Dorfregion: Rötgesbüttel und Ribbesbüttel sammeln Ideen

Rötgesbüttel.  Bei einer Ortsbegehung in den beiden Gemeinden werden Vorschläge für förderungswürdige Projekte erörtert.

Daniela König

Wie kann die Sicherheit der Radfahrer entlang der B 4 in Rötgesbüttel erhöht werden? Gemeinde und Bürger sehen dort ein Gefahrenrisiko: Wo viele Ein- und Ausfahrten sind, fahren auch viele Autos rein und raus. Da kann es schon mal passieren, dass Radlern auf den Pelz gerückt wird. „Denkbar ist, dass man Abgrenzungen auf dem Radweg farblich besser sichtbar macht“, sagen Bürgermeister Hermann Schölkmann und sein Stellvertreter Frank Schlimme.

Auch wenn solche Überlegungen noch Zukunftsmusik sind – im Rahmen der Dorfentwicklung im angestrebten Programm Dorfregion mit Ribbesbüttel und Rötgesbüttel sollen Projekte aufgenommen werden, die gefördert werden könnten. Mit einer gemeinsamen Ortsbegehung, an der Architekt Volker Warnecke, Schölkmann sowie Ribbesbüttels Bürgermeister Hans-Werner Buske und Bürger teilnahmen, wurden erste Ideen gesammelt, die im nächsten Schritt bei einem Arbeitskreistreffen auf örtlicher Ebene ergänzt und konkretisiert werden. Das Ziel: Aufnahme ins Förderprogramm Dorfregion.

Zwei Stunden lang waren 35 Rötgesbütteler unterwegs und schauten ganz genau hin. Mit Blick auf den Stundentakt auf der Bahnstrecke Gifhorn-Braunschweig und den Bau eines Begegnungsgleises, das 2020 fertig sein soll, hat sich die Gruppe auch den Bereich angesehen, auf dem Parkplätze entstehen sollen. „Wir werden einen zweistelligen Bereich vorhalten, also 15 bis 20 Plätze“, so Schölkmann. Das sei schon deshalb geboten, weil sich in unmittelbarer Nähe das Ärztehaus befindet, dessen Patienten auch Parkflächen benötigen. Während die Gemeinde für die Parkplätze zuständig ist, muss die Deutsche Bahn für einen Fußweg zum Gleis sorgen.

Auch ein Mehrgenerationenprojekt sei denkbar. Möglich wäre eine Einrichtung für ältere Menschen im Bereich des Festplatzes und des Sportplatzes mit einer großen Küche und einem Essenssaal, den auch Kindergarten und Schule nutzen könnten. Auch die Umgestaltung des alten Feuerwehrhauses zu einem Café mit Wintergarten gehörten zu den Gedankenspielen. Wichtig sei, auf Vereine, Privatleute und Kirchengemeinde zuzugehen, um über Fördermöglichkeiten zu informieren. „Damit zum Beispiel Besitzer älterer, dem Zerfall drohender Gebäude wissen, dass es auch für sie Sanierungsmöglichkeiten gibt.“

 

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Ortsbegehung in Vollbüttel: Für die Dorfentwicklung wurden Ideen gesammelt. Viele Bürger beteiligten sich und machten Vorschläge.

Foto: Daniela König

In Vollbüttel ging es vor allem darum, wo und wie ein neues Zentrum als Ortsmitte entstehen kann. Buske äußerte die Idee, aus dem Raiffeisengebäude einen Mehrgenerationentreff zu machen. Ein Bürger unterbreitete Vorschläge, wie die jetzige Ortsmitte aufgewertet werden könnte. Er fand: Die Schotterung auf dem Festplatz soll weg, stattdessen müssten Asphalt und Bepflanzungen her. Am Spielplatz berichtete Buske, dass noch Baumstämme zur Abgrenzung fehlten, die aber demnächst aufgestellt sollen.

