Gemeinderat landet chancenlos ganz hinten

Pokalschießen endet mit Sieg für die Vollbütteler

Ausbüttel (rn). Wer den Sieg nach Hause bringt. ist beim Pokalschießen der Schützenvereine aus Ribbesbüttel. Vollbüttel und Ausbüttel stets ungewiss. Klar ist eigentlich nur wer immer den letzten Platz belegt - nämlich der Vierte im Bunde: der Gemeinderat.

Stolze Pokalsieger waren dieses Mal die Vollbütteler. Wer das Pokalschießen ausrichtet, wechselt von Jahr zu Jahr zwischen den Schützenverein. Nur der Gemeinderat ist immer Gast - er hat ja keinen Schießstand. Was sich wiederum in den Ergebnissen abzeichnet. Diesmal waren die Ausbütteler an der Reihe. Und folglich wählten sie die Disziplin aus: Kleinkalibergewehr, sitzend aufgelegt, 50 Meter entfernte Scheiben. „Jeder hat fünf Probe- und zehn Wertungsschüsse“. sagte Erich Müller.

Der Ausbütteler Schießsportleiter und seine Helfer sorgten für einen fairen Ablauf, die Schützendamen bereiteten für alle einen Imbiss vor.

Denn das Gemeindepokalschießen dient immer auch dem geselligen Miteinander zwischen Vereinen und Gemeinderat. Der entschied übrigens darüber wie groß die Teams waren:

„Es sind nur so viele Schützen pro Mannschaft erlaubt, wie Ratsmitglieder am Wettbewerb teilnehmen", sagte Müller.

Genutzt hat das dem Gemeinderat natürlich mal wieder rein gar nichts. Den Sieg holten die Vollbütteler mit 575 Ringen. Sie stellten mit Robert Voges (98 Ringe), Sven Böhnke (97) und Pascal Köhler (96) auch die drei besten Einzelschützen des Wettbewerbs. Auf den Plätzen zwei und drei in der Gesamtwertung lagen die Ribbesbütteler (559) und Ausbütteler (556). Das Ergebnis der Politiker wird wie üblich erst in der nächsten Ratssitzung verraten - und dann kürt das Ratsrund auch den besten Schützen aus seinen Reihen.

Aller Zeitung 01.04.2015

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