Hier sind alle Artikel mit der Verschlagwortung Vollbüttel aufgeführt.
  • Landfrauen erfahren Wege aus dem Alltagsstress

    Beim Osterbrunch schaut Kinesiologe Vincent Kirchmann vorbei.

    Vollbüttel. Beim Osterbrunch der Landfrauen im frühlingshaft dekorierten Raiffeisengebäude kamen nicht nur leckere Speisen, sondern auch Wissenswertes über ganzheitliches Heilen auf den Tisch. Nachdem die Frauen aus der altersmäßig bunt gemischten Truppe ihren Appetit gestillt hatten, sprach der ortsansässige Kinesiologe Vincent Kirchmann über Alltagsstress, alternative Behandlungsmethoden und den Weg zur eigenen Mitte. „Er ist mein Nachbar und hat sich spontan bereiterklärt, vor uns zu sprechen“, sagte Anne Seeland, die aus einem vierköpfigen Team die Geschicke der Ortsgruppe lenkt.         Db

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    Anne Seeland (Vierte von links) und ihre Mitstreiter beim Osterbrunch der Landfrauen im frülingshaft dekorierten

    Raiffeisengebäude.     Foto: Burucker

  • Neuer Bildband: 120 Seiten starke Liebeserklärung an Vollbüttel

    Edgar Brost hat ein Jahr lang Leben, Stimmungen und Momente im Dorf und seinen Ortsteilen fotografiert

    Von Christina Rudert

    Vollbüttel. Eigentlich war das Buch als Abschiedsgeschenk an sich selbst gedacht. „Das wäre schade gewesen, das muss an die Öffentlichkeit“, fanden aber Ribbesbüttels Bürgermeister Heinrich Stieghahn und Verwaltungsleiterin Renate Finke – und baten Edgar Brost, seinen Bildband über Vollbüttel auch zum Verkauf anzubieten.

    33 Jahre hat Brost in Vollbüttel gelebt, demnächst zieht er weg. „Ich wollte Erinnerungen mitnehmen.“ Und da Brost leidenschaftlich gerne fotografiert, hat er sein Dorf samt der Ortsteile ein Jahr lang mit der Kamera durchstreift. Herausgekommen ist eine 120 Seiten dicke Liebeserklärung an Vollbüttel.

    Gewitterstimmung am Nachmittag. Die Tankstelle in der Sonne. Landwirte bei der Getreideernte. Eine Fußballmannschaft, ein Volleyballspiel: „Ich liebe Details“, sagt Brost. „Und die Menschen aus dem Dorf sollten sich wiederfinden.“ Die Fotos – digital aufgenommen – sind so gut wie gar nicht nachbearbeitet, Brost wartet lieber bis zum richtigen Moment, bis die Sonne richtig steht, bis die Wolken diesen zartorangenen Rand haben. Aber auch Schnappschüsse sind dabei, zum Beispiel der froschgrüne Lkw, dessen Front gerade eben auf dem winterlichen Bild mit dem Baum im Mittelpunkt auftaucht. „Das gibt dem Foto erst den richtigen Kick“, findet Brost. Und bei Porträtfotos nutzt er die Möglichkeit der Kamera, Reihenaufnahmen zu machen.

    In den 1970er Jahren hat er mit dem Fotografieren angefangen, damals mit einer analogen Canon AE1 Programm. „Dann kamen der Hausbau und die Kinder.“ Seit 2015 gehört Brost zum Forum für Fotografie in Meinersen, nicht zuletzt wegen der Chance, seine Fotos auch bei Ausstellungen zu präsentieren. „Bilder, die nur auf irgendwelchen Festplatten in Vergessenheit geraten, sind nicht so meins.“

    „Vollbüttel – Das Buch von Edgar Brost“ liegt jetzt im Gemeindebüro. Wer es sich ansehen möchte, kann während der Öffnungszeiten vorbei kommen. Und wer gerne selber ein solches Buch haben möchte, kann es noch bis Ende April bestellen.

    Von Christina Rudert

    AZ 23.03.2018

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    Toller Bildband: Edgar Brost (v.r.) präsentiert Vollbüttel von seinen schönsten Seiten, Renate Finke und Heinrich Stieghahn freuen sich über die bunte Dokumentation.

    Quelle: Christina Rudert

     

  • Neues Baugebiet „Langen Ehlern“ in Vollbüttel

     ( Quelle: isenbuettel.de )

    Alternativ können Sie auch eine Email mit Ihrer kompletten Anschrift und Telefonnummer an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schreiben. In jedem Fall ist eine schriftliche unverbindliche Bewerbung erforderlich!

    Wenn alles optimal läuft, kann möglicherweise im Jahr 2019 mit den Erschließungsarbeiten begonnen werden. Wann der Verkauf der Bauplätze erfolgt, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden. Ebenso können zur Größe und zum Preis der Grundstücke noch keine Angaben gemacht werden. Dies wird erst kurz vor Verkauf der Grundstücke möglich.

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    Die im Übersichtsplan markierte Fläche zeigt den Bereich der neuen Bauplätze.

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  • Vollbüttel: Unerwarteter Zuspruch bei der Sportnacht

    Vollbüttel.Der Runde Tisch zur Jugendarbeit fand kaum Zuspruch bei Vollbüttels Nachwuchs (AZ berichtete). Da überraschte es sehr, dass sich bei der Sportnacht mit den Betreuern Michael Volckmar und Saskia Zimmermann bereits eine knappe halbe Stunde nach dem Start 20 Jugendliche in der Turnhalle tummelten.

