Erste Bestattungen im „Ruhewald Rittergut Ribbesbüttel“

Neben neuen Findlingen stehen jetzt rund 350 Bäume als Grabplätze zur Auswahl. Das Interesse sei groß.

Reiner Silberstein

Ribbesbüttel Der „Ruhewald Rittergut Ribbesbüttel“ ist nun komplett ausgestattet und hat schon seine ersten Bestattungen erlebt. Für den Betreiber Julius Löbbecke bestätigt sich seine Vermutung: Die Entscheidung, den familiären Wald für die nächsten 89 Jahre umzuwidmen, entspricht offenbar genau den Wünschen vieler Menschen aus der ganzen Region. Das Interesse ist groß.

Löbbecke drapiert ein paar Zweige auf dem Urnensockel am Andachtsplatz. „Das Schöne ist im Wald, man muss Deko nicht lange suchen. Eine schönere gibt es gar nicht.“ Der 27-Jährige hat an diesem Tag noch eine Bestattung vor sich – es ist die 18. seit Inbetriebnahme im Winter. „Die erste fand noch bei minus 15 Grad Celsius statt.“

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Dass alles naturnah ist, ist dem Land- und Forstwirtschaftstudierten wichtig. Die gerade frisch aufgestellte Hinweistafel ist nur aus Eichenpfosten aus dem eigenen Wald gebaut, auch die mittlerweile 15 auf dem ganzen Gelände verteilten Sitzbänke, selbst der neue Fahrradständer, die Vogelhäuschen und die Mülleimer. „Dazu haben wir dreimal ein mobiles Sägewerk aus unserer Region anrollen lassen“, so Löbbecke. Auf dem Gedenkfindling können die Trauergäste Blumen ablegen, aber bitte ohne Plastik oder Drähte.

Es ist also alles hergerichtet, und es kommen fast täglich Besucher: Bestatter aus der Region, Interessenten, die sich in Vorsorge schon einen Baum aussuchen, Angehörige von Bestatteten, Spaziergänger. Schon die ersten fast 20 Bestattungen zeigten laut Löbbecke eine große Bandbreite der Möglichkeiten: Es habe schon Reden von Pastoren, Angehörigen und Trauerrednern gegeben, danach Live-Musik und welche vom Band – in jeglicher Stilrichtung. „So unterschiedlich die Menschen im Leben waren, so ist es auch bei der Wahl der letzten Ruhestätte.“ Es gibt noch eine Neuerung in Sachen Beschallung: Seit Kurzem hat Löbbecke eine eigene Fernbedienung für das Turmgeläut der St.-Petri-Kirche in Ribbesbüttel. „Der Kirchenvorstand hat nun genehmigt, dass bei Bestattungen die Glocken läuten dürfen.“ Eine Spende zum Erhalt der Glocken sei dafür wünschenswert. Jedenfalls kann sie Löbbecke per Knopfdruck starten, wenn die Urne vom Andachtsplatz zum Grabplatz getragen wird. „Die Bewohner des Dorfes haben sich vielleicht schon gewundert, warum die Glocken häufiger als sonst ertönen.“ Zu hören sind die Glocken jedenfalls auch im Ruhewald deutlich.

Neben neuen Findlingen stehen jetzt rund 350 Bäume als Grabplätze zur Auswahl, alle sind durchnummeriert – von der 220 Jahre alten Eiche bis zum frisch gepflanzten Baum. Am Feuchtbiotop hat Löbbecke jüngst mehr als 50 Laubbäume gepflanzt, von der Wildkirsche über Blutahorn bis zur Kastanie. „Speziell diese Plätze werden gern gewählt. Hier können die Besucher den Bäumen beim Wachsen zuschauen.“

Und wer will, kann sich auch für den Baum des Jahres 2021 entscheiden: den Ilex. Ein altes Exemplar steht auch zufällig auf dem Areal. Mit den gelockerten Corona-Vorgaben sind nun wieder Gruppenführungen von bis zu zehn Personen möglich.

