Reservisten treffen sich beim Neujahrsempfang

Die Kreisgruppe Südheide tagt im Raiffeisengebäude in Vollbüttel. Zahlreiche Gäste nehmen an der Veranstaltung teil.

Daniela Burucker

Vollbüttel Stelldichein der uniformierten Prominenz beim Neujahrsempfang der Reservisten der Kreisgruppe Südheide. Unter den namhaften Gästen befand sich auch der Bundestagsabgeordnete Patrick Sensburg, auch Präsident des Deutschen Reservistenverbandes. Auch er nahm an der geselligen Zusammenkunft im Raiffeisengebäude teil.

Bei der Reihenfolge der Grußworte an die Adresse der 73 Teilnehmer der Kameradschaftsveranstaltung  in Vollbüttel ließ Sensburg Landrat Andreas Ebel und Landtagsabgeordnetem Philipp Raulfs den Vortritt.

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Als Präsident des Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr führte Bundestagsabgeordneter Patrick Sensburg (rechts) die Riege der Ehrengäste beim Neujahrsempfang an. Daniela Burucker

Andreas Ebel, der wegen eines Anschlusstermins auf die Uniform verzichtet hatte, dankte der Bundeswehr „für ihre gute Arbeit für die Sicherheit der Gesellschaft“. Raulfs zitierte Skilegende Rosi Mittermeier, die gesagt habe: „Kameradschaft ist ein Wert, der etwas aus der Mode gekommen ist, bei uns aber zählt.“

Vor dem Banner mit der Aufschrift „Kameradschaft verbindet“, dankte Sensburg der Politik für ihre starke Präsenz. „Das zeigt den Rückhalt für die Bundeswehr“, sagte der CDU-Mann, der seinerzeit gegen die Abschaffung der Wehrpflicht gestimmt hatte und sich darin jetzt bestätigt und zudem ein Gerangel um die Reservisten kommen sieht.

Kritik äußerte er an der Altersgrenze. „Es darf nicht sein, dass Wissen und Kompetenzen fallbeilartig gekappt werden“, sagte er und kündigte das Engagement des Verbandes gegen die Regelung an. Zudem sprach er während des Neujahrsempfangs die geplante Gründung weiterer Landesregimenter an.

GR 16.01.2020


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Sieben Neue in Ribbesbütteler Wehr

2019 rückt die Wehr zu vier Brandeinsätzen aus. Am 18. Januar sammelt die Jugendwehr Tannen.

Ohse

Ribbesbüttel Zu vier Brandeinsätzen und sechs technischen Hilfeleistungen mussten die Aktiven der Ortswehr Ribbesbüttel 2019 ausrücken, berichtete Ortsbrandmeister Jörn Schlüsche auf der Jahresversammlung im Gerätehaus. Dazu kamen ein Fehlalarm und drei Umzugsbegleitungen. Damit befand sich die Zahl der Einsätze auf dem Niveau des Vorjahres.

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Etliche Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Ribbesbüttel wurden geehrt und befördert.

Zu den 54 Einsatzstunden wurden 1269 Dienststunden geleistet. Darüber hinaus richtete die Ortswehr die Samtgemeindewettkämpfe der Jugendwehr aus. Mit nach Hause aus Allenbüttel nahmen die Aktiven den Pokal beim Samtgemeindeorientierungsmarsch.

Mit Carsten Oestmann, Max Oestmann, Matthias Pieper, Norma Pieper, Glenn Pelzer, Andreas Minuth und Carola Minuth gab es im vergangenen Jahr sieben Neueintritte – bei lediglich zwei Austritten. Zum Brandmeister wurde Ortsbrandmeister Schlüsche befördert. Uwe Scholz und Thomas Stobbe wurden zu ersten Hauptfeuerwehrmännern, Bernd Bendig zum Hauptfeuerwehrmann, Alicia Schönhoff und Maxi Krüger zu Oberfeuerwehrleuten, Inga Schlüsche und Lukas Schölkmann zu Feuerwehrleuten ernannt. Geehrt wurden mit der Jahresspange Oliver Schmidt (25 Jahre passives Mitglied), Karsten Dimmler und Bernd Stieghahn (beide 40 Jahre aktiv). Acht Jugendliche sind derzeit in der Jugendwehr. Die sammelt am 18. Januar die Weihnachtsbäume ein. ohs

GR 16.01.2020

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Der Aufruf der Seite www.ribbesbuettel.de war über die Weihnachtstage recht langsam, bis zum Teil unmöglich.