    „Damit habe ich im Leben nicht gerechnet. Ich dachte eigentlich, ich kann spätestens um 22 Uhr das Licht ausmachen und die Halle abschließen, weil eh keiner kommt“, erzählte Volckmar. Dass dann doch so viele Jugendliche vorbeischauten, freute den Betreuer und Kollegin Zimmermann sehr.

    Ein kleines Signal war es zwar, dass Vollbüttels Nachwuchs doch Interesse an Aktionen der Jugendförderung hat. Aber überbewerten durfte man es wohl nicht. Denn neben ein paar Vollbüttelern waren vor allem Ribbesbütteler und Isenbütteler am Start, ja sogar Calberlaher Sportnacht-Stammgäste. „Sie haben Fahrgemeinschaften gebildet, um auch hier dabei zu sein“, berichtete Volckmar.

    Zunächst überließen es Volckmar und Zimmermann komplett den Jugendlichen, womit sie sich auspowerten: Federball, Fußball, Handball, Basketball – alles war möglich. Die Jugendlichen fanden sich in Gruppen zusammen und legten einfach los. „Manche spielen sogar kleine Turniere in Eigenregie“, beobachtete Volckmar. Später am Abend motivierten seine Kollegin und er die Jugendlichen dazu, alle zusammen Turniere in einer Sportart auszutragen.

    Voran gegangen waren der Sportnacht bereits andere Aktionen wie Dart-Turnier, Air-Brush-Tattoos und Nail-Design, um Vollbüttels Jugendtreff wiederzubeleben. Kicker und Spielekonsolen stehen dort ebenfalls bereit. Und jeden Freitag steigt ab 17 Uhr das Kochlabor mit wechselnden selbst zubereiteten Gerichten wie Crêpes, Gyros mit Zaziki oder auch Spaghetti. rn

    AZ 07.02.2018

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    Gut besucht: Die Vollbütteler Sportnacht der Isenbütteler Jugendförderung fand am Samstag großen Zuspruch.  Ron Niebuhr

  • Vollbüttel: Wetter hält Feuerwehr auf Trab

    Drei heftige Hochwasser-Einsätze im vergangenen Jahr – Werben um aktive Mitglieder

    Vollbüttel.Angesichts der Einsätze in der Saison 2017 - und auch der Vorjahre – müsste man inzwischen oft wohl eher von einer Wasserwehr sprechen. Das verdeutlichte Ortsbrandmeister Peter Evers bei der Jahresversammlung.

    Am 13. Mai war Hochwasser im Boldecker Land. Am 22. Juni fiel extremer Regen in der Samtgemeinde Isenbüttel. „Auch in Vollbüttel hat es Keller erwischt. Selbst unser Gerätehaus blieb nicht verschont“, sagte Evers. Und am 26. Juli kam es erneut zu Überschwemmungen. Man war mehr als 24 Stunden im Dauereinsatz. Einige Bürger packten mit an beim Sandsäcke befüllen und schleppen, andere sorgten für Verpflegung - vorbildlich. Mancher aber wollte partout nicht einsehen, dass Straßen unpassierbar waren oder sein Grundstück nicht komplett trocken gelegt wurde.

    Lob fand Evers für die Samtgemeinde: „Alle von uns beantragten Bauarbeiten am Gerätehaus sind erledigt worden.“ Die Tore wurden erneuert, die Windbretter verschiefert und das Betonpflaster vorm Gerätehaus hergerichtet. Weniger schön: „Die Bürokratie nimmt immer weiter überhand“, verwies Evers auf steigenden Arbeitsaufwand im Kommando. „So wird es sicher nicht einfach, Führungskräfte auf Dauer zu halten, geschweige denn, junge Kameraden für solche Aufgaben zu begeistern“, warnte Evers.

    Sieben Mal rückte Vollbüttels Feuerwehr 2017 aus – ein Brand, fünf technische Hilfeleitungen und ein Fehlalarm. Zum Jahreswechsel zählte die Truppe 207 Mitglieder: 36 Aktive, davon zehn Frauen, vier Jugendliche, acht Senioren sowie 159 Förderer und Ehrenmitglieder. „Wir können noch ein paar Mitglieder gebrauchen, die sich bei den Aktiven einreihen“, sagte Evers. Und zusätzliche Förderer seien immer gern gesehen. rn


    AZ 06.02.2018

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    Geehrt und befördert: Vollbüttels Feuerwehr um Peter Evers (l.) und Cathy Rinkel (hinten Mitte) hielt ihre Jahresversammlung ab.  Ron Niebuhr

  • Vollbütteler Schützen wählen Lukas Pfeil zum neuen Vorsitzenden

    Jahresversammlung: Sven Böhnke tritt nicht erneut an – 60 Jahre Mitglied: Ehrung für Erich Schöne

    Vollbüttel.Vorstandswahlen und Ehrungen galt das Hauptaugenmerk der Jahresversammlung des Vollbütteler Schützenvereins. Der bisherige Vorsitzende Sven Böhnke kandidierte nicht erneut. Statt ihm nahm nach einstimmiger Wahl Lukas Pfeil im Chefsessel Platz.

    Vollbüttels Schützen vergeben Vorstandsposten für zwei Jahre. Sven Böhnke, der erst 2016 den Vorsitz übernommen hatte, verzichtete auf die Kandidatur um eine weitere Amtszeit. Er führte persönliche Gründe für seinen Rückzug aus der ersten Reihe des Vereins ins Feld: „Er steckt gerade mitten in der Bauphase“, erklärte sein einstimmig gewählter Nachfolger Lukas Pfeil gegenüber der AZ.