Anmeldungen und weitere Infos dazu gibt es unter https://ruhewald-ribbesbuettel.de.

GR 27.05.2021

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„Ich dachte, das war’s“: Wie Gerhard Schneider Covid 19 überlebte

Ribbesbütteler (61) macht schweren Verlauf durch und muss sogar an die Beatmung

Von Dirk Reitmeister

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Schweren Verlauf überlebt: Gerhard Schneider aus Ribbesbüttel lag zwei Wochen im Krankenhaus. Die Folgen ist er auch anderthalb Monate später noch nicht los.fotos (2): Lea Rebuschat

Ribbesbüttel. Der Besucher merkt Gerhard Schneider nicht an, dass es noch vor kurzem spitz auf Knopf um den 61-Jährigen stand. Der Ribbesbütteler berichtet gefasst, klar und deutlich und ohne zu husten von seiner Covid-Erkrankung. Das ist nicht selbstverständlich. Zwei Wochen lag er im Krankenhaus. Zeitweise musste er beatmet werden. „Ich hatte das Gefühl: Das war’s.“

Das Wohnzimmer in dem Einfamilienhaus in Ribbesbüttel ist nicht mehr komplett. Decken umhüllen die beiden Sessel. Im Sommer beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Der Umzug wird Gerda und Gerhard Schneider in die Nähe von Tochter und Schwiegersohn in den Raum Nördlingen in Bayern führen. Um ein Haar wäre es ganz anders gekommen. Und das hat mit Nördlingen zu tun.

Mitte März waren Schneiders zu Besuch dort. Einen Tag nach ihrer Rückkehr meldete sich der Schwiegersohn mit einer Hiobsbotschaft. Positiv auf Corona getestet. Zwei Tage später ging es bei Gerhard Schneider los. Das Drama nahm seinen Lauf.

„Fieber wie verrückt“, schildert Schneider im Gespräch am Esszimmertisch, sein Tablet in der Hand, in dem er immer wieder nachschaut. „Ich hatte 40 Jahre kein Fieber, wusste gar nicht mehr, wie das geht“, sagt er und schmunzelt. Jetzt kann er wieder lächeln. Das Gröbste dürfte hinter ihm liegen. Vorbei ist es noch nicht.

Das Gröbste, das waren die Wochen im März und April. Bei seinem Hausarzt malte er sich noch nicht aus, was auf ihn zukommen würde. „Dann wurde es immer schlimmer.“ Ein Freund, der in der Pflege arbeitet, riet ihm dringend, ins Klinikum zu kommen. Wie ernst es um ihn stand, machte ihm ein Gespräch mit einem Klinikarzt deutlich. Dieser stand in der Tür des Zimmers der zur Corona-Station umgewandelten Geriatrie und sagte: „Wenn ich Sie nach Hause schicke, schicke ich Sie in den Tod.“ So weit zum Thema „Gefühlt war es nicht so schlimm“, wie Schneider heute sagt.

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Diesen Satz des Arztes noch frisch im Ohr ging es für den 61-Jährigen auf die Covid-Intensivstation. „Mit Druckbeatmung.“ Dazu hatte er eine spezielle Maske auf. Zwei oder drei Nächte lang, genau weiß er es nicht mehr. „Ich bin verhältnismäßig schnell wieder auf die Covid-Station gekommen.“

Der Ribbesbütteler tippt auf sein rechtes Handgelenk. „Die haben mir die Pulsadern geöffnet.“ Zwecks Messung von Blutdruck und Sauerstoffsättigung im Blut. „Ich bin jetzt wirklich krank: Das muss man erst einmal akzeptieren.“ Tage des Bangens auch für Gerda Schneider. Sie war ebenfalls an Covid erkrankt, zuhause in Quarantäne. Bei ihr blieb es bei grippeähnlichen Symptomen. Doch wie geht es dem Ehemann? Sie hatte Angst, allein zurück zu bleiben, sagt die Ribbesbüttelerin und atmet tief durch. „Wir haben uns immer geschützt, sind nirgends hingegangen, hatten keinen Kontakt.“ Nachbarn versorgten sie in der Zeit der Isolation mit dem Nötigsten. Das brachte die Dinge des täglichen Bedarfs, aber auch Nähe und Beistand.

