsstärke entscheidet stets darüber, wie viele Schützen aus den Vereinen letztlich in die Wertung kommen. „Es ist schön, wie wir mit dem Pokalschießen das Miteinander pflegen“, betonte Müller. Zwischen den drei Vereinen und mit der Gemeinde. Fürs leibliche Wohl sorgten auch diesmal wieder die Gastgeber mit einem Imbiss und Getränken.

    Auf drei Probe- folgten je zehn Wertungsschüsse mit dem Kleinkalibergewehr sitzend aufgelegt. Den Wettbewerb gewannen die Vollbütteler mit 851 Ringen. Es folgten die Ribbesbütteler (836) und die Ausbütteler (822). Die rote Laterne schwangen erwartungsgemäß die Politiker mit 707 Ringen. Die besten Einzelschützen stellten Vollbüttel mit Marion Holste (97 Ringe) sowie Ribbesbüttel mit Katja Köritzer (96) und Ewald Plate (96). Bester Schütze des Gemeinderates war Christian Wrede mit 91 Ringen.

    Von Ron Niebuhr

    AZ 12.04.2018

    2018 04 12 AZ VB Vollbuetteler haben die Nase vorn big teaser article 

    Ausbüttel: Schützenvereine und Gemeinderat traten zum Schießen an.

  • Neue Ausstellung im Kinomuseum Vollbüttel

    „Achtung, Aufnahme!“, heißt es ab sofort im Vollbütteler Kinomuseum. Das Team um Peter Schade-Didschies hat die neue Ausstellung „auf den letzten Drücker“ vollendet. Pünktlich zum Saisonstart war sie am Sonntagvormittag erstmals für das Publikum geöffnet.

    Vollbüttel

    Drei Monate hat das Museum auf die neue Sonderausstellung hingearbeitet. „Und ich denke, sie ist wirklich repräsentativ geworden“, sagte Schade-Didschies mit Blick auf die prall gefüllte Glasvitrine. Neben großen Kameras fanden sich sogar Plätzchen für liebevolle Details, etwa die Nagra III: „Das ist der Rolls Royce unter den Tonbandmaschinen“, sagte Schade-Didschies.

    Der Museumsleiter freute sich, dass Kameras, mit denen er selbst gedreht hat, Einzug in die Ausstellung erhielten: einige Modelle der Arriflex und auch eine Photosonics. Letztere mache bis zu 500 Bilder pro Sekunde, „verzeiht aber keine Fehler. Da ist sie typisch amerikanisch“, scherzte Schade-Didschies. Und das russische Pendant aus dem Hause Krasnogorski sei zwar „sehr laut und ruppig“, liefere aber „unheimlich schöne Bilder“, erzählte er.

    Die Herzstücke der Ausstellung

    Herzstück ist die BR34 des Winkelers Wilhelm Müller. In seinem Nachlass entdeckte das Museum auch dessen alten Presseausweis der Wochenschau. Und ein Einzelbild aus dem Film „Tönende Tasten“: „Ob er den jemals fertig gestellt hat, wissen wir nicht“, sagte Schade-Didschies. Der Museumsleiter hofft übrigens, dass sich jüngere Helfer fürs Museum begeistern lassen: „Man muss den historischen und praktischen Wert alter Technik zu schätzen wissen“, sagte er. Alles andere bringe die Museumsmannschaft Neulingen bei.

    Die Öffnungszeiten

    Mit Ausnahme von Feiertagen ist das Museum sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Sonderöffnungszeiten sind auf Anfrage möglich. Gruppen werden um Anmeldung gebeten unter Telefon 05304-2521.

    Von Ron Niebuhr

    AZ 09.04.2018

    2018 04 09 AZ VB Neue Ausstellung im Kinomuseum Vollbuettel big teaser article

    „Achtung, Aufnahme!": In der großen Glasvitrine im Schauraum des Museums findet sich eine neue Sonderausstellung. Quelle: Ron Niebuhr

  • Landfrauen erfahren Wege aus dem Alltagsstress

    Beim Osterbrunch schaut Kinesiologe Vincent Kirchmann vorbei.