    Dem neuen Chef steht Benjamin Blechinger als Vizevorsitzender zur Seite. Die weiteren gewählten Vorstandsmitglieder sind: Steffen Heuke (Kassierer) mit Sylke Schöne (Stellvertreterin), Frank Holste (Schießsportleiter) mit Steffen Heuke (Stellvertreter), Michaela Pfeil (Schriftführerin) mit Marion Holste (Stellvertreterin), Florian Harke (Jugendleiter) mit Pascal Köhler (Stellvertreter), Silvia Bosse (Damenleiterin) mit Michaela Brandt (Stellvertreter), Matthias Klan (Kommandeur), Sven Böhnke (Zugführer) sowie Boris Rinkel (Fahnenträger) mit Pascal Köhler (Stellvertreter).

    Für 60-jährige Mitgliedschaft wurde Erich Schöne geehrt, für 25-jährige Treue Michaela Pfeil. Der scheidende Vizevorsitzende Gustav Knupper zeichnete Frank Holste mit der Ehrennadel des Kreisschützenverbandes in Bronze aus. Die KSV-Ehrennadel in Silber bekam Sven Böhnke. Besonderes Lob verdienten sich auch Marlis Böhnke für 14 Jahre als Damenleiterin, Danica Scheller für zwölf Jahre als Jugendwartin, Silke Köhler für zehn Jahre als Vize-Damenleiterin sowie allen weiteren ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder. rn

    AZ 01.02.2018

    2018 02 01 AZ VB Schuetzen

    Wahlen und Ehrungen: Vollbüttels Schützen versammelten sich, um einen neuen Vorstand zu formieren und treue Mitglieder auszuzeichnen. Ron Niebuhr

  • Jugendliche nutzen Vollbütteler Treff kaum

    Beim runden Tisch geht es um die Frage, wie viel Zeit die jungen Nutzer haben

    Von Daniela Burucker

    Vollbüttel. Gibt es noch eine Zukunft für den Jugendtreff? Mit dieser Frage beschäftigte sich ein Runder Tisch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung. Von 166 Jugendlichen, die schriftlich dazu eingeladen wurden, nahmen nur drei an der Runde im Treff im Raiffeisengebäude teil. Die Bilanz ist ernüchternd. Seit Ende der Sommerferien ist die durchschnittliche Besucherzahl von 4 auf 1,2 pro Tag gesunken. Meist sitzt Betreuer Michael Volckmar allein mit einem Jugendlichen die Öffnungszeiten ab. Und das trotz Angeboten, wie Kochlabor und Gaudi-Olympiade, die auf Flyern beworben werden - und dann mangels Teilnehmern ins Wasser fallen. Warum das so ist und was man anders machen müsste, damit der Treff voll wird, wollte die Runde um Samtgemeindebürgermeister Hans Friedrich Metzlaff (parteilos) von Niclas Peters und Simon Lang (beide 12) aus Ribbesbüttel sowie von Marie-Therese hören. „Es wäre gut, wenn hier am Wochenende geöffnet wäre“, meinte die Druffelbeckerin. Niclas regte einen Tag der offenen Tür mit den Vereinen im Ort an. Die Jungen bemängelten zudem das fehlende W-LAN. Letzteres soll demnächst zur Verfügung stehen. Hauptproblem scheint die knappe Freizeit der Jugendlichen und deren Engagement in Vereinen und Feuerwehr zu sein. „Wir wollten mit den Treffs eine Alternative schaffen, aber nie in Konkurrenz zu Vereinen treten" erklärte Metzlaff. „Die Politik muss entscheiden, wie es hier weitergeht.“ Beim Ringen um eine Strategie, wie der Treff zu retten sein könnte, soll die Idee von Ratsfrau Hella Klinge aufgegriffen und an den Bushaltestellen mit Flyern für Aktionen wie die Sportnacht am 8. Februar geworben werden.

    GR 27.01.2018

    2018 01 27 GR ise Runder Tisch Jugendtreff Vollbuettel

    Die Erwachsenen waren beim Runden Tisch in Vollbüttel deutlich In der Über-

    zahl. Auch die Nachfrage der Jugendlichen nach einem Treffpunkt ist deutlich

    gesunken.   Foto Daniela Burucker

    HINGEHEN

    Der Jugendtreff öffnet

    mittwochs und freitags von 16 bis 21 Uhr.

    Das Angebot ist für Jugendliche ab etwa zwölf Jahren gedacht. 

  • 26 Grundstücke: Bauausschuss Ribbesbüttel gibt grünes Licht für Wohngebiet „Langen Ehlern“

    Bebauung der 2,4 Hektar großen Fläche soll spätestens 2019 starten – Beratung über Maßnahmen zum Hochwasserschutz

    Vollbüttel.Zur ersten Sitzung dieses Jahres fand sich am Mittwochabend der Bauausschuss der Gemeinde Ribbesbüttel im Raiffeisengebäude zusammen. Der Ausschuss entschied sich einstimmig für eine Bebauung des neuen Wohngebiets „Langen Ehlern“. Außerdem ließ sich der Ausschuss vom Wasserverband Gifhorn über mögliche Baumaßnahmen gegen Hochwasser informieren.

    Das neue Wohngebiet soll auf einer 2,4 Hektar großen Fläche zwischen Franzosenweg im Norden und Steinkamp im Süden entstehen. Der aktuelle Bebauungsplan umfasst 26 Baugrundstücke, weiteres ist jedoch noch offen, beispielsweise ist die Straßenplanung noch nicht fertig. Über die einstimmige Annahme des Aufstellungsbeschlusses freute sich der Ausschussvorsitzende Michael Kraft. Nun gelte es, das Thema weiter voran zu bringen, sodass die Bebauung spätestens 2019 beginnen könne.