Lichtblick am 8. April: Schneider durfte das Helios-Klinikum verlassen. „Ich dachte in meiner Naivität, dass ich durch sei. Doch es ging erst richtig los.“ Hustenanfälle bis zum Erbrechen brachten ihn dazu, einen Lungenfacharzt aufzusuchen. Dass er praktisch sofort eine Computertomografie bekam, machte einmal mehr den Ernst der Lage deutlich. Wenigstens keine Embolie, lautete das Ergebnis. aber eine Verengung der Bronchien und Vernarbungen des Lungengewebes.

„Ich habe tonnenweise Hustenbonbons gegessen“, sagt Gerhard Schneider. Letztendlich hätten Antibiotika geholfen. Schneider holt sein Pedelec aus der Garage. Das hat er sich im November angeschafft. „Ich habe das Gefühl, ein bisschen mehr Power zu haben.“ Aber über 15 Kilometer sei er noch nicht hinaus gekommen. Mehr als 40 Kilometer wie vor Corona kann er sich abschminken. Er braucht noch Geduld. Für den Umzug im Juli hat er eine Firma beauftragt. Umzugskartons und Möbel schleppen? „Das packe ich nicht.“

Schneiders haben eine Genesenen-Bescheinigung. Damit waren sie neulich Shoppen in Gifhorn, ohne einen Corona-Test machen zu müssen. Ein Privileg, für das sie einen hohen Preis bezahlt haben.

AZ 19.05.2021

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Regelwerk für Bauten im alten Ortskern steht

Der Rat Ribbesbüttel beschließt eine Erhaltungssatzung sowie den Etat für 2021.

Daniela Burucker

Ribbesbüttel Nach längerer Vorplanung hat die Politik Nägel mit Köpfen gemacht und die Erhaltungssatzung „Alter Ortskern Ribbesbüttel“ beschlossen. Damit ist sichergestellt, dass der Ort in deren Geltungsbereich in seiner Optik erhalten wird.

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Bürgermeister Hans Werner Buskle (rechts) gratuliert Karin Betker zur Beförderung. Daniela Burucker

Bei der Sitzung im Vollbütteler Raiffeisengebäude wurde zugleich ein Leitfaden verabschiedet, der Bauwilligen Aufschluss darüber gibt, was bei Um- und Neubauten hinsichtlich Firsthöhe, Dachform und Außenwänden gewünscht ist. Auslöser für die Regelung war der Abriss eines alten Bauernhauses gegenüber der Schule und der Neubau eines Wohngebäudes, das in Große und Optik nicht zur historischen Architektur passt. Dass sich Derartiges wiederholt, wird durch die Begrenzung auf zwei Wohneinheiten bei einer Grundstücksgröße von mindestens 750 Quadratmetern verhindert. „Wenn jemand in diesem Gebiet eine bauliche Veränderung plant, muss er sich mit der Gemeinde auseinandersetzen“, sagte Bürgermeister Hans Werner Buske. „Wir wollen keine strengen Vorgaben sondern individuelle Lösungen.“ Die Arbeitsgruppe, die den Leitfaden entwickelt hat, steht für kostenlose Beratungen in den Startlöchern. Neben den nicht von einem Bebauungsplan erfassten Bereichen der Dorfstraße erstreckt sich der Geltungsbereich auch auf die Freifläche an der Gutsstraße, Heerstraße und Masch.

