Vollbüttel. Eine erfreuliche Teilnehmerzahl bilanzierten der Vorsitzende Lukas Pfeil und Schießsportleiter Frank Holze beim Schweinepreisschießen, an dem alle Bürgerinnen und Bürger des Ortes teilnehmen konnten. Nach dem Luftgewehr-Schießwettkampf fand jetzt die Preisverteilung mit einem Wurstessen statt. Den besten Einzelteiler mit 2,3 erzielte Catharina Rinkel, die mit einem Gesamtteiler von 15,9 den dritten Platz erreichte. Platz zwei ging an Harald Mertins (Gesamtteiler 15,3, Einzelteiler 5,0), und den ersten Platz belegte Marion Holste (Gesamtteiler 13,8, Einzelteiler 4,4), die damit auch das halbe Schwein gewann.

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AZ 14.11.2019

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Die beiden Damen Anne Seeland und Betti Neuwirth von den Landfrauen haben am Donnerstag auf dem kleinen Bundesligarasen vor dem Raiffeisengebäude in Vollbüttel Krokusse gepflanzt.

Wir sind gespannt darauf wie es hier im Frühjahr aussehen wird.

 

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Foto: Hans-Werner Buske

 

 

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Vollbütteler diskutieren über das Programm Dorfregion

Mit den Fördergeldern könnte das Raiffeisengebäude erweitert und der „Milchkutscherweg“ wieder begehbar werden.

Reiner Silberstein

Vollbüttel Das Interesse an der Dorfregion Rötgesbüttel/Ribbesbüttel wird offenbar immer größer: Zur jüngsten Arbeitskreisversammlung, bei der es um Vollbüttel, Klein Vollbüttel, Druffelbeck und Warmbüttel ging, kamen 44 Bürger in das Raiffeisengebäude.

Gemeindebürgermeister Hans-Werner Buske appellierte, ruhig große Visionen für die Orte zu entwickeln. Und Ideen hatte die Anwesenden reichlich. So ging es auch um das Raiffeisengebäude in Vollbüttel selbst: Mit Fördergeldern des Programms könnte das Raumkonzept mit einem Durchbruch zu den Jugendtreffräumen flexibler gestaltet und mit einem Anbau vielleicht sogar erweitert werden.

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44 Vollbütteler brachten im Raiffeisengebäude erste Ideen für das Förderprogramm Dorfregion ein. Privat

Auch könne das Gelände mit Spiel- und Parkplatz neben der Sporthalle neu angelegt werden. Ein ganz neuer Spielplatz könne laut Buske auch im zweiten Bauabschnitt des neuen Baugebiets entstehen – das bringe ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten für den alten Platz mit sich.

Für Druffelbeck gibt es Überlegungen für einen Wendeplatz – so sei auch irgendwann denkbar, dass ein Linienbus den Ort ansteuert. In Klein Vollbüttel geriet der sogenannte „Milchkutscherweg“ Richtung Druffelbeck in den Fokus. „Er soll wieder begeh- beziehungsweise für Fahrräder befahrbar werden“, so Buske.

Es wäre auch ein Weg, der letztlich zu Burkhardseiche führt – die einstige Tradition von Chören, dort zu Himmelfahrt zu singen, könnte somit wiederbelebt werden. Die Riede könne eine Renaturierung gebrauchen, sprich: einen natürlicheren Flusslauf.

Für Warmbüttel steht eine Aufwertung des kleinen Dorfplatzes mit Sitzbank in der Kurve zur Diskussion. Insgesamt für alle Ortsteile ist angedacht, für mehr Grün im Dorf zu sorgen, eventuell durch Streuobstbäume.

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Ribbesbüttel Das Dorf Ribbesbüttel soll grüner und bunter werden – aus diesem Grund hatten die Landfrauen in Ribbesbüttel zur großen Blumenzwiebel-Pflanzaktion gerufen. Und wo setzt man 1000 Zwiebeln von „Crocus tommasinianus“ (auf Deutsch: Wildkrokus) am besten ein? Na klar, passend zur Zahl natürlich am Gedenkstein zur 1000-Jahr-Feier, gut sichtbar an der Peiner Landstraße. Aktiv waren neben den Landfrauen auch Vertreter der Ortsvereine und der Kinderfeuerwehr sowie Bürgermeister Hans-Werner Buske.