    Außerdem berichtete Bürgermeister Heinrich Stieghahn. Um die Schließung des schlecht besuchten Jugendtreffs in Vollbüttel vermeiden zu können und wieder mehr Kinder und Jugendliche zu erreichen, soll nun vermehrt auf die Räumlichkeiten und ihre Öffnungszeiten aufmerksam gemacht werden. Stieghahn berichtete auch von der Erneuerung der Druffelbecker Brücke, die durch Hochwasser unterspült worden war.

    Hochwasser war an diesem Abend auch das Thema von Carmen Otten und Heinrich Wrede vom Wasserverband Gifhorn. In der Vergangenheit hatten Starkregen und gesättigte Böden für Hochwasser und damit verbundene Schäden gesorgt. „Es hat immer mal wieder Extremsituationen gegeben,“ so Diplomingenieurin Carmen Otten. Für zukünftigen Hochwasserschutz sei die Entlastung der bestehenden Kanäle und die Errichtung eines Regenrückhaltebeckens sinnvoll. hb

    AZ 26.01.2018

    2018 01 26 AZ Bauausschuss

    Vollbüttel wächst: Der Bauausschuss der Gemeinde sprach sich einstimmig für das neue Wohngebiet „Langen Ehlern“ aus. Henning Brunkhorst

  • Werbung und WLAN soll mehr Besucher in den Jugendtreff locken

    Drei Jugendliche reden mit Politikern über die Zukunft der Einrichtung – Kooperation mit Vereinen?

    Vollbüttel.„Seit dem Sommer kommt kaum noch jemand her“, stellte Samtgemeindejugendpfleger Thorsten Müller fest. Deshalb hatten Samtgemeindebürgermeister Hans Friedrich Metzlaff und er 166 Jugendliche aus Ribbesbüttel, Vollbüttel, Druffelbeck und Klein Vollbüttel zum Runden Tisch in den Jugendtreff eingeladen, um über die Zukunft des Treffs zu beraten. Gekommen waren drei Jugendliche und etliche Politiker.

    Niclas Peters, Simon Lang und Marie-Theres von Bothar nutzten die Gelegenheit, ihre Wünsche und Anmerkungen loszuwerden. „Ich komme aus Ribbesbüttel, und der Weg hierher ist blöd ausgeleuchtet. Das schränkt mich gerade im Winter ein“, stellte Niclas fest. Simon, der in den vergangenen Wochen häufig der einzige Besucher des Treffs war, stellte fest: „Es ist langweilig geworden, weil immer weniger Leute kommen.“ Und Marie-Theres erklärte: „Ich komme erst spät aus der Schule. Und Hausaufgaben muss ich ja auch noch machen.“

    Verschiedene Ansätze wurden diskutiert. Ribbesbüttels Ratsherr Hans-Werner Buske kündigte an, dass der Jugendtreff demnächst WLAN bekomme – vielleicht ein Magnet. Niclas und Simon stellten fest, dass stärker auf den Jugendtreff aufmerksam gemacht werden müsste, „zum Beispiel mit einem Aushang an den Bushaltestellen“, schlug Ratsfrau Hella Klinge vor. Auch eine Kooperation mit Vereinen könnte ein Weg sein, oder „Mehrgenerationenangebote“, so Buske.

    Inzwischen gibt es im Vollbütteler Treff regelmäßig besondere Angebote, für Samstag, 3. Februar, ist die erste Sportnacht im Dorf geplant. „Die werden wir jetzt noch mal gezielt bewerben“, kündigte Metzlaff an. Und Thorsten Müller ermutigte die Jugendlichen: „Wenn ihr so einen Raum haben wollt, soll es den geben, aber ihr müsst noch mal tüchtig Reklame machen.“ tru

    AZ 25.01.2018

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    Wie soll es mit dem Jugendtreff in Vollbüttel weiter gehen? Drei Jugendliche waren der Einladung zum Runden Tisch gefolgt, außerdem viele Politiker. Christina Rudert

  • MTV Vollbüttel hat zwei neue Sparten

    Vorsitzender zieht Bilanz bei Jahresversammlung: Neue Turngeräte angeschafft und Homepage neu gestaltet

    Vollbüttel.Der MTV Vollbüttel blickte am Samstagabend auf eine lebhafte Saison zurück. Vorsitzender Kai Rinkel erinnerte die 76-köpfige Jahresversammlung daran, wie Events des Vereins dank tatkräftiger Hilfe gelangen, berichtete aber auch, wie sehr der Vorstand Kritik beherzigt hat.

    Gegen den Zustand der Kästen in der Turnhalle, der Volleyballpfosten und der Homepage richtete sich der Unmut der Jahresversammlung im Januar 2017. Alles bekam der Vorstand in den Griff: „Die Samtgemeinde hat einen neuen Kasten angeschafft“, sagte Rinkel. Nach knapp zehnmonatigem Hin und Her sind auch die Volleyballpfosten erneuert worden. Und die Homepage des MTV hat Hans-Werner Buske neu gestaltet. Sie ging zum Sportfest online: „Vielen, vielen Dank, Hans-Werner“, betonte Rinkel.