Mit Blick auf den noch kommenden zweiten Abschnitt des Baugebietes Langen Ehlern wäre es denkbar, einen neuen oder zumindest andersartigen Spielplatz an zentralerer Stelle zu errichten, damit Kinder einen kurzen Weg zum Spielplatz haben, so einige Meinungen. In Warmbüttel könnte die Bank um eine Sitzgruppe erweitert werden. Zudem wäre in weiter Zukunft eine Ladesäule für E-Bikes eine Vision.

In Klein Vollbüttel besteht der Wunsch, den Bereich an Burkhardseiche so herzurichten, dass die alte Tradition von Vereinen wie dem Chor, sich dort zu treffen, wieder aufgelebt werden kann. Auch ein Radwanderweg drum herum kam zur Sprache.

Aus dem alten Trafohäuschen in Ribbesbüttel, das aus Richtung Druffelbeck kommend auf der rechten Seite steht, könnte laut Planer Warnecke noch mehr rausgeholt werden. Denkbar sei die Schaffung von Nistplätzen. In Ausbüttel könnte eine durchgängige Hecke entlang des Spielplatzes und des Bolzplatzes nicht nur für mehr Grün sorgen, sondern auch als Windschutz dienen.

Interessierte Bürger, die noch Ideen beitragen möchten, sind eingeladen am 30. September um 19 Uhr in die Bürgerhalle in Rötgesbüttel, am 7. Oktober um 19 Uhr in die Alte Schule Ribbesbüttel (für Ribbesbüttel und Ausbüttel) und am 10. Oktober um 19 Uhr in das Raiffeisengebäude Vollbüttel (für Druffelbeck, Klein Vollbüttel, Vollbüttel und Warmbüttel). „Landwirte bekommen einen Extra-Termin“, ergänzt Hans-Werner Buske.

GR 11.09.2019 Online

 

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Hoffest bei „Stark für Tiere“: Besucher lernen das zahnlose Kaninchen Muckelchen kennen

Viel Betrieb in Vollbüttel – Vereinsvorsitzende Jenny Breit stellt tierische Bewohner vor

Von Ron Niebuhr

Vollbüttel. Was für ein Sommerfest! Jede Menge los war auf dem Hof von Jenny Breit in Vollbüttel. Die Vorsitzende und ihr Verein Stark für Tiere luden dorthin zum Sommerfest ein. Zahlreiche Tierfreunde ließen sich den bunten Mix aus Info- und Verkaufsständen, veganem Büffet und Rundgang zu den Pflegetieren nicht entgehen.

„Es ist total irre, wie viel hier los ist. Unser Sommerfest ist super besucht. Ich bin begeistert“, freute sich Breit. Trotz zeitweiligen Regens schauten kleine und große Besucher vorbei. Besonders gefragt war natürlich die Vorstellung der tierischen Bewohner. Dafür bot Stark für Tiere allerdings nur zwei Führungen an, man wollte die Enten und Hühner, Katzen und Hunde, Mäuse und Kaninchen schließlich nicht allzu starkem Stress aussetzen.

So lernten die Gäste etwa Kaninchen Muckelchen kennen. Letzteres litt nach dürftiger Pflege des Vorbesitzers unter eingewachsenen Zähnen: „Die mussten wir leider ziehen lassen“, bedauerte Breit. Nun muss sie Muckelchen ganz vorsichtig von Hand mit Gemüsebrei füttern. Ob das Kaninchen jemals wieder selbst fressen kann, ist ungewiss. Bei den Führungen zeigte sich, wie viel Interesse an der Arbeit des Vereins und wie viel Bereitschaft zur Mithilfe bestand. „Wir freuen uns über jeden, der eine Patenschaft übernimmt“, sagte Breit. Vor allem die Tierarztkosten sind für die geretteten Tiere nicht ohne.

