Apfel-Möhren-Kekse: Kinder backen Naschereien für ihre Haustiere

Vollbüttel. In den schulfreien Sommerwochen lässt Isenbüttels Nachwuchs es sich gutgehen. Aber zehn Kinder dachten im Rabenspaß der Jugendförderung jetzt auch an andere – nämlich an ihre vierbeinigen Kumpels zuhause. Für die zauberten sie zusammen mit Laura Krull und Nicola Seil tolle Leckerlis.

„Wir bereiten vier verschiedene Sorten zu“, erklärte Krull. Denn was Nagetieren schmeckt, das mögen Katzen noch lange nicht. Und ähnlich geht es Hunden mit typischen Leckerlis für Pferde. „Die Rezepte haben wir aus Fachbüchern und dem Internet“, sagte Krull. Nacheinander setzten die Kinder – neun Mädchen und ein Junge – alle Vorschläge im Vollbütteler Treff um.

Für die Hunde-Leckerlis mischten sie Ei und Käse, für die Katzen-Snacks Thunfisch, Eiweiß, Vollkornmehl und Rapsöl. Die Pferde durften sich auf Plätzchen aus Äpfeln, Möhren, Haferflocken und Zuckerrübensirup freuen, die Nager auf Kekse aus Äpfeln, Möhren, Haferflocken und Bananen. „Im Grunde sind überall nur Zutaten drin, die Menschen auch essen würden“, sagte Krull.

Was nach dem Backen aus dem Ofen kam, sah gar nicht mal so schlecht aus: „Sind doch fast Chips. Die kann man bestimmt gut beim Fernsehen knabbern“, scherzte Krull. Das ermunterte einige Kinder mal selbst zu kosten, was sie ihren tierischen Lieblingen demnächst als Leckerli anbieten. Und wie war es? „Die schmecken ganz kurz nach Käse und dann nach gar nichts“, urteilte Ronja über die Hunde-Leckerlis. Betreuerin Nicola Seil war sich daher sicher, dass „mein Hund die ganz sicher nicht mag“. Die fertigen Leckerlis füllten die Kinder in Tüten. „Die können sie vorher noch bunt bemalen und beschriften“, sagte Seil. rn

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Backen mal anders: Snacks für ihre Vierbeiner bereiteten zehn Kinder im Vollbütteler Treff zu. Ron Niebuhr

AZ 17.07.2018

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Zwischen B 4 und Leiferde: L 320 ab Mittwoch wieder für den Verkehr frei

Arbeiten im Zeitplan – Jetzt müssen Autos wochenlang den Splitt festfahren

Kreis Gifhorn. Entlastung im Westen Gifhorns: Die L 320 zwischen der B 4 und Leiferde wird voraussichtlich am morgigen Mittwoch wieder für den Verkehr frei gegeben.

„Wir sind im Zeitplan“, teilt Henning Schwägermann von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Wolfenbüttel mit. Die Einmündung an der B 4 sei bereits wieder frei. Dort sei die neue Fahrbahn der L 320 fertig, es fehle nur die Markierung. Die Bewohner der Ausbütteler Siedlung kämen somit wieder problemlos über die B 4 in ihr Wohngebiet.

Dem Abschnitt der L 320 kurz vor der Einmündung der B 4 hat die Landesbehörde eine neue Asphaltschicht verpasst, weil die Fahrzeuge dort beim Bremsen vor der Ampel auf Splitt keinen Grip gehabt hätten. Der Rest der L 320 bis Leiferde bekommt eine Fahrbahnsanierung per Splitt. Das heißt, dass mit dem Ende der Vollsperrung am Mittwoch die Bauarbeiten noch nicht abgeschlossen sind. Der Verkehr werde nun den Splitt fest fahren, sagt Schwägermann. Dazu werde das Tempo auf höchstens 40 beschränkt.

Mitte August sperrt die Landesbehörde die L 320 noch einmal für etwa einen Tag. Dann fege sie den restlichen Splitt ab, der nicht festgefahren wurde. Außerdem kommen die Markierungen drauf.

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Ab morgen wieder offen: Die neue Splitt-Fahrbahn der L 320 ist fertig. Der Verkehr muss sie nun fest fahren. Cagla Canidar

AZ 17.07.2018

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Verein Stark für Tiere sucht ein neues Zuhause für neun Kaninchen

Vorbesitzer hielt sieben Tiere in einem Käfig – Jetzt sind Vierbeiner kastriert und durchgeimpft

Vollbüttel. Balou und Kalle, Papa Paulchen, Mama Carla und ihre fünf Kinder suchen ein Zuhause. Die neun Kaninchen sind vorübergehend bei Jennifer Breit in Vollbüttel, bei Lara Böse in Schwülper und in einer Pflegestelle in Meinersen untergekommen, sollen aber möglichst schnell eine dauerhafte Heimat finden. Der Vollbütteler Verein Stark für Tiere möchte sie gerne vermitteln.

„Papa Paulchen und Mama Carla haben wir aus einer schlechten Haltung übernommen“, sagt Vereinsvorsitzende Jennifer Breit. „Sie hatten zwei Würfe: drei Jungen, die ungefähr zehn oder elf Wochen alt waren, und zwei ganz Kleine, die noch die Augen zu hatten.“ Alle sieben hockten zusammen in einem gerade mal einen Meter langen Käfig. Balou und Kalle hatten eine Halterin, die nicht bereit war, die Tierarztrechnung zu bezahlen. „Sie hat sie einfach beim Tierarzt gelassen“, berichtet Jennifer Breit.