    Der MTV-Chef freute sich zudem, dass der Verein mit Yoga und Drachenboot zwei neue Sparten beheimatet. Angebote von ersterer nehmen durchschnittlich 45 Frauen wahr, letztere belegte als Druffelbeck Dragons im Funlauf der Hobbyteams bei Sport am Tankumsee den zweiten Platz. „Zum Sieg fehlte nur ein Wimpernschlag von 76 Hundertsteln“, sagte Rinkel. Wieder zurück im Angebot des MTV sind Kinderturnen für Drei- bis Fünfjährige und Kindersport für alle ab sechs Jahren. Die Übungsleiter Anja Kettner und Holger Sonntag leisteten „hervorragende Arbeit“, lobte Rinkel.

    Ebenfalls gut angekommen sind Wanderungen ins Viehmoor und in die Wälder bei Rötgesbüttel. Weitere Touren sollen folgen. Die marode Bühne zwischen Raiffeisengebäude und Kinomuseum haben Vollbüttels Vereine im Teamwork abgerissen. Man sei guter Dinge, während der Sportwoche am Sonntag, 10. Juni, eine neue Bühne mit den aus 2016 bekannten Jungs von „Wortspiel“ einweihen zu können, sagte Rinkel. rn

    AZ 23.01.2018

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    Gewählt und geehrt: Der MTV Vollbüttel traf sich am Samstagabend zur Jahresversammlung im Raiffeisengebäude. Ron Niebuhr

  • 26 neue Baugrundstücke in Vollbüttel geplant

    Planer und Rat informieren: Bebauung frühestens im zweiten Halbjahr 2019

    Vollbüttel soll wachsen: Gut 70 Zuhörer informierten sich am Mittwochabend im Raiffeisengebäude übers geplante Baugebiet „Langen Ehlern". Ron Niebuhr

    Vollbüttel.Die Zeichen stehen auf Wachstum für Vollbüttel. Vorgesehen ist, eine Acker- und Weidelandfläche von knapp 2,4 Hektar in 26 Baugrundstücke umzuwandeln. Ribbesbüttels Gemeinderat und Planer Hermann Schütz informierten am Mittwochabend gut 70 Zuhörer über das Vorhaben.

    Bereits 2012 kam der Vorschlag auf, Bauland in Vollbüttel auszuweisen, sagte Bürgermeister Heinrich Stieghahn. Damals habe man die Idee zurückgestellt, da man zunächst den Umbau des Raiffeisengebäudes fertigstellen wollte. Seit 2015 sei man an der Sache aber wieder dran, so Stieghahn. Nun endlich könne man den Bürgern „eine Planung vorstellen, die Hand und Fuß hat.“

    Planer Schütz wies darauf hin, dass Vollbüttel nur über eine schwache Infrastruktur verfügt, mit einer Tankstelle und zwei Hofläden zwar, aber weder Schule noch Kita oder Einkaufsmarkt. Der Regionalverband Großraum Braunschweig erlaube daher, 3,5 Wohneinheiten pro Jahr und 1000 Einwohnern auszuweisen. „Und darauf achtet der Verband sehr genau“, sagte Schütz. Da in Vollbüttel lange kein neues Bauland erschlossen wurde, seien die jetzt geplanten 26 Baugrundstücke aber „unproblematisch“, versicherte Schütz.

    Entstehen sollen sie auf dem Acker- und Weideland zwischen Franzosenweg im Norden und Steinkamp im Süden. Autos gelangen über den Franzosenweg ins neue Wohngebiet „Langen Ehlern“, zum Steinkamp führt ein Rad- und Fußweg. Gedacht ist an ein allgemeines Wohngebiet für Einfamilienhäuser und eventuell auch Doppelhäuser bestehend aus einem Vollgeschoss und ausgebautem Dachgeschoss auf durchschnittlich 700 Quadratmeter großen Grundstücken.

    Mit einer Bebauung sei – trotz des erstmals im Landkreis angewandten beschleunigten Planverfahrens – frühestens im zweiten Halbjahr 2019 zu rechnen, erklärten Schütz, Stieghahn und Ratsherr Hans-Werner Buske. rn

    AZ 19.01.2018

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    Vollbüttel soll wachsen: Gut 70 Zuhörer informierten sich am Mittwochabend im Raiffeisengebäude übers geplante Baugebiet „Langen Ehlern". Ron Niebuhr

  • Gesangverein Vollbüttel: Frühlingskonzert mit befreundeten Chören

    Vollbüttel.Wie steigen Sänger in ein Treffen ein? Ganz klar: mit einem Lied! Und so eröffnete der Gesangverein Vollbüttel um Saskia Limant seine Jahresversammlung mit „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind“. 24 Mitglieder und Gäste nahmen teil.

    Im Anschluss genoss die Runde erst einmal gemeinsam – so ist es guter Brauch – Grünkohl und Bregenwurst. Gut gestärkt widmeten sich die Sänger dann den Formalien. In ihrem Rückblick erinnerte Vorsitzende Limant an zahlreiche Geburtstagsständchen sowie die musikalische Mitgestaltung der Seniorenweihnachtsfeier der Gemeinde, der Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag und der Verabschiedung von Leiferdes Pastor Thomas Duntsch durch den Chor unter Leitung von Daniel Sattelmaier.

    Höhepunkt des Jahres war das Adventskonzert in Leiferdes Kirche mit befreundeten Chören aus der Umgebung, bei dem die Kinder der Musikschule Sattelmaier mit ihren Solo-Auftritten besonders glänzten. „Da die Resonanz auf das Adventskonzert so gut war, ist im Frühjahr ein weiteres Konzert vorgesehen“, sagte Limant. Zudem sei ein Tag der Vereine in Vollbüttel für den 9. September geplant. „Auch daran nehmen wir teil“, sagte die Vorsitzende.