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Super gelaufen: Das Sommerfest des Vollbütteler Vereins Stark für Tiere stieß auf starkes Interesse bei Klein und Groß. Foto: Ron Niebuhr

Erfreulich war es daher, wie gut das Sommerfest angenommen wurde, kam der Erlös doch komplett der Arbeit von Stark für Tiere zu Gute. „Unsere Tombola läuft prima. Wir haben sehr viele Lose verkauft“, sagte Breit. Auch das vollständig vegane Büffet mit Leckereien wie Couscous, Linsen-, Rote-Beete- und Kartoffelsalat, Obstspießen und ganz vielen Kuchen sowie die Cocktailbar direkt nebenan steuerten Klein und Groß gern an. Zudem waren an Marktständen unter anderem Spielknochen für Hunde, Halsketten mit ausgebürsteten Haaren des geretteten Kälbchens Benjamin, Kräuter für Mensch und Tier, vegane, tierversuchsfreie und fair gehandelte Kosmetika sowie selbstgestaltete Schlüsselanhänger, gefilzte Impfpassmappen und Decken fürs Haustier zu bekommen. Letztere konnte man sogar individuell gleich vor Ort mit einem Namen besticken lassen.

Am Kosmetikstand der Firma Lush flossen die Einnahmen aus dem Verkauf des Charity Pots mit Hand- und Bodycreme an Stark für Tiere. Und mehr noch: „Auch was die Braunschweiger Filiale heute verkauft, kommt uns zu Gute“, freute sich Breit.

Ein aus Spenden bestückter Flohmarktstand lockte ebenfalls manchen an, das Reitzubehör verkaufte sich am besten. Infostände klärten etwa darüber auf, wie gefährlich Dornenbänder für Tauben sind: „Jungtiere verlieren dadurch Zehen, verkrüppeln sich die Füße oder spießen sich ganz auf“, so Renata Wyganowska. Völlig zu Unrecht seien Tauben als Krankheitsüberträger verschrien. Aktuell sucht Stark für Tiere übrigens ein Zuhause für 40 Mäuse, acht Kaninchen und zwei Hunde.

Als nächstes Event steigt gemeinsam mit dem befreundeten Verein Tier Time das Vegan Life Festival in Braunschweig. Die Besucher dürfen sich am Samstag, 5. Oktober, von 11 bis 19 Uhr auf dem Platz der Deutschen Einheit vorm Rathaus auf Live-Musik, vegane Kochshows, Infostände und Vorträge freuen. Am Samstag, 26. Oktober, folgt in Gifhorn ein Laternenumzug und am Samstag, 7. Dezember, der Weihnachtsbasar in Vollbüttel.

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Trotz Flaggen-Panne: Pokal für Ribbesbüttel

Der Orientierungsmarsch der Isenbütteler Wehren geht rund um Allenbüttel über die Bühne.

Daniela Burucker

Allenbüttel. Für die Freiwilligen Feuerwehren in der Samtgemeinde Isenbüttel stand am Samstag ein Orientierungsmarsch auf dem Programm. Ausrichter des unterhaltsamen Geländemarsches war die Ortswehr Allenbüttel. Als Erstplatzierter unter vier Gruppen nahm die Ortswehr Ribbesbüttel den Wanderpokal mit nach Hause.

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Die Ortswehr Ribbesbüttel war Sieger beim Orientierungsmarsch rund um Allenbüttel. FOTO: DANIELA BURUCKER

Dafür hatte die Truppe um Harald Schönhoff an den sieben Stationen auf der rund acht Kilometer langen Strecke alles gegeben. Auch das Marschtempo der Ribbesbütteler war beachtlich. Bereits an der dritten Station hatten sie zur Gruppe aus Wettmershagen aufgeschlossen, die eine Viertelstunde vor ihnen gestartet war. Dafür hatte die Truppe zuvor beim "Flaggen-Raten" Punkte liegenlassen, wo sie bei Estland und Bulgarien falsch lag. "Das lag an der schlechten Sicht", witzelte Schönhoff. Auf dem Hof Wehmann mussten die Gruppen einen Strohballen über eine 40 Meter lange Strecke hin- und zurückrollen, während einer von ihnen gegen die Laufrichtung über den Ballen robbte. Bei den Ribbesbüttelern wurde Andre Grimm für den waghalsigen Job als "Freiwilliger" auserkoren. "Schief, schief, schief", rief er von oben, während seine Jungs ihn unter den strengen Blicken von Eva Barkmann-Kölsch über die Reitbahn kullerten. Die Uhr tickte und die Ribbesbütteler schafften die Aufgabe. An anderen Stationen standen ein Gewürze-Quiz und feuerwehrtechnische Übungen auf dem Programm.