Woran lag das?

Unsere Homepage war Ziel eines Hackerangriffs von Servern aus aller Welt, wir hatten jede Menge Angriffe pro Sekunde, d.h. ein

normaler User kam nur mit etwas Glück auf die Seite. 

Die Angriffe kamen u.a. von Servern aus Deutschland, Frankreich, Kanada, Ukraine und Rußland.

Warum gerade ribbesbuettel.de ?

Diese Frage habe ich mir auch gestellt - Ich kann sie nicht beantworten.

Deshalb eine Bitte an die Hacker:

Bitte nehmen Sie die Seite www.ribbesbuettel.de  aus Ihren Angriffen raus.

Seit dem 30.12.2019, 11:09 Uhr müsste es wieder einen normalen Zugriff geben.

Ich wünsche Ihnen ein gesundes + Hackerfreies 2020

Ihr

Webmaster

 

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Erixx-Panne sorgt für Chaos auf der B 4

Bahnübergang Ausbüttel betroffen: Polizei lotst Autos an geschlossenen Schranken vorbei

Von Dirk Reitmeister


Ausbüttel. Zu erheblichen Behinderungen im Zugverkehr und auf der Straße zwischen Gifhorn und Braunschweig kam es am Dienstagmorgen. Nahe Ausbüttel blieb ein Erixx liegen, der auf dem Weg nach Braunschweig war. Dadurch blockierte der geschlossene Bahnübergang über Stunden die B 4.

Die Zugfahrt 82 763 nahm bei Ausbüttel gegen 7.30 Uhr ein außerplanmäßiges Ende. „Es gab eine technische Störung, die wir auf dem Weg nicht beheben konnten“, hieß es beim Nahverkehrsunternehmen Erixx. Die 35 Passagiere aus dem Zug evakuierte das Unternehmen auf der Strecke, sie stiegen in einen eilig bestellten Schienenersatzbus um. Auch für den Zug, der um 9.02 Uhr in Braunschweig nach Uelzen durchstarten sollte, bestellte Erixx einen Ersatzbus – die eingleisige Strecke war durch den Pannenzug mit Motorschaden blockiert.

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Liegengeblieben: Ein Erixx blockierte den Bahnübergang bei Ausbüttel.foto: Sebastian Preuß

Aber nicht nur die Schienenstrecke. Der gestrandete Erixx stand nahe des Bahnübergangs Ausbüttel, so dass dieser geschlossen blieb – über Stunden. „Deswegen war Verkehrschaos“, berichtet Polizeisprecher Thomas Reuter. „Es war mitten im Berufsverkehr, da war ordentlich was los.“

Nach Rücksprache mit der Fahrdienstleitung habe die Polizei die Autos um die Halbschranken gelotst, um die kilometerlangen Staus im Berufsverkehr in beide Richtungen abzubauen, berichtet Reuter. Doch das ging nur schleppend voran, weil die Fahrtrichtungen sich abwechseln mussten. Erschwerend hinzu kam der Brummi-Verkehr: Lastwagen passten nicht durch die Halbschranken. Später richtete die Polizei eine Umleitung über Ribbesbüttel und Rötgesbüttel ein.

Gegen 10 Uhr öffneten sich dann die Schranken in Ausbüttel wieder. Da schleppte Erixx den Pannenzug nach Uelzen ab.