    Vorgesehen ist auch ein Wiedersehen mit dem befreundeten Chor aus Allendorf/Eder. Da mehrtägige Fahrten für beide Vereine nicht mehr machbar sind, treffen sie sich kurzerhand auf halber Strecke in Bad Karlshafen. Angedacht ist eine gemeinsame Fahrt auf der Weser. Die Freundschaft fußt darauf, dass die ehemaligen Vorsitzenden beider Chöre – Willy Wolf und Hermann Wulfes – zusammen in Kriegsgefangenschaft waren.

    Wahlen: Yvonne Voges (Kassiererin) mit Manfred Deneke (Stellvertreter). rn

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    Neues Event: Auf erfolgreiche Adventskonzerte des Gesangsvereins Vollbüttel mit befreundeten Chören soll jetzt ein Frühlingskonzert folgen. Ron Niebuhr (Archiv)

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    „Der Saal reloaded“: Die SG Vollbüttel/Ribbesbüttel ließ im Raiffeisengebäude die Silvesterparty wieder aufleben.

    Quelle: Christina Rudert, AZ 02.01.2018

  • Trends in Gifhorn

    Silvesterfeuerwerk muss schön sein

    Nicht nur „Bumm“, sondern „Ah“: Der Trend beim Silvesterfeuerwerk hin zu aufwändigen, hochwertigen Batterieverbünden wird sich auch in dieser Feuerwerks-Saison fortsetzen. Davon ist der Fachhandel in Gifhorn überzeugt. Inzwischen gibt die Nachfrage offenbar schon einen Markt für reine Saison-Fachgeschäfte her.

    „Batteriefeuerwerk wird immer stärker nachgefragt“, sagt Toom-Marktleiter Stephan Rauls. „Wo Sie einmal anzünden und dann lange genießen können.“ Dabei seien die Feuerwerke immer ausgefeilter mit immer mehr Effekten.

    Auch Uwe Baumann vom Real-Markt weiß, was er ordern muss: Feuerwerks-Batterien. Die haben schon das vorige Jahr zu einem guten Silvestergeschäft gemacht. „Wir hoffen, dass wir noch leicht etwas drauf legen können.“

    „Es geht um das Kreieren von Emotionen, wenn ich Shows mache“, sagt Markus Merz aus Vollbüttel, der sich als professioneller Feuerwerker nun auch ein weiteres Standbein in Isenbüttel aufbaut: mit einem Shop, der ab heute an den drei Tagen vor Silvester von 9 bis 20 Uhr öffnet. Als Feuerwerker, der das ganze Jahr über Hochzeits- und Geburtstags-Aufträge hat, sehe er den Trend zu anspruchsvollen Shows am Nachthimmel. Und das spiegele sich auch bei den Silvestertrends wider. „Der Wunsch nach besonderen Dingen ist da.“ Deshalb verspreche er sich einen Markt für sein Geschäft auch in Konkurrenz zu Discountern.

    Erst gucken, dann kaufen: Während Merz für seine Produkte Vorführ-Videos hat, steigt beim Hagebau-Markt in Gifhorn am heutigen Donnerstag ab 17.30 Uhr wieder eine Live-Vorführung des Sortiments. „Es wurde immer gut angenommen“, blickt stellvertretender Marktleiter Lieven Wilkerling auf die Vorjahre zurück. Gerade durch den Trend hin zum anspruchsvollen optischen Genuss seien solche Angebote wichtig: „Man kann vorher schon mal schauen.“

    Einen Abgesang auf den klassischen Böller sieht Merz derweil keineswegs. Im Gegenteil, der althergebrachte Knaller und der Knallfrosch seien inzwischen wieder gefragt. „Retro-Böller werden gerade wieder entdeckt. Knaller, die richtig aus Papier gewickelt sind. Das wird extrem nachgefragt“, sagt Merz. „Die werden wohl schon am ersten Tag vergriffen sein.“

    Von Dirk Reitmeister

    Aller Zeitung 28.12.2017

     

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    Fachhandel für Silvester-Feuerwerk: Markus Merz sieht einen Markt für hochwertige Ware.

    Quelle: Cagla Canidar

  • Vollbütteler üben die 108 Sonnengrüße

    Beim ersten Yoga-Workshop des MTV tanken die Teilnehmer Energie für die Weihnachtszeit.

    Von Reiner Silberstein

    Vollbüttel. Das ganze Dorf ist im Yoga-Fieber. Nachdem im AnschIuss an das Sportfest im Sommer dieses Jahres auf Anregung der stellvertretenden Schriftführerin des MTV Vollbüttel, Sabine Stork, nicht nur genügend Teilnehmer für einen Testkurs zusammenkamen, sondern gleich reichlich Interessenten für drei Kurse, setzte Yoga-Lehrerin Susanne Martin aus Isenbüttel auf mehr. Daraus wurde der erste Yoga-Workshop im MTV Vollbüttel.

    18 Frauen mit reichlich Vorerfahrung machten sich in der Sporthalle nach dem Aufwärmen daran, die 108 Sonnengrüße mit jeweils zwölf Übungen durchzuexerzieren - begleitet von Suria Mantras. Das Motto: „Meditation in Bewegung“.

    „Das ist eine gute Sache, gerade in der Weihnachtszeit, in der man viel Energie abgeben muss“, sagte Martin, „hier können wir wieder auftanken.“ Zwischendurch war auch immer wieder Zeit für eine Teepause.

    Und warum so viele Übungen? Auch dafür hatte die Yoga-Expertin, die ihr Handwerk direkt in Indien gelernt hat, eine Antwort parat: „Forscher sagen: Was man mehr als 100-mal macht, kann man als Anfänger beginnen und als Profi beenden.“

    Der Spendenerlös aus dem Workshop geht nach Indien zurück - Martin sammelt für die von Erdbeben betroffenen Regionen und bringt das Geld persönlich dorthin.