Start und Ziel des Marsches war das Allenbütteler Gerätehaus. Als Gastgeberin liefen dort bei Ortsbrandmeisterin Vera Hoppe alle Fäden zusammen. "Wir haben viel Zeit in die Vorbereitung investiert", sagte sie. "Mehr Teilnehmer wären schön gewesen." In der Endabrechnung landeten die Ribbesbüttel mit 220 Punkten klar auf dem Podest und verwiesen die Kameraden aus Wasbüttel (180 Punkte) auf den zweiten Platz. Mit jeweils 170 Punkten teilten sich die Gruppen aus Calberlah und Wettmershagen den dritten Platz.

GR 02.09.2019

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Großer Besucheransturm bei tierischem Sommerfest

Im Tierschutzzentrum Ribbesbüttel meistern Hunde einen Parcours, das Team stellt Vierbeiner für ein neues Zuhause vor.

Daniela König

Ribbesbüttel. Elvis und Olivia gibt das Tierschutzzentrum Ribbesbüttel nur im Doppelpack her. Und wer am Sonntag beim Sommerfest im Tierheim einen Blick ins Gehege warf, der wusste auch gleich, warum: Olivia hat Kater Elvis hier kennengelernt, seitdem sind sie unzertrennlich. Ständig wird geschmust, geschlafen geht nur Kopf an Kopf. In einem neuen Zuhause soll das Traumpaar einen Gnadenplatz finden. "Wir lassen sie nur in gesichertem Auslauf zu", erzählte Gabriele Asseburg-Schwalki als Vorsitzende des Tierschutzvereins Gifhorn und Umgebung. Denn: Elvis hat Katzenaids. Das sei für Menschen zwar ungefährlich, aber Kontakt mit fremden Katzen sollte vorsichtshalber vermieden werden. Olivia leidet an chronischem Schnupfen.

Das und weitere Geschichten konnten Besucher beim Sommerfest des Vereins erfahren - und noch viele weitere Tiere kennenlernen. So zum Beispiel Lexy, die amerikanische Bulldogge mit einem Kampfgewicht von 35 Kilogramm. Oder Bella, die Langzeitinsassin: Sie lebt seit Oktober 2017 im Tierschutzzentrum. Die kaukasische Schäferhündin ist eine Herdenschutzhündin. Acht weitere Hunde stellten Mitarbeiter beim Sommerfest vor.

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 Beim Sommerfest des Tierschutzzentrums Ribbesbüttel wurde Hund Speedy vorgestellt. FOTO: DANIELA KÖNIG

Wer wollte, konnte seinen Vierbeiner auf einen Hundeparcours schicken. Dort warteten Hürden wie Tunnel, Wippe, Bälle- sowie Wasserbecken. Die "besten drei" Hunde wurden von einer fünfköpfigen Jury ausgewählt. Preise gab es zudem für Loskäufer: Ob Brotboxen, Teddybären, signierter Eintracht-Braunschweig-Fußball, Adventskalender für Hunde oder Sparschweine - die Palette der Preise war vielfältig. Mit dem Erlös möchte der Verein neue, größere Quarantäneboxen für Katzen anschaffen.

Das galt auch für das Angebot an Ständen. "In diesem Jahr ist es besonders bunt gemischt", meint die Vorsitzende über das sichtlich gut besuchte Fest. Parkplätze waren Mangelware. Tierartikel und Gartendeko aus Vollbüttel, Reitbekleidung aus Vorhop, eine Hundeschule aus Wendeburg, dazu Info-Stände weiterer Tierschutzvereine wie Stark für Tiere luden zum Stöbern ein. Ein reichhaltiges Kuchenbuffet sowie vegane Speisen wie Suppen oder Haferbratlinge warteten zur Stärkung. Auch eine Hundefotografin war im Einsatz.

