Kino-Abend zum Thema Bildung
 

Vollbüttel. Es geht um die Themen Schule, Bildung und das Leben: Der Kino-Film Caraba ist am Samstag, 29. Juni, um 18 Uhr im Raiffeisengebäude zu sehen. Dazu lädt Lutz Deneke Alt und Jung ein.

Der langjährige Tischtennistrainer im Kinder- und Jugendbereich beschäftigt sich intensiv mit der Frage, wie man Lernprozesse bei Kindern fördern kann. Daher hat er das Kino-Event auf die Beine gestellt. Der Kinofilm Caraba zeigt eine Welt ohne Schulen. Fünf junge Menschen finden in dieser neuen Bildungslandschaft ihren ganz eigenen Weg. Phantasievoll untersucht der Coming-of-Age-Film, wie das Leben selbst zum fortwährenden Bildungserlebnis wird. Für Kinder ist der Eintritt frei, Erwachsene werden um eine Spende gebeten, um die Vorführgebühr zu finanzieren. apo

AZ 26.06.2019

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Schützenverein Ausbüttel: Neues Königshaus ausgeschossen

Ausbüttel. Der Schützenverein Ausbüttel hat seine Könige bei schönstem Wetter ausgeschossen.

Zuerst wurden die amtierenden Majestäten verabschiedet – Großer König Carlo Falk, Kleiner König Marc Fischer, Damenkönigin Katrin Pelzer und Prinzessin Sigrid Fitz-Traichel.

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Das neue Königshaus: Die Ausbütteler schossen ihre Majestäten bei Kaiserwetter aus. Foto: Schützenverein Ausbüttel

Danach ging es zum Königsschießen, um die neuen Majestäten zu ermitteln. Es sind als Großer König Erich Pelzer, als Kleiner König Heinz Plagge, Fahnenträger wurde der alte König Carlo Falk.

Die Kette der Damenkönigin trägt auch in diesem Jahr die Vorjahreskönigin Katrin Pelzer, Prinzessin wurde Jutta Falk.

Bei dem schönen Wetter genossen alle das Königsbier und dazu Gegrilltes und selbstgemachte Salate.

AZ 25.06.2019

 

 

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Bushaltestellen sind Thema im Bauausschuss

Ribbesbüttel: Baulandentwicklungskonzept aktualisiert – Erhaltungssatzung geplant

Ribbesbüttel. Die Erhaltung des historischen Dorfkerns, das Bauland-Entwicklungskonzept sowie der barrierefreie Ausbau von Bushaltestellen waren Themen im Umwelt-, Bau- und Wegeausschuss der Gemeinde.

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Barrierefreier Ausbau steht an: Die Bushaltestellen waren unter anderem Thema im Ribbesbütteler Bauausschuss. Foto: Jörg Rohlfs

Der Sitzung war im Vorfeld eine Bereisung voraus gegangen, bei der die Haltestellen im Gemeindegebiet in Augenschein genommen worden waren. Jetzt wurden Festlegungen getroffen. In Vollbüttel soll die Haltestelle am Schmiedeberg im Zuge der Neugestaltung verlegt werden, weil sie derzeit ungünstig in einer Kurve liegt, berichtet der Ausschuss-Vorsitzende Michael Kraft. Wegen zu geringer Frequenz nicht umgebaut werden soll der Busstopp an der Vosshöhle. Gleiches soll in der Siedlung Ausbüttel für die Haltestellen am Reiterhof/Pension Lange und an der K66 gelten. Verlegen möchte man eventuell auch die Haltestelle an der L320 Höhe Heerstraße in Ribbesbüttel. Als erste barrierefrei werden soll der Haltepunkt an der L320 in Ausbüttel Siedlung, wo dafür bereits Bäume gefällt wurden. Folgen sollen Ausbüttel Dorf/Route4 und Ausbüttel Siedlung an der B4. Nochmals beraten und in Details verändert wurde das Bauentwicklungskonzept der Samtgemeinde Isenbüttel für die Gemeinde. In Ausbüttel Dorf ist demnach ein kleines Mischgebiet vorgesehen. Fünf Potentialflächen sollen für Ribbesbüttel (im Norden und Osten) und Vollbüttel (im Osten) vermerkt werden. „Es wurde Wert darauf gelegt, dass die Gebiete sich sauber an die bestehende Bebauung anschließen, so dass ein kompakter Kern entsteht, und dass die Erschließung gut zu bewerkstelligen ist“, so Kraft. Thema im Ausschuss war ebenfalls eine Erhaltungssatzung für den historischen Ortskern von Ribbesbüttel. Anlass war nach Krafts Worten die Errichtung eines Mehrfamilienhauses ebenda, bei dem „viel weg gerissen wurde“, sowie der Plan, ein weiteres gleichartiges Projekt zu realisieren. Das habe Bürger auf den Plan gerufen. Die Erhaltungssatzung soll die bestehende, aber zeitlich begrenzte Veränderungssperre ersetzen und verhindern, dass der historische Charakter der Bebauung durch unpassende Neubauten zerstört wird. Eine konkrete inhaltliche Empfehlung wurde vom Ausschuss nicht ausgesprochen. Zunächst soll ein Gespräch mit einem Planungsbüro geführt werden, „um auf der sicheren Seite zu sein“, so Kraft. Ohne Änderungen durchgewunken wurden die B-Pläne „Abfallwirtschaftszentrum“ (Ausbüttel) und „Langen Ehlern“ (Vollbüttel). jr

AZ 21.06.2019


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Stieghahn feiert mit Weggefährten

Zum Achtzigsten gibt's Lob und Anekdoten.