    Die nächsten Yogakurse des MTV beginnen in der dritten Kalenderwoche des nächsten Jahres und finden jeweils Dienstagabend, Donnerstagvormittag und Freitagnachmittag statt. Anmeldungen bei Susanne Martin unter (0 53 74) 56 62.

     

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    1. Yoga-Workshop In Vollbüttel.                                                                               Foto: Reiner Silberstein

     

     

  • Vollbüttel: Alte Bühne weicht einer neuen

    Vollbüttel.Zweiter Arbeitseinsatz: Freiwillige Helfer haben der maroden Bühne zwischen Raiffeisengebäude und Kinomuseum endgültig den Garaus gemacht – und damit Platz für Neues geschaffen.

    „Die Helfer unter der Leitung von Lutz Denecke wurden aus allen Vollbütteler Vereinen zusammengetrommelt“, freut sich Ratsherr Ulf Kehlert. Bei der Versorgung der Tatkräftigen wechselten sich der Gesangverein und die Landfrauen ab. Die Bühne hatte rund zehn Jahre an ihrem Platz gestanden: „Sie war im wahrsten Sinn des Wortes in die Jahre gekommen“, so Kehlert. Die Verkehrssicherheit sei nicht mehr gegeben gewesen: Die Deckplatten hätten sich bereits abgelöst und die Unterkonstruktion sei morsch gewesen.

    Um so mehr freue man sich, dass im Frühjahr kommenden Jahres eine neue Bühne aufgebaut werden soll. Wieder mit ehrenamtlichen Helfern: „Die Materialkosten werden von der Gemeinde Ribbesbüttel getragen“, erklärt Ulf Kehlert. Diese übernimmt auch die Kosten für die Entsorgung der alten Bühne, die einen 35-Kubikmeter-Container mit Altholz füllte. Und ein festes Termin-Ziel fürs Neue gibt es natürlich auch schon: „Spätestens zum Sportfest des MTV Vollbüttel im Juni 2018 soll die neue Bühne in Betrieb genommen werden“, sagt Kehlert.

    Aller Zeitung 21.12.2017

     

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    Vollbüttel: Ehrenamtliche Helfer reißen die Bühne zwischen Raiffeisengebäude und Kinomuseum ab – nächstes Jahr soll dort eine neue entstehen. privat

  • Die Nordmanntanne bleibt der Liebling

    Seit knapp einer Woche läuft der Weihnachtsbaum-Verkauf im Kreis Gifhorn. Der Start war verhalten, doch für das dritte Adventswochenende wird stärkere Nachfrage erwartet, es geht langsam auf Heiligabend zu. Das Preisniveau wird auf dem Niveau der Vorjahre angegeben mit 18 bis 22 Euro pro laufendem Meter.

     „Es lief schleppend an“, sagt Bastian Ehrhardt vom Gut Brenneckenbrück. Wahrscheinlich habe das Wetter am zweiten Adventwochenende abgeschreckt. Davon ist Annette Siemer vom Forsthof Grußendorf überzeugt. Einige Kunden hätten ihr gesagt, dass sie eigentlich erst gar nicht los wollten. Allerdings gelte auch: „Das muss sich erst warm laufen.“ Das zweite Adventswochenende sei für den Weihnachtsbaumverkauf recht früh. Für das Wochenende erwartet sie da mehr Kundschaft. Genauso Ernst-Christian Schölkmann, der bei Vollbüttel seine Plantage hat: „Die ganze Familie steht parat.“

    Neue Trends bei der Ware sehen die Baumverkäufer nicht. Die Nordmanntanne „ist und bleibt“ der Renner, sagt Schölkmann. „Wobei die Blaufichte gut riecht“, ergänzt Siemer. Und man könne diese gut schmücken. Dafür habe die Nordmanntanne weiche und dichte Nadeln, zählt Ehrhardt deren Stärken auf. „Sie macht einen kompakten Eindruck, eben der Bilderbuchweihnachtsbaum.“

    Der Einkauf wird dagegen immer mehr zum Event, sagt Schölkmann. Familien kommen mit den Kindern, um sich den Baum auszusuchen. „Das macht wirklich Spaß, wenn die sich ihren ersten Baum holen.“ Diese Erfahrung macht auch Siemer: „Die Leute wollen ein Erlebnis haben.“ Deshalb gehe auch der Trend hin zum selber Schlagen. Während Schölkmann nur Bäume zum selber Schlagen hat, sollten Kunden bei Ehrhardt sich dafür vorher telefonisch anmelden. Ehrhardt hat diesmal auch getopfte Christbäume, die im Garten gepflanzt werden können.

    Von Dirk Reitmeister

    Aller Zeitung 15.12.2017

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    Ab Samstag geht’s rund beim Weihnachtsbaumverkauf: Ernst-Christian Schölkmann in Vollbüttel ist gewappnet.  

    Quelle: Cagla Canidar 

  • Peiner Landstraße: Erster Entwurf für Querungshilfe

    Vollbütteler reißen Bühne an Raiffeisengebäude in Eigeninitiative ab

    Ribbesbüttel.Ein neues Baugebiet möchte Ribbesbüttels Gemeinderat in Vollbüttel ausweisen. Zudem wünscht er sich eine Querungshilfe auf der Peiner Landstraße auf Höhe des ehemaligen Lindenhofes. Für Irritation sorgte der Abriss der Bühne zwischen Kinomuseum und Raiffeisengebäude.