Zweites großes Thema war der Haushalt für das laufende Jahr. Der einstimmig beschlossene Etat weist im Ergebnishaushalt ein Volumen von rund 2,1 Millionen Euro und eine Deckungslücke von 216.900 Euro aus. Im Finanzhaushalt beläuft sich der Fehlbetrag bei den Investitionen gar auf 770.000 Euro. Der dickste Brocken ist das Gewerbegebiet in Ribbesbüttel. Falls sich dafür kein Investor findet, fasst die Gemeinde dessen Entwicklung in Eigenregie ins Auge.

Bis Ende März will Buske geklärt haben, wohin die Reise gehen soll. „Wir hoffen auf einen Investor, der die Gemeinde finanziell aus dem Spiel nimmt“, betonte er. Das Projekt hat ein Volumen von 1,8 Millionen Euro. Bei der Erläuterung der Eckdaten stellte der Bürgermeister den „Corona-Effekt“ heraus, der allein bei der Einkommenssteuer ein Minus von 166.000 Euro zur Folge hat. „Das zieht sich wie ein roter Faden durch den Etat“, sagte er. „Meine persönliche Sicht ist, dass sich der Haushalt erst in einigen Jahren erholen wird.“

Als Dankeschön für das Werkeln am Haushalt überreichte Buske, Karin Betker einen Blumenstrauß, mit dem Rat und Verwaltung der frisch gekürten Abteilungsleiterin im Samtgemeinde-Finanzressort zugleich zur Beförderung gratulierte. Für die Kommunalwahl am 12. September berief der Rat Tobias Schweckendiek zum Wahlleiter, Stefan Prekale und Petra Rodat zu dessen Stellvertretern.

GR 06.03.2021

 

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Ribbesbütteler Politik beschließt Haushalt

Der Etat wird auf 700.000 Euro gesenkt.

Daniela Burucker

Ribbesbüttel In einer eigens für die Verabschiedung des Haushalts angesetzten Gemeinderatssitzung im Raiffeisengebäude in Vollbüttel wurde der Haushalt für 2021 mit zwei Gegenstimmen beschlossen. Krankheitsbedingt fehlten zwei Ratsmitglieder.

Anlass für die Sonderschicht war die unerwartete Entscheidung der Kommunalaufsicht, die den bereits Anfang März beschlossenen Etat aufgrund eines veranschlagten Kredits von 1,8 Millionen Euro mangels Deckung nicht genehmigt hatte. „Diese Summe war nur für den nicht angestrebten Fall eingestellt, dass wir das geplante Gewerbegebiet als Gemeinde erschließen müssten“, erklärte Bürgermeister Hans-Werner Buske.

In der Neufassung sind statt 1,8 Millionen Euro nur jene 700.000 Euro als Kredit veranschlagt, die durch die Rücklage gedeckt sind. Nachdem der Etat mit der weitaus höheren Kreditaufnahme einstimmig vom Rat beschlossen wurde, war ich sehr überrascht, dass unerwartet erneuter Redebedarf bestand und ich Überzeugungsarbeit leisten musste“, erklärte Buske, der betonte, dass weiterhin alles darangesetzt wird, einen Investor zu finden.

Auch der Antrag an die Samtgemeinde, die Erschließung zu übernehmen, wurde lediglich zurückgestellt. „Egal, was kommt, die Entscheidung trifft dann der Rat.“

Buske berichtete außerdem von Vandalismus am Jugendtreff am Raiffeisengebäude in Vollbüttel. Dort wurde unter anderem der Grill zerstört und der Turm des Kinomuseums beschädigt. Zudem ist das Gelände am Treff massiv mit Glasscherben übersät.