Daniela Burucker

Ribbesbüttel. Anlässlich seines 80. Geburtstags (wir berichteten) ließ es Bürgermeister Heinrich Stieghahn so richtig krachen. Auf eine Feier mit rund 40 Personen im Familienkreis am Ehrentag selbst folgte tags drauf ein Empfang, zu dem Stieghahn etliche politische Wegbegleiter und Mitarbeiter ins Gemeindezentrum eingeladen hatte. Dabei blickte sein Stellvertreter Albert Jäger launig auf Stieghahns bisheriges Wirken zum Wohle der Gemeinde zurück. "Du bist ein guter Demokrat, der nie sich selbst in den Vordergrund stellt, sondern stets das Wohl der Allgemeinheit."

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Auch Samtgemeindebürgermeister Hans-Friedrich Metzlaff hatte sich Zeit genommen um Stieghahn zu würdigen: "Du hast dir stets Zeit für deine Mitbürger genommen, hast zugehört und bist immer für sie dagewesen", sagte er.

Wer Geburtstag feiert bekommt auch Geschenke. Für Stieghahn gab es einen Fotobildband der Samtgemeinde, eine gerahmte Urkunde, einen prall gefüllten Präsentkorb und, und, und?.

GR 22.06.2019

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Glückwunsch: Heinrich Stieghahn feiert 80. Geburtstag und Jubiläum

Dem Ribbesbütteler ist das Miteinander im Dorf ein zentrales Anliegen

Von Yvonne Droste

Ribbesbüttel. Seine Mitmenschen und ihre Geschichte zu kennen, miteinander Gutes für die Gemeinschaft zu leisten und zusammen zu feiern, das ist für Ribbesbüttels Bürgermeister Heinrich Stieghahn besonders wichtig. Einen Anlass zu feiern hat er am heutigen Tage ganz gewiss. Denn er wird 80 Jahre alt.

Ein weiterer Grund zu feiern wäre, dass er seit 25 Jahren das Bürgermeisteramt Ribbesbüttels innehat – mit Pause – und noch viel länger Ratsmitglied ist. Doch dieses Amtsjubiläum steht für ihn als Christdemokraten weniger im Vordergrund als die Aufgaben, die er damit verbindet. Seien es Kleinigkeiten, um die er sich sofort und selbst kümmert, wie die Laterne am Birkenweg, die „die Straße nicht ordentlich ausleuchtet“, oder der vom Sturm abgerissene, riesige Ast einer Eiche, den er sich genau ansieht und der sich eventuell als Spielzeug für den Kinderspielplatz eignet. Oder seien es Großprojekte wie der Bau des Gemeindezentrums in Ribbesbüttel, das auf sein Wirken hin die Bürger damals in Eigenleistung errichteten, die Begegnungsstätte mit Jugendtreff in Vollbüttel und die 200 Seiten starke Gemeinde-Chronik zum 1000-jährigen Dorfjubiläum. Bei allem steht für Heinrich Stieghahn das Miteinander und Füreinander im Vordergrund.

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Feiert heute seinen 80. Geburtstag: Heinrich Stieghahn ist seit 25 Jahren Bürgermeister von Ribbesbüttel - mit Unterbrechung. Foto: Yvonne Droste

„Wenn man zusammen an etwas arbeitet, lernt man sich besser kennen“, weiß er aus reichlich Erfahrung, die er nicht nur auf dem eigenen Hof in der Landwirtschaft, sondern auch in vielen verschiedenen Vereinen der Gemeinde gesammelt hat. Und das fördere den Gemeinschaftssinn. Deshalb bindet er, dessen eigene Wurzeln im Dorf bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen, gern Neubürger in seine Projekte mit ein, um diese in die Dorfgemeinschaft zu integrieren.

Er selbst weiß es zu schätzen, auf dem Dorf aufgewachsen zu sein, jeden Menschen seiner Umgebung und fast alle ihre Geschichten zu kennen. Andere an diesem Miteinander teilhaben zu lassen, ist ihm ein großes Anliegen. Warum das so ist, dafür findet er schnell eine Erklärung: „Wer mit Tieren aufgewachsen ist, der lebt und denkt ganz anders als jemand, der nur zwischen Maschinen sitzt.“

Vielleicht wird er deshalb des Öfteren als „Gemeindevater“ bezeichnet. Auf jeden Fall ist es so, dass häufig Menschen zu ihm kommen, wenn sie eine dorfgeschichtliche Auskunft haben möchten und keiner ihrer lebenden Verwandten mehr weiß, wie damals etwas Bestimmtes gewesen ist. Damit diese Geschichten nicht irgendwann vergessen werden und für immer verloren sind, möchte Heinrich Stieghahn ein neues Projekt für die Gemeinde auf den Weg bringen und diese Dorfgeschichten aufschreiben. Wer ihm dabei behilflich sein kann, hat er bereits ins Auge gefasst – darunter natürlich ein Neubürger.

AZ 19.06.2019

 

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