AZ 15.01.2020

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Arbeitskreis soll Modernisierungskonzept für das Freibad in Edesbüttel entwickeln

Rat der Samtgemeinde Isenbüttel beschließt Fristverlängerung für Kastanienhof in Wasbüttel

Von Ron Niebuhr

Isenbüttel. Das Freibad in Edesbüttel erhalten und modernisieren? Außerorts verlaufende Radwege beleuchten? Die Frist bis zum Abriss des Wasbütteler Kastanienhofes verlängern? Die Kindertagespflege bezuschussen? Mit diesen Fragen befasste sich Isenbüttels Samtgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung.

Bei der ins Auge gefassten, wohl millionenschweren Modernisierung des Edesbütteler Freibades wollte Hans-Werner Buske (CDU) zwar „nicht der Buhmann sein“, forderte aber mit Blick auf die angespannte Haushaltslage, „dass wir schon sehr genau hinterfragen, was uns der Spaß kostet". Obgleich es immens wichtig sei, dass Kinder das Schwimmen lernen. Christina Petzold (SPD) dagegen war „sehr erfreut, dass wir es erhalten und modernisieren wollen“. Der Rat beschloss, einen Arbeitskreis zu bilden, der sich mit der Gestaltung des Freibades und der Entwicklung eines Modernisierungskonzeptes befasst.

Ein Konzept zur Beleuchtung von außerorts verlaufenden Radwegen zu erstellen, beantragte Jannis Gaus (SPD). Das sei im Sinne der Umwelt, denn es mache Radfahren attraktiver. Klaus Rautenbach (Grüne) erwiderte: „Es scheint irgendwie in zu sein, grüne Anträge zu stellen.“ Allerdings brauche er kein Konzept: „Ich weiß auch so, dass damit ungeheure Kosten verbunden sind.“ Für den Bau, den Betrieb und die Wartung. Zudem beschwerten sich zunehmend Bürger über Lichtverschmutzung. Caesar ergänzte, dass auch die Tierwelt unter künstlichen Lichtquellen leide: „Daher kann ich dem Antrag nicht zustimmen.“

Buske schließlich sah das Hin und Her zwischen SPD und Grünen als eine „Diskussion über ein Luxusproblem“ an: „In der Gemeinde Ribbesbüttel wären wir schon froh, wenn wir überhaupt Radwege hätten an den Verbindungswegen.“ Und Jochen Gese wies darauf hin, dass die Beleuchtung von Radwegen außerorts Sache der Straßenbaulastträger sei – also des Landkreises Gifhorn und des Landes Niedersachsen. Der Rat lehnte Gaus’ Antrag bei elf zu 15 Stimmen und einer Enthaltung ab.

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Freibad Edesbüttel: Isenbüttels Samtgemeinderat sprach sich dafür aus, es zu erhalten und möglichst auch zu modernisieren.foto: Ron Niebuhr

 

Hartmut Jonas (Grüne) machte sich im Rat stark dafür, für den Kastanienhof in Wasbüttel eine weitere Fristverlängerung zu gewähren. Der zum Erhalt gegründete Verein habe „einiges an Zeit hineingesteckt und viele Ideen entwickelt“, sagte er. Der Kastanienhof sei ein „Schmuckstück“ fürs Dorf. Mögliche Mieter und Nutzer habe man gefunden, es fehle bloß ein Investor, der „richtig tief in die Tasche greift“, sagte Jonas. Etwa zwei Millionen Euro tief. Der Rat gewährte eine Fristverlängerung bis zum 30. September 2020. Danach rollen dann wohl die Abrissbagger an.

Die Kindertagespflege sah der Rat geschlossen als wesentlichen Baustein in der frühkindlichen Bildung und Betreuung an. Er entschied daher einstimmig, Kindertagespflegepersonen zur Qualitätssicherung und -entwicklung jährlich mit 100 Euro pro betreutem Kind zu bezuschussen, sofern dieses in der Samtgemeinde seinen alleinigen Wohnsitz oder Hauptwohnsitz hat.

AZ 28.12.2019

 

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