    Vollbüttel. Beim Osterbrunch der Landfrauen im frühlingshaft dekorierten Raiffeisengebäude kamen nicht nur leckere Speisen, sondern auch Wissenswertes über ganzheitliches Heilen auf den Tisch. Nachdem die Frauen aus der altersmäßig bunt gemischten Truppe ihren Appetit gestillt hatten, sprach der ortsansässige Kinesiologe Vincent Kirchmann über Alltagsstress, alternative Behandlungsmethoden und den Weg zur eigenen Mitte. „Er ist mein Nachbar und hat sich spontan bereiterklärt, vor uns zu sprechen“, sagte Anne Seeland, die aus einem vierköpfigen Team die Geschicke der Ortsgruppe lenkt.         Db

    2018 03 26 GR VB ise Osterbrunch Landfrauen Vollbuettel

    Anne Seeland (Vierte von links) und ihre Mitstreiter beim Osterbrunch der Landfrauen im frülingshaft dekorierten

    Raiffeisengebäude.     Foto: Burucker

  • Neuer Bildband: 120 Seiten starke Liebeserklärung an Vollbüttel

    Edgar Brost hat ein Jahr lang Leben, Stimmungen und Momente im Dorf und seinen Ortsteilen fotografiert

    Von Christina Rudert

    Vollbüttel. Eigentlich war das Buch als Abschiedsgeschenk an sich selbst gedacht. „Das wäre schade gewesen, das muss an die Öffentlichkeit“, fanden aber Ribbesbüttels Bürgermeister Heinrich Stieghahn und Verwaltungsleiterin Renate Finke – und baten Edgar Brost, seinen Bildband über Vollbüttel auch zum Verkauf anzubieten.

    33 Jahre hat Brost in Vollbüttel gelebt, demnächst zieht er weg. „Ich wollte Erinnerungen mitnehmen.“ Und da Brost leidenschaftlich gerne fotografiert, hat er sein Dorf samt der Ortsteile ein Jahr lang mit der Kamera durchstreift. Herausgekommen ist eine 120 Seiten dicke Liebeserklärung an Vollbüttel.

    Gewitterstimmung am Nachmittag. Die Tankstelle in der Sonne. Landwirte bei der Getreideernte. Eine Fußballmannschaft, ein Volleyballspiel: „Ich liebe Details“, sagt Brost. „Und die Menschen aus dem Dorf sollten sich wiederfinden.“ Die Fotos – digital aufgenommen – sind so gut wie gar nicht nachbearbeitet, Brost wartet lieber bis zum richtigen Moment, bis die Sonne richtig steht, bis die Wolken diesen zartorangenen Rand haben. Aber auch Schnappschüsse sind dabei, zum Beispiel der froschgrüne Lkw, dessen Front gerade eben auf dem winterlichen Bild mit dem Baum im Mittelpunkt auftaucht. „Das gibt dem Foto erst den richtigen Kick“, findet Brost. Und bei Porträtfotos nutzt er die Möglichkeit der Kamera, Reihenaufnahmen zu machen.

    In den 1970er Jahren hat er mit dem Fotografieren angefangen, damals mit einer analogen Canon AE1 Programm. „Dann kamen der Hausbau und die Kinder.“ Seit 2015 gehört Brost zum Forum für Fotografie in Meinersen, nicht zuletzt wegen der Chance, seine Fotos auch bei Ausstellungen zu präsentieren. „Bilder, die nur auf irgendwelchen Festplatten in Vergessenheit geraten, sind nicht so meins.“

    „Vollbüttel – Das Buch von Edgar Brost“ liegt jetzt im Gemeindebüro. Wer es sich ansehen möchte, kann während der Öffnungszeiten vorbei kommen. Und wer gerne selber ein solches Buch haben möchte, kann es noch bis Ende April bestellen.

    Von Christina Rudert

    AZ 23.03.2018

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    Toller Bildband: Edgar Brost (v.r.) präsentiert Vollbüttel von seinen schönsten Seiten, Renate Finke und Heinrich Stieghahn freuen sich über die bunte Dokumentation.

    Quelle: Christina Rudert