Alle neun Kaninchen sind kastriert und durchgeimpft gegen Myxomatose sowie die Chinaseuchen RHD und RHD 2, „bis auf Carla sind alles Böckchen“, sagt Jennifer Breit. Nur Paulchen wird einzeln vermittelt, die anderen sollen zu zweit oder dritt umziehen, „weil sie sich so heiß und innig lieben“. Und sie brauchen ein Zuhause mit viel Platz: „Ein großer Garten ist wichtig.“

Jennifer Breit hatte alle Kaninchen online inseriert. „Es hat sich niemand gemeldet, der sie haben wollte. Nur einer hat gefragt, ob er uns seine Kaninchen nicht auch noch bringen könnte – er wolle in Urlaub fahren und sie danach auch nicht wieder haben“, schüttelt die Vollbüttelerin den Kopf. „Unglaublich.“

Der Verein hat die Kosten von 60 Euro pro Tier für die Kastration und weiteren 35 Euro pro Impfung übernommen und gibt die Tiere jetzt gegen eine Schutzgebühr von 45 Euro ab. „Wir sehen uns vorher die Situation vor Ort an, und wir schließen einen Schutzvertrag“, erklärt Jennifer Breit. „Außerdem beraten wir gerne, zum Beispiel über das richtige Futter.“ Trockenfutter kommt in keinen Napf, zur artgerechten Ernährung der Kaninchen gehören Gras, Heu und frisches Gemüse.

Wer gerne Kaninchen übernehmen möchte oder Fragen hat, erreicht Jennifer Breit unter Tel. 05373-3090023 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. tru

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Kaninchen suchen ein Zuhause: Lara Böse hofft, dass sich liebevolle Familien für die kleinen Hopser finden. privat

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Jennifer Breit mit einem der Kaninchen: Der Verein Stark für Tiere sucht für neun Kaninchen ein Zuhause. privat

AZ 14.07.2018

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Kleine Tüftler: Peter Schade-Didschies half Kindern im Vollbütteler Kinomuseum als Ferienaktion, ein Radio zu bauen.

Ron Niebuhr

Vollbüttel. Ein Radio selbst bauen? Ja, geht das denn so einfach? Mit einem Bausatz und einem erfahrenen Helfer an der Seite schon. Das erlebten jetzt sieben Mädchen und Jungen im Rabenspaß der Samtgemeinde Isenbüttel bei einem Besuch im Vollbütteler Kinomuseum.

Dessen Leiter Peter Schade-Didschies kennt sich nicht nur mit Kinotechnik vergangener Zeiten aus, sondern ist auch fit in Sachen Radio. Das freute Michael Volckmar von der Jugendförderung, konnte er sich so doch auf „kleine Helferdienste“ – mal ein Bauteil festhalten, mal ein Werkzeug anreichen – beschränken.

Ansonsten überließ Volckmar das Feld lieber dem Profi. Der war überrascht, wie aufmerksam, interessiert und geschickt die Kinder zu Werke gingen. Zumal der Bausatz „eigentlich für Jugendliche ab 14 Jahren gedacht ist“, sagte Schade-Didschies. Die Ferienspaßtruppe dagegen setzte sich aus Neun- bis Elfjährigen zusammen. „Es ist schon beeindruckend, wie toll die Kinder mitmachen“, lobte der Museumsleiter. Er erklärte den kleinen Bastlern, welche Bauteile zu einem Radioempfangsgerät gehören und wie man den beigefügten Schaltplan entziffert.

Die Aktion war übrigens bereits mit nur sieben Kindern ausgebucht: „Wir wollten erstmal abwarten, wie sie angenommen wird und wie gut es klappt“, sagte Volckmar. Mit Pausen zum Spielen auf dem Sportplatz oder im benachbarten Treff sowie Erfrischungsgetränken vom Museum gelang es, die Konzentration der Kinder über die gesamte Dauer hoch zu halten. Mit den fertigen Radios suchten die Mädchen und Jungen eifrig Sender: „Mal sehen, wer am meisten findet“, sagte Volckmar. rn

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Ferienspaß in Vollbüttel: Kleine Tüftler bauen Radios selbst

AZ 16.07.2018

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„Die Olsenbande stellt die Weichen“ im Freiluft-Kino

 „Film ab!“, heißt es am Samstag, 4. August, wieder auf dem Hof zwischen Kinomuseum und Raiffeisengebäude. Diesmal zeigt die Truppe um Peter Schade-Didschies den dänischen Kultfilm „Die Olsenbande stellt die Weichen“. Einlass ist ab 19 Uhr, Filmstart bei Einbruch der Dunkelheit.

Vor 50 Jahren nahmen die Abenteuer der chronisch erfolglosen Olsenbande ihren Anfang. Diesem Jubiläum widmet das Kinomuseum sein Freiluftkino mit dem siebten Film der insgesamt 13-teiligen Reihe. Darin überredet Chef Egon – frisch aus dem Knast entlassen – seine Komplizen Benny und Kjeld zu einem neuen, wie immer todsicheren Coup: Er möchte die Millionen aus dem letzten großen Ding zurückholen, die vom Dummen Schwein gestohlen wurden und als Goldbarren per Bahn in die Schweiz gebracht werden sollen.

Klar, dass der Plan ganz anders verläuft, als es sich Egon ausgemalt hat. Und wer die Olsenbande kennt, weiß auch schon, wie es – zumindest für Egon – endet. Und dennoch ist der Film ein großer Spaß, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Zumal das Kinomuseum dekorativ und kulinarisch wieder für ein herrliches Drumherum beim gewiss vergnüglichen Kinoabend sorgt. Stühle allerdings sollten die Besucher am besten selbst mitbringen. rn

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Das macht Spaß: Im Vollbütteler Freiluftkino ist diesmal „Die Olsenbande stellt die Weichen“ zu sehen. Ron Niebuhr Archiv

AZ 12.07.2018

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