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„Nicht nur wir Menschen wollen uns an den Blumen erfreuen, sondern auch die Insekten“, sagte Ute Löbbecke, die Landfrauen-Vorsitzende in der Gemeinde. „Das fördert auch noch die Dorfgemeinschaft“, ergänzte der Bürgermeister. Das Ergebnis der harten Arbeit ist in seiner ganzen Pracht dann zu Beginn des kommenden Frühlings zu sehen. rs/Foto: Silberstein

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Dorfentwicklung: Das alles ist für Ribbesbüttel möglich

Großes Interesse: Mehr als 30 Einwohner aus der Gemeinde beim Infoabend in der Alten Schule

Von Ron Niebuhr

Ribbesbüttel. Gemeinsam mit Rötgesbüttel hat die Gemeinde Ribbesbüttel mit all ihren Dörfern den Sprung in die Dorfentwicklung geschafft. Das auf mehrere Jahre ausgelegte Förderprogramm ermöglicht es der Dorfregion Ribbesbüttel-Rötgesbüttel, bauliche Projekte zu verwirklichen. Einige davon kamen beim Infoabend in Ribbesbüttel zur Sprache.

„Es freut mich ganz besonders, dass so viele Bürger hier sind“, sagte Bürgermeister Hans-Werner Buske. Mehr als 30 Ausbütteler und Ribbesbütteler, aber auch ein paar Vollbütteler kamen zum Infoabend in die Alte Schule in Ribbesbüttel. Holger Broja vom Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig und Monika Traub vom Planungsbüro Warnecke erläuterten ihnen, was es mit der Dorfentwicklung auf sich hat.

„Es geht uns darum, die Dorfentwicklung möglichst transparent umzusetzen“, sagte Buske. Daher binde man die Bürger von Anfang an voll ein. Das sei genau der richtige Weg, betonte Traub. Zumal es oft die Bürger seien, die „uns auf Problembereiche aufmerksam machen, die wir bei der Ortsbegehung vielleicht übersehen haben“. Daher fasste sie noch einmal zusammen, was sich bei der Begehung und der Auftaktveranstaltung beider Gemeinden als mögliche Maßnahmen herauskristallisiert hatte.

Die Spazier- und Wanderwege, zum Beispiel der so genannte Franzosenweg, könnten um Informations- und Aufenthaltsbereiche ergänzt werden. Auf der Heerstraße und der Peiner Landstraße könnte durch bauliche Maßnahmen das oft deutlich zu hohe Tempo von Autos gedrosselt werden.

Hierzu merkte Buske an, dass unabhängig von der Dorfentwicklung auf Höhe des Imbisses an der Peiner Landstraße eine Fußgänger-Ampel errichtet wird. „Die Ampel kommt. Das ist sicher“, sagte er. Man erwäge sogar, sie so auszustatten, dass sie für zu schnell fahrende Autos automatisch auf Rotlicht schaltet.

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Starkes Interesse: Der Infoabend zur Dorfentwicklung in Ribbesbüttels Alter Schule fand regen Anklang foto: Ron Niebuhr

Die Grundschule in Ribbesbüttel und die Spielfläche davor könnten saniert werden. „Es ist ein ortsbildprägendes Gebäude“, sagte Broja. Allein den Spielplatz neu gestalten zu können, sei dagegen unwahrscheinlich. Er empfahl, bei einer Aufwertung des Ausbütteler Spielplatzes auf ein weiter gefasstes Nutzungskonzept zu setzen. Man könnte ihn um einen Grillplatz ergänzen oder mit zusätzlichen Geräten auch für andere Generationen attraktiv machen, sagte er. Sollte die Ortsumgehung der B 4 vom Bund rechtzeitig gebaut werden, könnte man auch die dann zur Kreisstraße herabgestufte Ortsdurchfahrt von Ausbüttel umgestalten. Und im Verlauf der Ribbesbütteler Riede soll der Hochwasserschutz verbessert werden.

AZ 12.10.2019


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