    Das Baugebiet soll auf einer Teilfläche zwischen Raiffeisenstraße und Franzosenweg in zwei Abschnitten erschlossen werden. Den Anfang machen Bauplätze zwischen Franzosenweg und Steinkamp, später könnten weitere zwischen Steinkamp und Raiffeisenstraße folgen. Um bei der Planung mehr ins Detail zu gehen, fehlten noch die nötigen Unterlagen vom Katasteramt. Vorgesehen ist, interessierte Bürger und Bauwillige am Mittwoch, 17. Januar, ab 17.30 Uhr im Raiffeisengebäude umfassend über die Pläne für das Baugebiet zu informieren.

    Für die Querungshilfe auf der Peiner Landstraße lag dem Rat ein erster Entwurf vor. „Allerdings setzt die Straßenbaubehörde in Wolfenbüttel andere Maßstäbe“, berichtete Bauausschussvorsitzender Michael Kraft. Sie fordere eine mindestens drei Meter breite Insel. „Dabei sollten zwei bis zweieinhalb Meter eigentlich reichen“, sagte Kraft. Auch eine Fahrbahnbreite von mindestens 3,65 Meter sei übertrieben. 3,25 bis 3,5 Meter sollten genügen, führte Kraft weiter aus. Der Platzbedarf soll jetzt mit der Behörde zunächst geklärt werden.

    Die Bühne zwischen Kinomuseum und Raiffeisengebäude drohte einzustürzen. Dem sind Vollbütteler durch einen Abriss zuvor gekommen. Der war allerdings – nach Ansicht des Rates – nicht mit der Gemeinde abgesprochen. Man freue sich, dass die Vollbütteler zur Eigenleistung bereit waren, dennoch sei der Vorstoß unglücklich gewesen. Immerhin: Mittel für einen Neubau sind schon im Haushaltsplan für 2018 vorgesehen. rn

    Aller Zeitung 09.12.2017

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     Abgerissen: Vollbütteler haben die marode Bühne am Raiffeisengebäude entfernt. Die Gemeinde hat erst hinterher davon erfahren. Ron Niebuhr Archiv

  • Ribbesbütteler Rat stimmt für neues Baugebiet

    Vollbüttel. Die Vollbütteler sollen demnächst neue Häuser bauen können, und zwar auf einem Areal südlich des Birkenwegs, östlich
    von der Hauptstraßenbebauung. Dazu gab es im Gemeinderat Ribbesbiittel einen einstimmigen Grundsatzbeschluss. Das Neubaugebiet soll zunächst bis zur Höhe Steinkamp reichen, gegebenenfalls später erweitert werden. Die genaue Planung lag dem Rat jedoch noch nicht vor. Erschließungsträger soll die Samtgemeinde sein. Das Thema Querungshilfe in Ribbesbüttel auf Höhe Lindenhof wurde vertagt. Warum? Laut
    Michael Kraft (CDU) sei die von der Straßenbaubehörde vorgesehene Inselbreite von drei Metern problematisch. Eventuell müsse die Gemeinde dafür erst Grundstückskäufe tätigen. Nun will der Rat erst einmal anhand von anderen Beispielen prüfen, ob es nicht auch schmaler machbar ist. Laut Bürgermeister Heinrich Stieghahn (CDU) gibt es Gespräche mit der Samtgemeinde über einen gemeinsamen Bauhof. rs

    Gifhorner Rundschau 09.12.2017

  • Die Videoaktiven entführen die Zuschauer im Kinomuseum in ferne Länder.

    Von Stefan Lohmann

    Vollbüttel. Gefühlte kalte und heiße Momente erlebten die Zuschauer in der letzten Matinee - Vorstellung des Kinomuseums.

    Zunächst war es Reisefilmer Klaus Dettmer, der mit eindrucksvollen Aufnahmen von einer Schiffspassage durch die Antarktis Momente von Gänsehautgefühl bei den Zuschauern erzeugte.

    „So etwas vergisst man nie“, beschrieb Dettmer immer noch selbst sichtlich beeindruckt von den Erlebnissen wie die Beobachtung von riesigen Walen, bizarren Eisbergen und Auge-in-Auge-Begegnungen mit possierlichen Pinguinen.

    Sein aus 10 Stunden Rohmaterial montierter 20-minütiger Streifen sollte aber auch zeigen, welch schützenswerte Natur diese zugleich unwirtlich wie faszinierend wirkende Landschaft darstellt.

    In eher schweißtreibenden Gefilden ließ Bernd Riechers seine Kamera laufen. Auf Lanzarote hielt der  Videofilmer Naturschauspiele und Orte fest, die sich zu seiner Überraschung seit seinem letzten Besuch vor 25 Jahren kaum verändert hätten.

    „Für uns ist es heute mal eine ganz komfortable Situation“, sagte Kinomuseums-Vorsitzender Peter Schade-Didschies, „denn wir sind nur Zuschauer". Das Matinee-Programm gestalteten mit Dettmer und Riechers zwei Mitglieder der Videoaktiven Gifhorn, die auch für ihre aufwendige mediale Begleitung der Gifhorner Altstadtfeste bekannt sind. Ihre Filme können auf dem eigenen Youtube-Kanal der Initiative angeschaut werden.

    2017 11 19 GR ise Matinee Kinomuseum Vollbuettel

    Die Gifhorner Videoaktiven Bernd Riechers (links) und Klaus Dettmer zeigten im Vollbütteler Kinomuseum ihre Reisefilme.                                                                          Foto: Stefan Lohmann

    Gifhorner Rundschau 21.11.2017