Dirk Brandes war extra aus Wathlingen bei Celle angereist, um Mitglieder des Vereins und Mitarbeiter des Tierschutzzentrums wiederzusehen. Hier hat er vor einigen Jahren seine beiden Hunde, Yorkshire-Terrier-Mix Pedro und Chihuahua Kira adoptiert.

10 Hunde, 7 Kaninchen, 20 Katzen und ein Nymphensittich werden derzeit im Tierschutzzentrum betreut. Dazu kommen Tiere in Pflegestellen. In Pflege vermittelt sind 40 von 58 Tierbabys. Froh wäre das Team, wenn die zwei Deutschen Riesen Frieda und Elli einen neuen Besitzer finden würden. "Noch gab es keine Anfrage. Sie sind im Gegensatz zu anderen Kaninchen deutlich größer und brauchen ein größeres Gehege", wirbt die Vorsitzende um Interessenten.

GR 02.09.2019

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197 Legehennen und einen Hahn vor dem Tod gerettet

Einsatz von Stark für Tiere – Neues Zuhause für die Tiere gesucht

Vollbüttel. Der Verein Stark für Tiere hat 197 Hennen und einen Hahn vor der Tötung gerettet. Um 3.15 Uhr in der Nacht trafen sich dazu alle Helfer an einem Freilandhaltungsbetrieb im Kreis Gifhorn.

Mit Schutzanzügen bekleidet ging um 3.30 Uhr die Ausstallung der 15 Monate jungen Legehennen los. Diese Aktionen finden nachts statt, weil dann die Hühner schlafen und so nichts gestresst werden. Ohne Zwischenfälle und völlig reibungslos konnten die Tiere in Geflügelboxen untergebracht werden, mittlerweile sind sie bei ihren Adoptanten angekommen. Nun dürfen die Hennen ein glückliches Leben in Freiheit führen.

Der Betreiber informierte die Vereinsmitglieder, dass sie bereits im Oktober erneut die Chance haben, rund 200 Hennen und vermutlich zwei Hähne abzuholen. Es handelt sich um braune Legehybriden aus Freilandhaltung, etwa 15 Monate alt.

Auch für diese Tiere sucht der Verein im Vorfeld der Rettung dringend Lebensplätze. Die Hennen werden gegen Schutzvertrag und eine Spende in ein artgerechtes, selbstverständlich schlachtfreies Zuhause ohne Zuchtabsichten und mit tiermedizinischer Versorgung im Bedarfsfall abgegeben. Jeder, der auch nur zwei Hennen aufnehmen kann, ist eine große Hilfe und kann sich gerne für genauere Infos melden per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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Nächtlicher Einsatz: Der Verein Stark für Tiere rettete 197 Legehennen sowie einen Hahn vor der Tötung. Foto: Stark für Tiere

Die geretteten Hennen gehören zu den rund 50 Millionen Legehennen, die jährlich nach einem Jahr im Betrieb entsorgt und durch jüngere, leistungsstärkere Hennen ersetzt werden. Sie werden mit drei Monaten eingestallt und verbleiben ein Jahr im Betrieb, bis ihre Legeleistung nachlässt. Sie legen dann nicht mehr täglich, sondern nur noch drei oder vier Eier pro Woche. Das macht sie für den Betrieb schon nicht mehr rentabel. Der Verein rettet etwa 3500 Hennen jährlich. Die Rettungen sind legal, der Betreiber ist mit der Abholung einverstanden und überlässt die Tiere kostenlos. Sie werden gegen eine Spende abgegeben, damit der Verein seine Kosten für Transport und Schutzkleidung decken kann.

TV-Tipp: Über die Arbeit des Vereins gibt es am Dienstag, 27. August, um 18.15 Uhr einen Beitrag in der NDR-Sendung „Natur Nah“.

AZ 24.08.2019

 

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