GR 07.04.2021

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Sandberg: 1,8 Millionen Euro für Gewerbegebiet

Ribbesbütteler Rat verabschiedet Haushaltsplan – Corona und die Umlagen machen der Gemeinde schwer zu schaffen

Von Ron Niebuhr

Ribbesbüttel. Die Corona-Pandemie wirkt sich in der Gemeinde Ribbesbüttel erheblich auf die Finanzen aus. Noch sehe es verhältnismäßig gut aus, „die Folgen werden wir wohl erst 2022 und 2023 richtig spüren“, sagte Hans-Werner Buske. Der Bürgermeister erläuterte dem Gemeinderat am Donnerstagabend den Haushaltsplan für 2021.

2020 schloss man im Ergebnishaushalt mit einem etwas geringeren Minus ab als befürchtet – mit 100 000 statt 322 000 Euro in den roten Zahlen. Das sei aber kein Grund zu überschwänglicher Freude, sagte Buske. Denn man habe lediglich weniger ausgegeben, weil coronabedingt einige geplante Maßnahme verschoben wurden. 2021 kalkuliere man mit einem Minus von 217 000 Euro im Ergebnishaushalt.

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Gewerbegebiet Sandberg: Für die Erweiterung hat die Gemeinde Ribbesbüttel 1,8 Millionen Euro eingeplant.foto: Sebastian Preuß

„Dickster Brocken“ im Etat ist das geplante Gewerbegebiet am Sandberg. „Wir haben dafür ein Volumen von 1,8 Millionen Euro angesetzt“, sagte Buske. Zugleich betonte der Bürgermeister aber, dass nach wie vor „noch nichts unterschrieben ist“. Man stehe ganz am Anfang und hoffe weiterhin, dass die Samtgemeinde sich vielleicht doch bereit erklärt, Erschließung und Vermarktung zu übernehmen, oder sich alternativ ein Investor dafür findet.

Die Steuereinnahmen fallen wesentlich geringer aus als in den Vorjahren. Und „je länger Corona dauert, umso tiefer wird es gehen“, sagte Buske. Er hoffe aber, dass man sich in zwei bis vier Jahren vom „Corona-Effekt“ erholt und aufs alte Niveau zurückkehrt. Schwerer noch als bisher wirken sich bis dahin die Fixkosten aus, allen voran die Samtgemeinde- und Kreisumlage. Sie schlagen 2021 wohl mit fast 894 000 beziehungsweise rund 627 000 Euro zu Buche und machen etwa 73 Prozent der Fixkosten aus. „Ob wir wollen oder nicht: Wir sind finanziell immer mit dabei, wenn am Tankumsee mal wieder ein Kristallturm gebaut werden soll“, sagte Buske.

Sorgen bereitete dem Bürgermeister das noch sehr verhaltene Interesse an Glasfaseranschlüssen. Derzeit hätten im Vermarktungsgebiet nur 15 Prozent der Haushalte einen Vertrag mit Giffinet geschlossen. In der Gemeinde Ribbesbüttel seien es 16 Prozent, was 93 von 581 Haushalten entspricht. Für den Netzausbau erwartet die Firma aber eine Quote von 60 Prozent. „Wir brauchen dringend Glasfaser. Das hat Corona uns sehr deutlich gemacht“, sagte er. Im Gemeindebüro etwa erreiche man im Upload nur zwischen 1,6 und 1,9 Mbit.

Letztlich sprach sich der Gemeinderat bei lediglich einer Gegenstimme mehrheitlich für die Erhaltungssatzung „Alter Ortskern Ribbesbüttel“ nebst eines Leitfadens aus. Im Kern geht es darum, den dörflichen Charakter im Plangebiet weitestgehend zu bewahren. So soll die Firsthöhe auf neun Meter begrenzt werden. Es sollen nur Tonziegeldächer und Klinkerfassaden erlaubt werden. Grundstücke müssen mindestens 750 Quadratmeter groß sein und dürfen höchstens mit zwei Wohneinheiten bebaut werden. „Wer dort künftig etwas bauen möchte, muss das mit unserem Arbeitskreis besprechen“, sagte Buske.

AZ 06.03.2021

 

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